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übernehmen  

1über|neh|men <st. V.; hat>:

1. (ugs.) sich über die Schulter[n] hängen: sie hat die Tasche übergenommen.


2.(Seemannsspr.) a)(Wasser) infolge hohen Seegangs an Deck bekommen: das Schiff nahm haushohe Seen über;

b)(seltener) an Bord nehmen, 2übernehmen (2 b) : wir nahmen die Fracht über.



2über|neh|men <st. V.; hat>:

1.a) etw., was jmdm. übergeben wird, entgegennehmen: den Staffelstab ü.; Waren ü.;

b)als Nachfolger in Besitz, Verwaltung nehmen, weiterführen: sie hat das Geschäft [ihres Vaters] übernommen; er übernahm den Hof in eigene Bewirtschaftung; die Küche haben wir vom Vormieter übernommen; den Konkurrenten feindlich ü. (ihn gegen dessen Willen durch Kauf der Aktienmehrheit o. Ä. in seinen Besitz bringen);

c)etw., was jmdm. angetragen, übertragen wird, annehmen u. sich bereit erklären, die damit verbundenen Aufgaben zu erfüllen: eine Aufgabe [freiwillig, nur ungern, notgedrungen] ü.; der Kopilot übernahm das Steuer; ein Amt, einen Auftrag, die Aufsicht [über etw.], den Vorsitz, die Leitung, das Kommando, eine Patenschaft, eine Vertretung, die Titelrolle ü.; das Innenministerium ü. (Innenminister werden); Regierungsverantwortung ü. (sich an der Regierung beteiligen); die Kosten für etw. ü. (dafür aufkommen); ich übernehme es, die Eintrittskarten zu besorgen; <häufig verblasst:> die Haftung für etw. ü. (für etw. haften); die Garantie für etw. ü. (etw. garantieren); die Bürgschaft für etw., jmdn. ü. (für etw., jmdn. bürgen); die Verantwortung für etw. ü. (etw. verantworten); die Verpflichtung zu etw. ü. (sich zu etw. verpflichten).



2.a) von einer anderen Stelle zu sich nehmen u. bei sich [in einer bestimmten Funktion] eingliedern, einstellen; als neues Mitglied aufnehmen: Lehrer in den Schuldienst ü.; die Angestellten werden von der neuen Firma übernommen;

b)(Seemannsspr.) an Bord nehmen: Passagiere, Proviant ü.



3.etw. von jmd. anderem verwenden: Ideen, Methoden [von jmdm.] ü.; eine Textstelle wörtlich ü.


4.<ü. + sich> sich zu viel zumuten; sich überanstrengen: sie hat sich bei der Klettertour übernommen; übernimm dich nur nicht!; sich mit etw. finanziell ü. (seine Mittel überziehen).


5.a) (österr. ugs.) übertölpeln;

b)(veraltend) übermannen (1) .

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1. a) abnehmen, annehmen, bekommen, empfangen, entgegennehmen, erhalten, in Empfang nehmen; (österr.): ausfassen; (geh.): nehmen; (ugs.): kassieren; (veraltet): akzipieren.

b) abnehmen, annehmen, aufbringen, aufkommen, auf sich nehmen, bestreiten, tragen, wahrnehmen.

2. a) anstellen, aufnehmen, einfügen, eingliedern, einstellen, mit einbeziehen, mit hineinnehmen.

b) an Bord bringen, [ein]laden, einschiffen, verladen.

3. adoptieren, annehmen, aufnehmen, entlehnen, rezipieren, sich zu Eigen machen; (geh.): sich anverwandeln; (ugs.): abgucken; (nordd.): abkucken; (Fachspr., bildungsspr.): internalisieren.

[übernehmen]
[übernehme, übernimmst, übernimmt, übernehmt, übernahm, übernahmst, übernahmen, übernahmt, übernehmest, übernehmet, übernähme, übernähmest, übernähmen, übernähmet, übernimm, übernommmen, übernehmend, uebernehmen]

sich überanstrengen, sich überfordern, sich übertun, sich zu viel zumuten; (landsch.): sich überheben; (schweiz. ugs.): sich überlupfen.
[übernehmen, sich]
[sich übernehmen, übernehme, übernimmst, übernimmt, übernehmt, übernahm, übernahmst, übernahmen, übernahmt, übernehmest, übernehmet, übernähme, übernähmest, übernähmen, übernähmet, übernimm, übernommmen, übernehmend, uebernehmen, übernehmen sich]
übernehmen  

1über|neh|men <st. V.; hat>:

1. (ugs.) sich über die Schulter[n] hängen: sie hat die Tasche übergenommen.


2.(Seemannsspr.)
a)(Wasser) infolge hohen Seegangs an Deck bekommen: das Schiff nahm haushohe Seen über;

b)(seltener) an Bord nehmen, 2übernehmen (2 b): wir nahmen die Fracht über.



