[ - Collapse All ]
übertreiben  

über|trei|ben <st. V.; hat> [mhd. übertrīben = zu weit treiben]:
a)in aufbauschender Weise darstellen: er muss immer furchtbar, maßlos ü.; ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er zu den größten Poeten seiner Zeit gehörte;

b)etw. (an sich Positives, Vernünftiges o. Ä.) zu weit treiben, in übersteigertem Maße tun: seine Ansprüche, die Sauberkeit, die Sparsamkeit ü.; übertreib es nicht mit dem Training!; <oft im 2. Part.:> übertriebene Höflichkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit; solche aufwendigen Geschenke [zu machen] finde ich [etwas, reichlich] übertrieben; übertrieben misstrauisch, vorsichtig sein;

R man kann alles ü.

übertreiben  

über|trei|ben
übertreiben  

a) aufbauschen, ausschmücken, dramatisieren, eine Haupt- und Staatsaktion machen, hochspielen, Seemannsgarn spinnen, viel Aufhebens machen, überspitzen, übersteigern, überziehen; (bildungsspr.): theatralisieren; (ugs.): aufblasen, aus einer Mücke einen Elefanten machen, viel Sums/Wesens/Wind machen; (derb): aus einem Furz einen Donnerschlag machen; (abwertend): große Reden schwingen, große Töne schwingen/spucken, Sprüche klopfen/machen, tönen; (ugs. abwertend): aufplustern, dick auftragen, großes Theater/Trara machen; (ugs., oft abwertend): sich wichtigmachen, [sich] wichtigtun; (ugs. veraltet): viel Wesens machen; (bes. [süd]westd.): strunzen; (südd. ugs.): strenzen; (landsch.): bis zum Ellenbogen reinlangen; (Jugendspr.): eine Schau machen.

b) auf die Spitze/bis zum Äußersten treiben, den Bogen überspannen, sich hineinsteigern, maßlos sein, übersteigern, überziehen, [zu] weit gehen; (bildungsspr.): bis zum Exzess treiben; (ugs.): weder Maß noch Ziel kennen; (ugs. abwertend): [zu] weit treiben; (veraltet): exzedieren.

[übertreiben]
[übertreibe, übertreibst, übertreibt, übertrieb, übertriebst, übertrieben, übertriebt, übertreibest, übertreibet, übertriebe, übertriebest, übertriebet, übertreib, übertreibend, uebertreiben]
übertreiben  

über|trei|ben <st. V.; hat> [mhd. übertrīben = zu weit treiben]:
a)in aufbauschender Weise darstellen: er muss immer furchtbar, maßlos ü.; ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er zu den größten Poeten seiner Zeit gehörte;

b)etw. (an sich Positives, Vernünftiges o. Ä.) zu weit treiben, in übersteigertem Maße tun: seine Ansprüche, die Sauberkeit, die Sparsamkeit ü.; übertreib es nicht mit dem Training!; <oft im 2. Part.:> übertriebene Höflichkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit; solche aufwendigen Geschenke [zu machen] finde ich [etwas, reichlich] übertrieben; übertrieben misstrauisch, vorsichtig sein;

Rman kann alles ü.

übertreiben  

[st. V.; hat] [mhd. übertriben= zu weit treiben]: a) in aufbauschender Weise darstellen: er muss immer furchtbar, maßlos ü.; ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er zu den größten Poeten seiner Zeit gehörte; das ist übertrieben (das ist eine Übertreibung 2 a); b) etw. (an sich Positives, Vernünftiges o.Ä.) zu weit treiben, in übersteigertem Maße tun: seine Ansprüche, die Sauberkeit, die Sparsamkeit ü.; übertreib es nicht mit dem Training!; R man kann alles ü.; [oft im 2. Part.:] übertriebene Höflichkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit; solche aufwendigen Geschenke [zu machen] finde ich [etwas, reichlich] übertrieben; übertrieben misstrauisch, vorsichtig sein.
übertreiben  

v.
ü·ber'trei·ben <V.t. 262; hat> zu oft od. zu nachdrücklich tun; besser od. schlechter darstellen, als es ist; Ggs untertreiben; ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte …; du übertreibst seine Schwächen, Vorzüge; du darfst das Schwimmen, Reiten nicht ~; das ist (stark) übertrieben; → a. übertrieben
[über'trei·ben,]
[übertreibe, übertreibst, übertreibt, übertreiben, übertrieb, übertriebst, übertrieben, übertriebt, übertreibest, übertreibet, übertriebe, übertriebest, übertriebet, übertreib, übertrieben, übertreibend]