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Übergang  

Über|gang, der; -[e]s, ...gänge [mhd. überganc, ahd. ubarkanc]:

1.a)das Überqueren, Überschreiten, Hinübergehen: beim Ü. über die Pyrenäen;

b)Stelle, Einrichtung zum Überqueren, Passieren: ein Ü. für Fußgänger; einen Ü. über den Fluss suchen.



2.Wechsel zu etw. anderem, Neuem, in ein anderes Stadium: allmähliche, kontinuierliche, unvermittelte Übergänge; der Ü. vom Wachen zum Schlafen; der Ü. (die Überleitung zu einem anderen Thema) war abrupt; beim Ü. vom Handbetrieb auf maschinelle Fertigung; eine Farbkomposition mit zarten Übergängen (Abstufungen); ohne jeden Ü. (ganz unvermittelt, abrupt).


3. <o. Pl.> a)Übergangszeit;

b)Zwischenlösung: dieses kleine Apartment ist ein Ü., dient nur als Ü.



4.(bei der Bahn) zusätzliche, nachträglich gelöste Fahrkarte für die nächsthöhere Klasse: einen Ü. [nach]lösen.


5.das Übergehen (1) : der Ü. des Eigentums auf den Staat.
Übergang  

Über|gang, der
Übergang  


1. a) Durchquerung, Passage, Überquerung, Überschreitung.

b) [Fußgänger]überweg, Zebrastreifen; (österr.): Schutzweg; (schweiz.): Fußgängerschutzweg, Fußgängerstreifen.

c) Überführung (3).

2. a) Änderung, Überleitung, Umschwung, Umstellung, Veränderung, Wandel, Wechsel, Wende, Wendung; (schweiz., sonst veraltend): Mutation; (veraltet): Changement; (Fachspr., bildungsspr.): Transformation, Transformierung.

b) Abstufung, Abtönung, Nuance, Schattierung, Stufe; (Fachspr.): Gradation; (Malerei): Valeur.

3. a) Entwicklungsstadium, Übergangsstadium, Übergangszeit, Zwischenzeit.

b) Behelfsmaßnahme, [Not]behelf, Notlösung, Überbrückung, Übergangslösung, Verlegenheitslösung, Zwischenlösung; (bildungsspr.): Interim, Interimslösung, Provisorium.

4. Abgabe, Abtretung, Besitzerwechsel, Übereignung, Übergabe, Übertragung; (geh.): Überantwortung.

[Übergang]
[Überganges, Übergangs, Übergange, Übergänge, Übergängen, Uebergang, Ueberganges, Uebergangs, Uebergange, Uebergänge, Uebergängen]
Übergang  

Über|gang, der; -[e]s, ...gänge [mhd. überganc, ahd. ubarkanc]:

1.
a)das Überqueren, Überschreiten, Hinübergehen: beim Ü. über die Pyrenäen;

b)Stelle, Einrichtung zum Überqueren, Passieren: ein Ü. für Fußgänger; einen Ü. über den Fluss suchen.



2.Wechsel zu etw. anderem, Neuem, in ein anderes Stadium: allmähliche, kontinuierliche, unvermittelte Übergänge; der Ü. vom Wachen zum Schlafen; der Ü. (die Überleitung zu einem anderen Thema) war abrupt; beim Ü. vom Handbetrieb auf maschinelle Fertigung; eine Farbkomposition mit zarten Übergängen (Abstufungen); ohne jeden Ü. (ganz unvermittelt, abrupt).


3. <o. Pl.>
a)Übergangszeit;

b)Zwischenlösung: dieses kleine Apartment ist ein Ü., dient nur als Ü.



4.(bei der Bahn) zusätzliche, nachträglich gelöste Fahrkarte für die nächsthöhere Klasse: einen Ü. [nach]lösen.


5.das Übergehen (1): der Ü. des Eigentums auf den Staat.
Übergang  

Übergang, Übertragung, Vererbung
[Übertragung, Vererbung]
Übergang  

n.
'Ü·ber·gang <m. 1u>
1 das Hinübergehen, Überschreiten (Grenz~); das Übergehen (in etwas anderes); Wechsel, Wandlung; <Mal.> Schattierung, Abstufung; <Mus.; Lit.> Überleitung; verbindende Tonfolge, verbindender Satz, verbindende Worte; Weg, Brücke (über Fluss od. Bahngleis); durch Ampel, Schranke od. Zebrastreifen gesicherter Weg über eine Straße oder ein Bahngleis (Bahn~, Fußgänger~); <Eisenb.> zusätzlich, nachträglich gelöste Fahrkarte für die 1. Klasse, wenn man nur 2. Klasse gelöst hat; Zwischenstufe, Zwischenlösung, unfertiger Zustand
2 ;gibt es hier einen ~? (über den Bach, Fluss); zwischen zwei Sätzen, Themen einen ~ schaffen <Lit.; Mus.> sein: alle diese Erscheinungen, Maßnahmen usw. sind ja nur ein ~
3 ;feine, zarte Übergänge <Mal.>
4 ;wir stehen noch am, im ~ (von einer Entwicklungsstufe zur anderen); hier kein ~ für Fußgänger!; ~ aus od. von einer Tonart in die andere; ~ des Tages in den Abend; Gedanken, Geschichten ohne ~ aneinander reihen; den ~ von der zweiten in die erste Klasse lösen
['Über·gang,]
[Überganges, Übergangs, Übergange, Übergänge, Übergängen]