2über|neh|men <st. V.; hat>:

1.
a) etw., was jmdm. übergeben wird, entgegennehmen: den Staffelstab ü.; Waren ü.;

b)als Nachfolger in Besitz, Verwaltung nehmen, weiterführen: sie hat das Geschäft [ihres Vaters] übernommen; er übernahm den Hof in eigene Bewirtschaftung; die Küche haben wir vom Vormieter übernommen; den Konkurrenten feindlich ü. (ihn gegen dessen Willen durch Kauf der Aktienmehrheit o. Ä. in seinen Besitz bringen);

c)etw., was jmdm. angetragen, übertragen wird, annehmen u. sich bereit erklären, die damit verbundenen Aufgaben zu erfüllen: eine Aufgabe [freiwillig, nur ungern, notgedrungen] ü.; der Kopilot übernahm das Steuer; ein Amt, einen Auftrag, die Aufsicht [über etw.], den Vorsitz, die Leitung, das Kommando, eine Patenschaft, eine Vertretung, die Titelrolle ü.; das Innenministerium ü. (Innenminister werden); Regierungsverantwortung ü. (sich an der Regierung beteiligen); die Kosten für etw. ü. (dafür aufkommen); ich übernehme es, die Eintrittskarten zu besorgen; <häufig verblasst:> die Haftung für etw. ü. (für etw. haften); die Garantie für etw. ü. (etw. garantieren); die Bürgschaft für etw., jmdn. ü. (für etw., jmdn. bürgen); die Verantwortung für etw. ü. (etw. verantworten); die Verpflichtung zu etw. ü. (sich zu etw. verpflichten).



2.
a) von einer anderen Stelle zu sich nehmen u. bei sich [in einer bestimmten Funktion] eingliedern, einstellen; als neues Mitglied aufnehmen: Lehrer in den Schuldienst ü.; die Angestellten werden von der neuen Firma übernommen;

b)(Seemannsspr.) an Bord nehmen: Passagiere, Proviant ü.



3.etw. von jmd. anderem verwenden: Ideen, Methoden [von jmdm.] ü.; eine Textstelle wörtlich ü.


4.<ü. + sich> sich zu viel zumuten; sich überanstrengen: sie hat sich bei der Klettertour übernommen; übernimm dich nur nicht!; sich mit etw. finanziell ü. (seine Mittel überziehen).


5.
a) (österr. ugs.) übertölpeln;

b)(veraltend) übermannen (1).

übernehmen  

[st. V.; hat]: 1. (ugs.) sich über die Schulter[n] hängen: sie hat die Tasche übergenommen. 2. (Seemannsspr.) a) (Wasser) infolge hohen Seegangs an Deck bekommen: das Schiff nahm haushohe Seen über; b) (seltener) an Bord nehmen, übernehmen (2 b): wir nahmen die Fracht über.
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(sich) übernehmen, (sich) zuviel zumuten
[zuviel zumuten]
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v.
'ü·ber|neh·men <V.t. 187; hat; umg.> (sich) etwas ~ sich mit etwas bedecken, sich etwas umhängen; einen Mantel, einen Schal ~
['über|neh·men,]
[übernehme, übernimmst, übernimmt, übernehmen, übernehmt, übernahm, übernahmst, übernahmen, übernahmt, übernehmest, übernehmet, übernähme, übernähmest, übernähmen, übernähmet, übernimm, übernommmen, übernehmend]

v.
ü·ber'neh·men <V. 187; hat>
1 <V.t.> annehmen, zu sich, an sich nehmen, in Empfang nehmen; (vorläufig) annehmen (Sendung); in eigene Verwaltung nehmen (Amt, Geschäft); zur eigenen Sache machen (Pflicht, Verantwortung); annehmen u. ausführen (Arbeit, Auftrag); <Mar.> laden (Kohlen, Öl); würden Sie es ~, die Blumen, Eintrittskarten zu besorgen?; Angestellte (von einem anderen Betrieb) ~ von nun an im eigenen B. beschäftigen; den Befehl, das Kommando ~ von nun an den B., das K. haben; die Kosten ~ bezahlen; er hat nach dem Tod seines Vaters dessen Praxis übernommen er führt sie seitdem; eine Sendung ~ <Rundfunk> dasselbe senden wie ein anderer Sender; ein System, eine Meinung ~ sich zu Eigen machen, annehmen, von nun an selbst anwenden bzw. vertreten; eine Textstelle wörtlich (in die eigene Arbeit) ~ wiedergeben, abschreiben;
2 <V. refl.; umg.> sich ~ sich zu sehr anstrengen; übernimm dich nur nicht! <fig.; iron.> er hat sich beim Schwimmen, Wandern übernommen
[über'neh·men,]
[übernehme, übernimmst, übernimmt, übernehmen, übernehmt, übernahm, übernahmst, übernahmen, übernahmt, übernehmest, übernehmet, übernähme, übernähmest, übernähmen, übernähmet, übernimm, übernommmen, übernehmend]