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überlassen  

1über|las|sen <st. V.; hat> (landsch.): übrig lassen: kannst du mir bitte ein Stück Kuchen ü.?

2über|lạs|sen <st. V.; hat>:

1. auf etw., den Gebrauch, Nutzen von etw. zugunsten einer anderen Person [vorübergehend] verzichten, es ihr zur Verfügung stellen: jmdm. etw. bereitwillig, nur ungern, leihweise ü.; die Stadt dem Feind kampflos, als Pfand ü.; sie überließ ihnen während ihres Urlaubs ihre Wohnung; er hat mir sein Auto billig, für tausend Euro überlassen (verkauft).


2. in jmds. Obhut geben: sie überlässt die Kinder der Fürsorge der Großmutter; jmdn. sich selbst ü. (allein, ohne Aufsicht o. Ä. lassen).


3. jmdn. etw. nach dessen eigenem Urteil tun, entscheiden lassen, sich selbst dabei nicht einmischen: jmdm. eine Aufgabe, die Wahl, die Entscheidung ü.; überlass das gefälligst mir! (misch dich hier nicht ein!); er überließ nichts dem Zufall.


4.a)jmdn. einem bestimmten Zustand, in dem er Hilfe o. Ä. braucht, preisgeben: jmdn. dem Elend, seiner Verzweiflung ü.; das Haus dem Verfall ü.;

b)<ü. + sich> sich von Empfindungen o. Ä. ganz beherrschen lassen, sich ihnen hingeben: sich [ganz] seinem Schmerz, dem Heimweh ü.; sich seinen Träumen ü.

überlassen  

über|las|sen (landsch. für übrig lassen); sie hat ihm etwas übergelassen
überlassen  


1. abgeben, abtreten, aushändigen, her[aus]geben, übereignen, übertragen, weitergeben, zur Verfügung stellen; (geh.): zukommen lassen; (ugs.): [he]rausrücken; (veraltet): behändigen, überhändigen.

2. abgeben, abliefern, anvertrauen, aushändigen, bringen, geben, hinbringen, in die Hände legen, in jmds. Obhut/Verantwortung geben, liefern, überbringen, übergeben, überreichen; (geh.): anbefehlen, anheimgeben, empfehlen, überantworten; (Amtsspr.): überstellen, zustellen; (österr. Amtsspr.): ausfolgen.

3. die Entscheidung/Wahl lassen, entscheiden lassen, freie Hand lassen, freistellen, in jmds. Ermessen stellen; (geh.): anheim stellen.

4. ausliefern, aussetzen, lassen, übergeben; (geh.): preisgeben, überantworten.

[überlassen]
[überlasse, überlässt, überläßt, überlasst, überlaßt, überließ, überließt, überließest, überließen, überlassest, überlasset, überließe, überließet, überlass, überlaß, überlassend, ueberlassen]

aufgehen, sich ergeben, erliegen, sich hingeben, nachhängen, sich verlieren, sich verschreiben, versinken, sich widmen; (geh.): sich anheimgeben, frönen, schwelgen; (geh. veraltet): pflegen.
[überlassen, sich]
[sich überlassen, überlasse, überlässt, überläßt, überlasst, überlaßt, überließ, überließt, überließest, überließen, überlassest, überlasset, überließe, überließet, überlass, überlaß, überlassend, ueberlassen, überlassen sich]
überlassen  

1über|las|sen <st. V.; hat> (landsch.): übrig lassen: kannst du mir bitte ein Stück Kuchen ü.?

2über|lạs|sen <st. V.; hat>:

1. auf etw., den Gebrauch, Nutzen von etw. zugunsten einer anderen Person [vorübergehend] verzichten, es ihr zur Verfügung stellen: jmdm. etw. bereitwillig, nur ungern, leihweise ü.; die Stadt dem Feind kampflos, als Pfand ü.; sie überließ ihnen während ihres Urlaubs ihre Wohnung; er hat mir sein Auto billig, für tausend Euro überlassen (verkauft).


2. in jmds. Obhut geben: sie überlässt die Kinder der Fürsorge der Großmutter; jmdn. sich selbst ü. (allein, ohne Aufsicht o. Ä. lassen).


3. jmdn. etw. nach dessen eigenem Urteil tun, entscheiden lassen, sich selbst dabei nicht einmischen: jmdm. eine Aufgabe, die Wahl, die Entscheidung ü.; überlass das gefälligst mir! (misch dich hier nicht ein!); er überließ nichts dem Zufall.


4.
a)jmdn. einem bestimmten Zustand, in dem er Hilfe o. Ä. braucht, preisgeben: jmdn. dem Elend, seiner Verzweiflung ü.; das Haus dem Verfall ü.;

b)<ü. + sich> sich von Empfindungen o. Ä. ganz beherrschen lassen, sich ihnen hingeben: sich [ganz] seinem Schmerz, dem Heimweh ü.; sich seinen Träumen ü.

überlassen  

[st. V.; hat] (landsch.): übrig lassen.
überlassen  

übergeben, überlassen, überreichen, beschenken, bescheren, gewähren, hingeben, schenken, widmen, zuwenden
[übergeben, überreichen, beschenken, bescheren, gewähren, hingeben, schenken, widmen, zuwenden]
überlassen  

v.
ü·ber'las·sen <V.t. 174; hat> jmdm. etwas ~ zugunsten eines anderen auf etwas verzichten; jmdm. etwas anvertrauen, zu treuen Händen geben od. zum Gebrauch geben; es jmdm. ~, etwas zu tun es ihm freistellen, etwas zu tun; das zu beurteilen, musst du schon mir ~!; sie ist zu unzuverlässig, ich kann ihr das Kind nicht (längere Zeit) ~; sich seinem Schmerz, seinen trüben Gedanken ~ hingeben, ihm bzw. ihnen nachgeben; ich möchte die Wahl, die Entscheidung ihm ~; er überläßt/ überlässt unangenehme Entscheidungen gern anderen; jmdm. eine Ware billig ~ billig verkaufen; jmdm. ein Grundstück zur Nutznießung ~; sich selbst ~ sein allein, einsam sein, etwas nach eigenem Gutdünken tun müssen, es ohne Rat od. Hilfe tun müssen;
[über'las·sen,]
[überlasse, überlässt, überläßt, überlassen, überlasst, überlaßt, überließ, überließt, überließest, überließen, überlassest, überlasset, überließe, überließet, überlass, überlaß, überlassend]