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übergeben  

1über|ge|ben <st. V.; hat> (ugs.):

1. über jmdn., etw. decken, breiten, legen: als sie fror, gab er ihr die Stola über.


2.

*jmdm. einen/eins ü. (ugs.; jmdm. einen Schlag, Hieb versetzen).


2über|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. übergeben]:

1.a)dem zuständigen Empfänger etw. aushändigen u. ihn damit in den Besitz von etw. bringen: jmdm. einen Brief, das Geld ü.; den Staffelstab an den nächsten Läufer ü.; dem Eigentümer die Schlüssel ü.; sie übergab das Telefongespräch an den zuständigen Herrn; das Papier den Flammen ü. (geh.; verbrennen);

b)jmdm. etw. zum Aufbewahren geben, anvertrauen: den Schlüssel einem Nachbarn ü.; jmdm. etw. zu treuen Händen ü.;

c)etw. übereignen, 1übertragen (5 b) : er hat sein Geschäft dem Sohn übergeben.



2.a)jmdn., etw. einer Instanz o. Ä. zur Bearbeitung des entsprechenden Falles überlassen: der Dieb wurde der Polizei übergeben; ich werde die Angelegenheit meinem Anwalt ü.; das Beweismaterial dem Gericht ü.;

b)jmdm. eine Aufgabe übertragen, die Weiterführung einer bestimmten Arbeit o. Ä. überlassen: sein Amt ü.; jmdm., an jmdn. die Führung ü.



3.aufgrund einer Kapitulation dem Gegner die Verfügungsgewalt über eine Stadt, Festung o. Ä. übertragen: die Stadt wurde nach schweren Kämpfen [an den Feind] übergeben.


4.etw. zur Nutzung freigeben: eine Straße dem Verkehr ü.; das Gebäude seiner Bestimmung ü.


5.<ü. + sich> sich erbrechen: die Passagiere mussten sich mehrmals ü.
übergeben  


1. a) abgeben, abliefern, ausgeben, aushändigen, ausliefern, bringen, einhändigen, freigeben, [heraus]geben, hinreichen, in die Hand drücken/geben, liefern, mitbringen, übermitteln, überreichen; (geh.): darbieten, darreichen, sich entäußern, überbringen, zukommen/zuteilwerden lassen; (oft geh.): reichen; (bildungsspr.): präsentieren; (ugs.): [he]rausrücken, langen; (veraltet): behändigen, bestellen, überhändigen; (Amtsspr.): zustellen; (österr. Amtsspr.): ausfolgen; (Kaufmannsspr.): ausliefern.

b) abtreten, drangeben, fortgeben, hergeben, herschenken, [hin]opfern, übereignen, überlassen, übertragen, [ver]schenken, weggeben; (österr.): beteilen; (schweiz.): vergaben; (geh.): aufopfern, darangeben, darbringen, dreingeben, hingeben, preisgeben; (dichter.): dahingeben; (geh. veraltend): überliefern; (ugs.): vermachen, wegschenken; (leicht scherzh.): verehren; (veraltet): zueignen.

2. anvertrauen, aufgeben, betrauen, delegieren, eingeben, einliefern, einreichen, in die Hände legen, in jmds. Obhut/Verantwortung geben, vorlegen, weitergeben, weiterleiten, weiterreichen, zuführen, zuleiten, zuteilen, zuweisen; (geh.): anbefehlen, anheimgeben, empfehlen, überantworten; (veraltet): weitergeben; (geh. veraltet): befehlen; (Amtsspr.): überstellen.

3. kapitulieren.

4. [er]öffnen, freigeben, zugänglich machen, zur Verfügung stellen.

[übergeben]
[übergebe, übergibst, übergibt, übergebt, übergab, übergabst, übergaben, übergabt, übergebest, übergebet, übergäbe, übergäbest, übergäben, übergäbet, übergib, übergebend, uebergeben]

brechen, sich erbrechen, wieder von sich geben; (geh.): [aus]speien; (ugs.): ausspucken, kotzen; (salopp): kübeln, reihern; (scherzh.): [dem] Neptun opfern; (ugs. scherzh.): die Fische füttern; (südd., österr.): speiben; (landsch.): koddern, spucken; (Med.): vomieren.
[übergeben, sich]
[sich übergeben, übergebe, übergibst, übergibt, übergebt, übergab, übergabst, übergaben, übergabt, übergebest, übergebet, übergäbe, übergäbest, übergäben, übergäbet, übergib, übergebend, uebergeben, übergeben sich]
übergeben  

1über|ge|ben <st. V.; hat> (ugs.):

1. über jmdn., etw. decken, breiten, legen: als sie fror, gab er ihr die Stola über.


