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überlaufen  

1über|lau|fen <st. V.; ist> [mhd. überloufen]:

1.a)über den Rand eines Gefäßes, Behältnisses fließen: Benzin ist [aus dem Tank] übergelaufen; übergelaufene Milch;

b)so sehr mit Flüssigkeit gefüllt sein, dass diese überfließt : die Wanne läuft gleich ü.!; der Tank, Topf ist übergelaufen.



2.auf die andere, gegnerische Seite überwechseln: Hunderte von Soldaten sind [zu den Rebellen, zum Feind] übergelaufen.


2über|lau|fen <st. V.; hat>:

1. als unangenehme, bedrohliche Empfindung 1überkommen (1) : ein Frösteln überlief sie; es überläuft mich [eis]kalt (es schaudert mich), wenn ich das höre.


2.(bes. Sport) a)über jmdn., etw. hinaus laufen: eine Markierung ü.; der Staffelläufer überlief beim Wechsel seinen Kameraden;

b)über etw. laufend hinwegsetzen: sie überlief die Hürden technisch perfekt;

c)laufend durchbrechen, umspielen: die Abwehr ü.



3.in so großer Anzahl aufsuchen, dass die dafür vorgesehene Einrichtung, der Raum o. Ä. [fast] nicht mehr ausreicht: wir werden hier von Vertretern überlaufen; <meist im 2. Part.:> der Arzt, die Praxis ist furchtbar überlaufen; Kurse sind stark überlaufen; ein überlaufener Skiort.


4.(in Bezug auf Farben, Farbtöne) die Oberfläche von etw. leicht überziehen: <meist im 2. Part.:> rötlich überlaufene Blüten.


5.(Seemannsspr.) über etw. hinwegfahren.


6.(schweiz.) 1überlaufen (1b) : im Frühjahr überläuft der See.
überlaufen  


1. sich ergießen, [hinaus]schwappen, überschäumen, übersprudeln, überströmen, überwallen; (geh.): überfließen, übergehen; (ugs.): überschwappen; (südd.): schwadern, schwatteln; (landsch.): schwippen.

2. abwandern, desertieren, gehen, übergehen, überwechseln, verlassen, wechseln; (Milit.): fahnenflüchtig werden.

[1überlaufen]
[laufe über, läufst über, läuft über, laufen über, lauft über, lief über, liefst über, liefen über, lieft über, laufest über, laufet über, liefe über, liefest über, liefet über, lauf über, überlaufend, überzulaufen, ueberlaufen]


1. 1überkommen.

2. durchbrechen; (Ballspiele): durchlaufen, umspielen; (Fußball Jargon): aussteigen lassen.

[2überlaufen]
[laufe über, läufst über, läuft über, laufen über, lauft über, lief über, liefst über, liefen über, lieft über, laufest über, laufet über, liefe über, liefest über, liefet über, lauf über, überlaufend, überzulaufen, ueberlaufen]
überlaufen  

1über|lau|fen <st. V.; ist> [mhd. überloufen]:

1.
a)über den Rand eines Gefäßes, Behältnisses fließen: Benzin ist [aus dem Tank] übergelaufen; übergelaufene Milch;

b)so sehr mit Flüssigkeit gefüllt sein, dass diese überfließt: die Wanne läuft gleich ü.!; der Tank, Topf ist übergelaufen.



2.auf die andere, gegnerische Seite überwechseln: Hunderte von Soldaten sind [zu den Rebellen, zum Feind] übergelaufen.


2über|lau|fen <st. V.; hat>:

1. als unangenehme, bedrohliche Empfindung 1überkommen (1): ein Frösteln überlief sie; es überläuft mich [eis]kalt (es schaudert mich), wenn ich das höre.


2.(bes. Sport)
a)über jmdn., etw. hinaus laufen: eine Markierung ü.; der Staffelläufer überlief beim Wechsel seinen Kameraden;

b)über etw. laufend hinwegsetzen: sie überlief die Hürden technisch perfekt;

c)laufend durchbrechen, umspielen: die Abwehr ü.



3.in so großer Anzahl aufsuchen, dass die dafür vorgesehene Einrichtung, der Raum o. Ä. [fast] nicht mehr ausreicht: wir werden hier von Vertretern überlaufen; <meist im 2. Part.:> der Arzt, die Praxis ist furchtbar überlaufen; Kurse sind stark überlaufen; ein überlaufener Skiort.


4.(in Bezug auf Farben, Farbtöne) die Oberfläche von etw. leicht überziehen: <meist im 2. Part.:> rötlich überlaufene Blüten.


5.(Seemannsspr.) über etw. hinwegfahren.


6.(schweiz.) 1überlaufen (1b): im Frühjahr überläuft der See.
überlaufen  

[st. V.; ist] [mhd. überloufen]: 1. a) über den Rand eines Gefäßes, Behältnisses fließen: Benzin ist [aus dem Tank] übergelaufen; übergelaufene Milch; b) so sehr mit Flüssigkeit gefüllt sein, dass diese überfließt (1 a): die Wanne läuft gleich ü.!; der Tank, Topf ist übergelaufen. 2. auf die andere, gegnerische Seite überwechseln: Hunderte von Soldaten sind [zu den Rebellen, zum Feind] übergelaufen.
überlaufen  

überlaufen, überquellen, überschwappen
[überquellen, überschwappen]
überlaufen  

v.
'ü·ber|lau·fen <V.i. 175; ist> über den Rand laufen, fließen (Flüssigkeit); so voll sein, dass die Flüssigkeit herausfließt (Gefäß); die Milch, Suppe ist übergelaufen; der Topf, die Badewanne ist übergelaufen; zum Feinde ~ fahnenflüchtig werden u. zum F. übergehen;
['über|lau·fen,]
[laufe über, läufst über, läuft über, laufen über, lauft über, lief über, liefst über, liefen über, lieft über, laufest über, laufet über, liefe über, liefest über, liefet über, lauf über, überlaufend, überzulaufen]

v.
ü·ber'lau·fen <V.t. 175; hat> jmdn. ~ belästigen, zu stark in Anspruch nehmen <meist im Pass.> der Arzt ist sehr ~ er hat zu viele Patienten; der Kurort ist sehr ~ es fahren zu viele Menschen hin, es herrscht dort zu viel Betrieb; es überlief mich (siedend) heiß ich erschrak tief (weil mir eine Unterlassung, ein Fehler bewusst wurde); es überlief mich kalt, eiskalt ich schauderte, erschrak tief, es graute mir;
[über'lau·fen,]
[laufe über, läufst über, läuft über, laufen über, lauft über, lief über, liefst über, liefen über, lieft über, laufest über, laufet über, liefe über, liefest über, liefet über, lauf über, überlaufend, überzulaufen]