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überstehen  

1über|ste|hen <unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: über etw. hinausragen; vorspringen: das oberste Geschoss steht [um] einen Meter über; der Rand hat übergestanden.

2über|ste|hen <unr. V.; hat>: etw. Mühe-, Gefahrvolles hinter sich bringen: eine Gefahr, eine Krise, eine Krankheit ü.; der Dom überstand den Krieg ohne größere Schäden; der Patient hat die Operation gut überstanden; das Schlimmste ist überstanden; nachdem die Anfangsschwierigkeiten überstanden waren; das hätten wir, das wäre überstanden!; der Großvater hat es überstanden (verhüll.; ist gestorben).
überstehen  

a) aushalten, ausstehen, durchhalten, sich durchkämpfen, durchstehen, erdulden, erleben, erleiden, ertragen, hinwegkommen, über sich ergehen lassen; (ugs.): sich durchbeißen, durchmachen, hinter sich bringen, mitmachen, über die Runden bringen; (geh. veraltend): bestehen.

b) sich behaupten, davonkommen, sich halten, sich retten, standhalten, überleben; (ugs.): durchkommen, wegkommen.

[überstehen]
[überstehe, überstehst, übersteht, überstand, überstandest, überstanden, überstandet, überstehest, überstehet, überstände, überstünde, überständest, überstündest, überständen, überstünden, überständet, überstündet, übersteh, überstehend, ueberstehen]
überstehen  

1über|ste|hen <unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: über etw. hinausragen; vorspringen: das oberste Geschoss steht [um] einen Meter über; der Rand hat übergestanden.

2über|ste|hen <unr. V.; hat>: etw. Mühe-, Gefahrvolles hinter sich bringen: eine Gefahr, eine Krise, eine Krankheit ü.; der Dom überstand den Krieg ohne größere Schäden; der Patient hat die Operation gut überstanden; das Schlimmste ist überstanden; nachdem die Anfangsschwierigkeiten überstanden waren; das hätten wir, das wäre überstanden!; der Großvater hat es überstanden (verhüll.; ist gestorben).
überstehen  

[unr. V.; hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: über etw. hinausragen; vorspringen: das oberste Geschoss steht [um] einen Meter über; der Rand hat übergestanden.
überstehen  

v.
'ü·ber|ste·hen <V.i. 251; hat; süddt., österr., schweiz.: ist> hervor-, herausstehen, herausragen, vorspringen; ~der Balken, ~des Dach
['über|ste·hen,]
[überstehe, überstehst, übersteht, überstehen, überstand, überstandest, überstanden, überstandet, überstehest, überstehet, überstände, überstünde, überständest, überstündest, überständen, überstünden, überständet, überstündet, übersteh, überstanden, überstehend]

v.
ü·ber'ste·hen <V.t. 251; hat> überleben, aushalten, überwinden (Anstrengung, Gefahr, Krankheit); ich hab's überstanden <umg.> die Sache ist endlich vorüber; er hat es überstanden <fig.> er ist von seinen Leiden erlöst, ist gestorben; du wirst's schon ~! <umg.> es wird schon nicht so schlimm werden; der Kranke hat die Krise, die Nacht überstanden; etwas glücklich ~; eine anstrengende Reise gut ~ [<mhd. „eine bestimmte Zeit hindurch stehen“, später „überwinden“]
[über'ste·hen,]
[überstehe, überstehst, übersteht, überstehen, überstand, überstandest, überstanden, überstandet, überstehest, überstehet, überstände, überstünde, überständest, überstündest, überständen, überstünden, überständet, überstündet, übersteh, überstanden, überstehend]