[ - Collapse All ]
öde  

Öde, die; -, -n [mhd. œde, ahd. ōdī]:

1.<Pl. selten> Einsamkeit, Verlassenheit von etw.: eine trostlose Ö.


2.<Pl. selten> unfruchtbares, unwirtliches Land.


3.<o. Pl.> Leere, Langeweile: es herrschte geistige Ö.
öde, öd <Adj.> [mhd. œde, ahd. ōdi, urspr. = von etw. weg, fort] (emotional):

1.verlassen, ohne jede (erhoffte) Spur eines Menschen, menschenleer: eine öde Gegend.


2.unfruchtbar [u. daher den Menschen nicht anziehend, nicht von ihm bebaut]: eine öde Gebirgslandschaft.


3.wenig gehaltvoll od. ansprechend; inhaltslos, langweilig: öde Gespräche; sein Dasein erschien ihm ö.

[öd]
öde  

Öde, die; -, -nöde, öd
[öd]
öde  


1. Abgelegenheit, Einsamkeit, Verlassenheit; (geh.): Abgeschiedenheit.

2. Einöde, Wüste; (Forstw., Landw.): Ödland.

3. Einfallslosigkeit, Eintönigkeit, Fantasielosigkeit, Inhaltslosigkeit, Langeweile, Leere, Trostlosigkeit; (bildungsspr.): Substanzlosigkeit, Tristheit; (abwertend): Banalität, Fadheit.

[Öde]
[Öden, Oede]
1. abgelegen, ausgestorben, einsam, entvölkert, menschenleer, unbelebt, verlassen, verwaist; (geh.): abgeschieden, abseitig; (ugs.): gottverlassen, weit[ab] vom Schuss; (derb): am Arsch der Welt; (scherzh.): am Ende der Welt; (südd., österr.): einschichtig.

2. brach[liegend], kahl, unbebaut, unbestellt, unfruchtbar, verwildert.

3. alltäglich, bieder, einfallslos, einförmig, eintönig, fantasielos, geistlos, inhaltslos, langweilig, monoton, ohne [jeden] Reiz, reizlos, trocken, trostlos; (bildungsspr.): ennuyant, substanzlos, trist, trivial; (abwertend): banal, fade.

[öde]
[öder, ödes, öden, ödem, öderer, ödere, öderes, öderen, öderem, ödester, ödeste, ödestes, ödesten, ödestem, ödeten, oede]
öde  

Öde, die; -, -n [mhd. œde, ahd. ōdī]:

1.<Pl. selten> Einsamkeit, Verlassenheit von etw.: eine trostlose Ö.


2.<Pl. selten> unfruchtbares, unwirtliches Land.


3.<o. Pl.> Leere, Langeweile: es herrschte geistige Ö.
öde, öd <Adj.> [mhd. œde, ahd. ōdi, urspr. = von etw. weg, fort] (emotional):

1.verlassen, ohne jede (erhoffte) Spur eines Menschen, menschenleer: eine öde Gegend.


2.unfruchtbar [u. daher den Menschen nicht anziehend, nicht von ihm bebaut]: eine öde Gebirgslandschaft.


3.wenig gehaltvoll od. ansprechend; inhaltslos, langweilig: öde Gespräche; sein Dasein erschien ihm ö.

[öd]
Öde  

Öde, Ödland, Einöde, Pampa (umgangssprachlich), Wüste, Wüstenei
[Ödland, Einöde, Pampa, Wüste, Wüstenei]
öde  

n.
'Ö·de <f. 19; unz.> Einöde, einsame, verlassene Gegend; <fig.> Langweiligkeit, innere Leere [<ahd. odi „unbebautes, wüstes Land“; zu odi „leer, öde“; öde]
['Öde,]
[Öden]adj.
'ö·de <Adj.> unbewohnt, unbebaut, einsam, leer, verlassen; <fig.> langweilig, fade, geistlos; oV öd; ein ~s Buch; ein ~s Dasein, Leben <fig.> ~ Gegend; eine ~ Gesellschaft <fig.> lange, ~ Stunden <fig.> der Hof lag ~ und verlassen; ~ und leer; der Tag ist so ~ <fig.> [<ahd. odi, got. auþ(ei)s; zu idg. *au-, *aue „von etwas fort, weg“]
['öde,]
[öder, ödes, öden, ödem, öderer, ödere, öderes, öderen, öderem, ödester, ödeste, ödestes, ödesten, ödestem, ödeten]