[ - Collapse All ]
überfallen  

1über|fal|len <st. V.; ist>:

1. (selten) über etw. hinfallen.


2.(Jägerspr.) (von Schalenwild) ein Hindernis überspringen.


2über|fạl|len <st. V.; hat>:

1. unvermutet, plötzlich anfallen, angreifen, über jmdn., etw. herfallen: jmdn. nachts, hinterrücks, auf der Straße ü.; eine Bank, einen Geldboten, eine Postkutsche, ein Land [ohne Kriegserklärung] ü.; die Kinder überfielen (bestürmten) mich mit tausenderlei Wünschen; er wurde von den Journalisten mit Fragen überfallen; entschuldige, dass ich dich überfalle (scherzh.; unangemeldet besuche).


2.(von Gedanken, Gefühls-, körperlichen Zuständen) jmdn. plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Heimweh, ein Schauder überfiel uns; eine plötzliche Müdigkeit, großer Hunger hat ihn überfallen.


3.(Jägerspr.) (vom Schalenwild) überspringen, springend kreuzen.
überfallen  

über|fal|len (Jägerspr. ein Hindernis überspringen [vom Schalenwild])
überfallen  


1. anfallen, angehen, angreifen, anstürmen, attackieren, bestürmen, eindringen, einfallen, eine Offensive einleiten/starten, einmarschieren, herfallen, sich stürzen, sich werfen; (bildungsspr.): invadieren; (ugs.): sich hermachen; (bes. Milit.): einrücken, losschlagen, stürmen.

2. befallen, sich bemächtigen, Besitz ergreifen, einstürzen, erfassen, erfüllen, ergreifen, heimsuchen, hereinbrechen, packen, überkommen, übermannen, überwältigen; (geh.): ankommen, anwandeln, sich bemächtigen, sich bemeistern, beschleichen, fassen.

[überfallen]
[falle über, fällst über, fällt über, fallen über, fallt über, fiel über, fielst über, fielen über, fielt über, fallest über, fallet über, fiele über, fielest über, fielet über, fall über, überfallend, überzufallen, überfallener, überfallene, überfallenes, überfallenen, überfallenem, ueberfallen]
überfallen  

1über|fal|len <st. V.; ist>:

1. (selten) über etw. hinfallen.


2.(Jägerspr.) (von Schalenwild) ein Hindernis überspringen.


2über|fạl|len <st. V.; hat>:

1. unvermutet, plötzlich anfallen, angreifen, über jmdn., etw. herfallen: jmdn. nachts, hinterrücks, auf der Straße ü.; eine Bank, einen Geldboten, eine Postkutsche, ein Land [ohne Kriegserklärung] ü.; die Kinder überfielen (bestürmten) mich mit tausenderlei Wünschen; er wurde von den Journalisten mit Fragen überfallen; entschuldige, dass ich dich überfalle (scherzh.; unangemeldet besuche).


2.(von Gedanken, Gefühls-, körperlichen Zuständen) jmdn. plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Heimweh, ein Schauder überfiel uns; eine plötzliche Müdigkeit, großer Hunger hat ihn überfallen.


3.(Jägerspr.) (vom Schalenwild) überspringen, springend kreuzen.
überfallen  

[st. V.; hat]: 1. unvermutet, plötzlich anfallen, angreifen, über jmdn., etw. herfallen: jmdn. nachts, hinterrücks, auf der Straße ü.; eine Bank, einen Geldboten, eine Postkutsche, ein Land [ohne Kriegserklärung] ü.; Ü die Kinder überfielen (bestürmten) mich mit tausenderlei Wünschen; er wurde von den Journalisten mit Fragen überfallen; entschuldige, dass ich dich überfalle (unangemeldet besuche). 2. (von Gedanken, Gefühls-, körperlichen Zuständen) jmdn. plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Heimweh, ein Schauder überfiel uns; eine plötzliche Müdigkeit, großer Hunger hat ihn überfallen. 3. (Jägerspr.) (vom Schalenwild) überspringen, springend kreuzen.
überfallen  

adj.
ü·ber'fal·len <V.t. 131; hat> plötzlich, überraschend angreifen; jmdn., Freunde ~ <umg.; scherzh.> ohne Ankündigung besuchen; der Schlaf überfiel ihn <fig.> ein Land ~<Mil.> jmdn. auf der Straße, im Dunkeln ~; jmdn. mit Fragen ~ <fig.> jmdm. viele Fragen auf einmal stellen; von Müdigkeit, von einer plötzlichen Schwäche ~ werden <fig.>
[über'fal·len,]
[falle über, fällst über, fällt über, fallen über, fallt über, fiel über, fielst über, fielen über, fielt über, fallest über, fallet über, fiele über, fielest über, fielet über, fall über, überfallend, überzufallen, überfallener, überfallene, überfallenes, überfallenen, überfallenem]