2.

*jmdm. einen/eins ü. (ugs.; jmdm. einen Schlag, Hieb versetzen).


2über|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. übergeben]:

1.
a)dem zuständigen Empfänger etw. aushändigen u. ihn damit in den Besitz von etw. bringen: jmdm. einen Brief, das Geld ü.; den Staffelstab an den nächsten Läufer ü.; dem Eigentümer die Schlüssel ü.; sie übergab das Telefongespräch an den zuständigen Herrn; das Papier den Flammen ü. (geh.; verbrennen);

b)jmdm. etw. zum Aufbewahren geben, anvertrauen: den Schlüssel einem Nachbarn ü.; jmdm. etw. zu treuen Händen ü.;

c)etw. übereignen, 1übertragen (5 b): er hat sein Geschäft dem Sohn übergeben.



2.
a)jmdn., etw. einer Instanz o. Ä. zur Bearbeitung des entsprechenden Falles überlassen: der Dieb wurde der Polizei übergeben; ich werde die Angelegenheit meinem Anwalt ü.; das Beweismaterial dem Gericht ü.;

b)jmdm. eine Aufgabe übertragen, die Weiterführung einer bestimmten Arbeit o. Ä. überlassen: sein Amt ü.; jmdm., an jmdn. die Führung ü.



3.aufgrund einer Kapitulation dem Gegner die Verfügungsgewalt über eine Stadt, Festung o. Ä. übertragen: die Stadt wurde nach schweren Kämpfen [an den Feind] übergeben.


4.etw. zur Nutzung freigeben: eine Straße dem Verkehr ü.; das Gebäude seiner Bestimmung ü.


5.<ü. + sich> sich erbrechen: die Passagiere mussten sich mehrmals ü.
übergeben  

[st. V.; hat] [mhd. übergeben]: 1. a) dem zuständigen Empfänger etw. aushändigen u. ihn damit in den Besitz von etw. bringen: jmdm. einen Brief, das Geld ü.; den Staffelstab an den nächsten Läufer ü.; dem Eigentümer die Schlüssel ü.; sie übergab das Telefongespräch an den zuständigen Herrn; Ü das Papier den Flammen ü. (geh.; verbrennen); b) jmdm. etw. zum Aufbewahren geben, anvertrauen: den Schlüssel einem Nachbarn ü.; jmdm. etw. zu treuen Händen ü.; c) etw. übereignen, 1übertragen (5 b): er hat sein Geschäft dem Sohn übergeben. 2. a) jmdn., etw. einer Instanz o.Ä. zur Bearbeitung des entsprechenden Falles überlassen: der Dieb wurde der Polizei übergeben; ich werde die Angelegenheit meinem Anwalt ü.; das Beweismaterial dem Gericht ü.; b) jmdm. eine Aufgabe übertragen, die Weiterführung einer bestimmten Arbeit o.Ä. überlassen: sein Amt ü.; jmdm., an jmdn. die Führung ü. 3. aufgrund einer Kapitulation dem Gegner die Verfügungsgewalt über eine Stadt, Festung o.Ä. übertragen: die Stadt wurde nach schweren Kämpfen [an den Feind] übergeben. 4. etw. zur Nutzung freigeben: eine Straße dem Verkehr ü.; das Gebäude seiner Bestimmung ü. 5. [ü. + sich] sich erbrechen: die Passagiere mussten sich mehrmals ü.
Übergeben  

Übergeben, Emesis (fachsprachlich), Erbrechen, Vomitus (fachsprachlich)
[Emesis, Erbrechen, Vomitus]
übergeben  

v.
ü·ber'ge·ben <V. 143; hat>
1 <V.t.> jmdm. etwas ~ etwas in jmds. Hände geben, ihm etwas bringen, aushändigen, ausliefern; jmdm. etwas als Eigentum geben; jmdm. etwas zur weiteren Bearbeitung geben, überlassen; seinem Nachfolger das Amt (feierlich) ~; jmdm. einen Brief, ein Geschenk, die Schlüssel ~; dem Feind die Festung, die Stadt ~; eine Rechtssache dem Gericht, dem Rechtsanwalt ~; jmdm. ein Geschäft ~; das Gebäude wurde heute der Öffentlichkeit ~ zugänglich gemacht;
2 <V. refl.> sich ~ sich erbrechen;
[über'ge·ben,]
[übergebe, übergibst, übergibt, übergeben, übergebt, übergab, übergabst, übergaben, übergabt, übergebest, übergebet, übergäbe, übergäbest, übergäben, übergäbet, übergib, übergebend]