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überkommen  

1über|kom|men <st. V.; ist>:

1. (Seemannsspr.) (von Seewasser) an Deck spülen, spritzen: schwere Brecher kamen über, waren übergekommen.


2.(landsch.) (an einem [Reise]ziel) in bestimmter Weise ankommen: komm gut über!


3. (landsch.) a)mit etw. herausrücken (2a) : komm doch mit dem Geld über!;

b)mit etw. herausrücken (2b) : sie kam nicht damit über, woher sie das Geld hatte.



2über|kọm|men <st. V.; hat> [mhd. über komen, ahd. ubarqueman]:

1.(von Empfindungen, Gefühlen) plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Mitleid, Angst, Ekel, Zorn überkam sie [bei diesem Anblick]; bei diesem Gedanken überkam es uns heiß, kalt (schauderte uns).


2. (veraltend) als Erbanlage o. Ä. erhalten, überliefert bekommen, erben (2) : die Lethargie hat sie von der Mutter überkommen.


3über|kọm|men <Adj.> [2. Part. von 2↑ überkommen (2) ] (geh.): hergebracht, schon seit Langem bestehend, einer früheren Epoche entstammend u. überliefert: -e Bräuche, Konventionen.
überkommen  

über|kom|men (Seemannsspr. über das Deck spülen, spritzen; landsch. für etwas endlich fertigbringen od. sagen); die Brecher kommen über; er ist damit übergekommen
überkommen  

anfallen, befallen, durchdringen, durchrieseln, durchströmen, erfassen, erfüllen, ergreifen, kommen, packen, überfallen, überlaufen, übermannen, überwältigen; (geh.): anfassen, anfliegen, ankommen, anspringen, anwandeln, sich bemächtigen, beschleichen, beseelen, durchfluten, durchwogen, fassen.
[1überkommen]
[überkomme, überkommst, überkommt, überkam, überkamst, überkamen, überkamt, überkommest, überkommet, überkäme, überkämest, überkämen, überkämet, überkomm, überkommend]

überliefert (1).
[2überkommen]
[überkomme, überkommst, überkommt, überkam, überkamst, überkamen, überkamt, überkommest, überkommet, überkäme, überkämest, überkämen, überkämet, überkomm, überkommend]
überkommen  

1über|kom|men <st. V.; ist>:

1. (Seemannsspr.) (von Seewasser) an Deck spülen, spritzen: schwere Brecher kamen über, waren übergekommen.


2.(landsch.) (an einem [Reise]ziel) in bestimmter Weise ankommen: komm gut über!


3. (landsch.)
a)mit etw. herausrücken (2a): komm doch mit dem Geld über!;

b)mit etw. herausrücken (2b): sie kam nicht damit über, woher sie das Geld hatte.



2über|kọm|men <st. V.; hat> [mhd. über komen, ahd. ubarqueman]:

1.(von Empfindungen, Gefühlen) plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Mitleid, Angst, Ekel, Zorn überkam sie [bei diesem Anblick]; bei diesem Gedanken überkam es uns heiß, kalt (schauderte uns).


2. (veraltend) als Erbanlage o. Ä. erhalten, überliefert bekommen, erben (2): die Lethargie hat sie von der Mutter überkommen.


3über|kọm|men <Adj.> [2. Part. von 2↑ überkommen (2)] (geh.): hergebracht, schon seit Langem bestehend, einer früheren Epoche entstammend u. überliefert: -e Bräuche, Konventionen.
überkommen  

[st. V.; hat] [mhd. über komen, ahd. ubarqueman]: 1. (von Empfindungen, Gefühlen) plötzlich u. mit großer Intensität ergreifen: Mitleid, Angst, Ekel, Zorn überkam sie [bei diesem Anblick]; bei diesem Gedanken überkam es uns heiß, kalt (schauderte uns). 2. (veraltend) als Erbanlage o. Ä. erhalten, überliefert bekommen, erben (2): die Lethargie hat sie von der Mutter überkommen.
überkommen  

v.
ü·ber'kom·men <V. 170>
1 <V.i.; ist; nur im Part. Perf.> ~ sein vererbt, überliefert sein; der Brauch ist uns (seit alters her, von unseren Vorfahren) ~; ~e Bräuche, Sitten, Traditionen
2 <V.t.; hat> eine Empfindung überkommt jmdn. überfällt, ergreift, erfasst jmdn.; ihn überkam die Furcht; ein Grausen überkam mich; die Rührung überkam ihn, als er das sah
[über'kom·men,]
[überkomme, überkommst, überkommt, überkommen, überkam, überkamst, überkamen, überkamt, überkommest, überkommet, überkäme, überkämest, überkämen, überkämet, überkomm, überkommend]