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überholen  

1über|ho|len <sw. V.; hat> [nach engl. to overhaul]:

1.an das andere Ufer befördern: hol über! (früher; Ruf nach dem Fährmann).


2.(Seemannsspr.) (von Schiffen) sich unter dem Druck des Windes auf die Seite legen: das Schiff hat [nach Backbord] übergeholt.


3.(Seemannsspr.) (Segel) auf die andere Seite holen (5) : hol über!


2über|ho|len <sw. V.; hat>:

1.a) durch größere Geschwindigkeit eine Person od. Sache einholen u. an ihr vorbeifahren, vorbeilaufen: ein Auto, einen Radfahrer ü.; kurz vor dem Ziel wurde sie doch noch überholt; <auch ohne Akk.-Obj.:> links ü.; <subst.:> zum Überholen ansetzen; die Alten haben die Jungen zahlenmäßig überholt;

b)leistungsmäßig jmdm. gegenüber einen Vorsprung gewinnen: er hat seine Mitschüler überholt; die USA wurden wirtschaftlich überholt.



2.auf [technische] Mängel überprüfen u. reparieren, wieder völlig instand setzen: einen Wagen, einen Motor, eine Maschine, ein Gerät [gründlich] ü.
überholen  

über|ho|len (Seemannsspr.); die Segel wurden übergeholt; das Schiff hat übergeholt (sich auf die Seite gelegt)
überholen  

hinüberbringen, hinüberfahren, überqueren, übersetzen.
[1überholen]
[überhole, überholst, überholt, überholte, überholtest, überholten, überholtet, überholest, überholet, überhol, überholend, ueberholen]


1. a) abschütteln, einen Vorsprung gewinnen/herausholen/herausfahren, hinter sich lassen, vorbeifahren, vorbeilaufen, zurücklassen; (schweiz.): vorfahren; (ugs., bes. Sport): abhängen; (Sport): davonziehen, überrunden; (bes. Fußball, Handball, Hockey): sich freilaufen.

b) überflügeln.

2. auffrischen, ausbessern, [grund]erneuern, grundüberholen, instand setzen, modernisieren, neu herrichten, renovieren, sanieren, wiederherstellen; (schweiz.): instand stellen, revidieren; (bes. österr.): revitalisieren; (bildungsspr.): restaurieren; (bes. südd., österr., schweiz.): richten; (ugs.): aufmöbeln, flicken; (landsch.): aufrichten; (Kinderspr., fam.): heil machen; (veraltet): instaurieren.

[2überholen]
[überhole, überholst, überholt, überholte, überholtest, überholten, überholtet, überholest, überholet, überhol, überholend, ueberholen]
überholen  

1über|ho|len <sw. V.; hat> [nach engl. to overhaul]:

1.an das andere Ufer befördern: hol über! (früher; Ruf nach dem Fährmann).


2.(Seemannsspr.) (von Schiffen) sich unter dem Druck des Windes auf die Seite legen: das Schiff hat [nach Backbord] übergeholt.


3.(Seemannsspr.) (Segel) auf die andere Seite holen (5): hol über!


2über|ho|len <sw. V.; hat>:

1.
a) durch größere Geschwindigkeit eine Person od. Sache einholen u. an ihr vorbeifahren, vorbeilaufen: ein Auto, einen Radfahrer ü.; kurz vor dem Ziel wurde sie doch noch überholt; <auch ohne Akk.-Obj.:> links ü.; <subst.:> zum Überholen ansetzen; die Alten haben die Jungen zahlenmäßig überholt;

b)leistungsmäßig jmdm. gegenüber einen Vorsprung gewinnen: er hat seine Mitschüler überholt; die USA wurden wirtschaftlich überholt.



2.auf [technische] Mängel überprüfen u. reparieren, wieder völlig instand setzen: einen Wagen, einen Motor, eine Maschine, ein Gerät [gründlich] ü.
überholen  

[sw. V.; hat] [nach engl. to overhaul]: 1. an das andere Ufer befördern: hol über! (früher; Ruf nach dem Fährmann). 2. (Seemannsspr.) (von Schiffen) sich unter dem Druck des Windes auf die Seite legen: das Schiff hat [nach Backbord] übergeholt. 3. (Seemannsspr.) (Segel) auf die andere Seite holen (5): hol über! (Kommandoruf).
überholen  

überholen, übertreffen, einholen
[übertreffen, einholen]
überholen  

v.
'ü·ber|ho·len <V.; hat>
1 <V.t.> mit dem Boot vom anderen Ufer herüberholen; hol über! <früher> (Ruf an den Fährmann); die Segel ~ aufziehen;
2 <V.i.> das Schiff holt über neigt sich;
['über|ho·len,]
[überhole, überholst, überholt, überholen, überholte, überholtest, überholten, überholtet, überholest, überholet, überhol, überholt, überholend]

v.
ü·ber'ho·len <V.t.; hat> jmdn. od. ein Fahrzeug ~ einholen, ihm zuvorkommen, an jmdm. vorbeilaufen od. -fahren; ein Fahrzeug ~ <Tech.> auf Fehler prüfen, erneuern, seine Mängel beseitigen; überholt sein <fig.> nicht mehr interessant, nicht mehr gebräuchlich, veraltet sein; überholte Fakten
[über'ho·len,]
[überhole, überholst, überholt, überholen, überholte, überholtest, überholten, überholtet, überholest, überholet, überhol, überholt, überholend]