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Überbau  

Über|bau, der; -[e]s, -e u. -ten [3: mhd. überbū]:

1.<Pl. -e; selten> (marx.) Gesamtheit der politischen, juristischen, religiösen, weltanschaulichen o. ä. Vorstellungen u. die ihnen entsprechenden Institutionen in dialektischer Wechselwirkung mit der materiellen Basis (z. B. soziale u. wirtschaftliche Verhältnisse): der ideologische Ü.


2.(Bauw.) a)Teil eines Bau[werk]s, der über etw. hinausragt;

b)auf Stützpfeilern liegender Teil (einer Brücke).

Überbau  

Über|bau, der; -[e]s, Plur. -e und -ten (vorragender Oberbau, Schutzdach; Rechtsspr. Bau über die Grundstücksgrenze hinaus)

Über|bau, der; -[e]s, -e (nach Marx die auf den wirtschaftl. u. sozialen Grundlagen basierenden Anschauungen einer Gesellschaft u. die entsprechenden Institutionen)
Überbau  

Über|bau, der; -[e]s, -e u. -ten [3: mhd. überbū]:

1.<Pl. -e; selten> (marx.) Gesamtheit der politischen, juristischen, religiösen, weltanschaulichen o. ä. Vorstellungen u. die ihnen entsprechenden Institutionen in dialektischer Wechselwirkung mit der materiellen Basis (z. B. soziale u. wirtschaftliche Verhältnisse): der ideologische Ü.


2.(Bauw.)
a)Teil eines Bau[werk]s, der über etw. hinausragt;

b)auf Stützpfeilern liegender Teil (einer Brücke).

Überbau  

n.
'Ü·ber·bau <m.; -(e)>s, -ten
1 <zählb.> die auf Pfeilern u. Fundamenten ruhenden Teile (einer Brücke); über die Außenmauer vorspringender Teil (eines Gebäudes, z.B. Balkon)
2 <unz.; Rechtsw.> Bau über die Grenze des Nachbargrundstücks (ohne Vorsatz od. Fahrlässigkeit); <Marxismus> Gesamtheit der wissenschaftlichen, moralischen u. künstlerischen Anschauungen und der ihnen entsprechenden politischen, juristischen und kulturellen Institutionen einer bestimmten Gesellschaftsform
['Über·bau,]
[Überbaues, Überbaus, Überbaue, Überbauten, Überbauen]