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überziehen  

1über|zie|hen <unr. V.; hat>:

1. ein Kleidungsstück über den Körper od. einen Körperteil ziehen; [über etw. anderes] anziehen: ich zog [mir] eine warme Jacke über; zieh dir was über, es ist kalt draußen; Sie können die Hose auch gern mal ü. (anprobieren).


2.

* jmdm. einen/eins, ein paar ü. (jmdm. einen Schlag, Schläge versetzen).


2über|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. überziehen = über etw. ziehen; bedecken; überfallen; 3 a: im Bankw. Lehnbedeutung nach engl. to overdraw]:

1.a)mit einer [dünnen] Schicht von etw. bedecken od. umhüllen, als [dünne] Schicht von etw. auf der Oberfläche von etw. vorhanden sein: die Torte mit Guss ü.; etw. mit Lack, einem Schutzfilm ü.; <oft im 2. Part.:> von/mit etw. überzogen sein;

b)beziehen (1a) : etw. mit Leder, Stoff ü.; die Betten müssen frisch überzogen werden.



2.a)nach u. nach bedecken: kalter Schweiß überzog ihr Gesicht;

b)<ü. + sich> sich nach u. nach mit etw. bedecken: der Himmel überzog sich mit Wolken.



3.a)von etw. (was einem zusteht) zu viel in Anspruch nehmen: den Etat ü.; die Pause, die Sendezeit ü.; <auch o. Akk.-Obj.:> der Moderator hat schon wieder überzogen;

b)übertreiben, zu weit treiben: man soll seine Kritik nicht ü.; <oft im 2. Part.:> der Kommentar war im Ton überzogen; eine überzogene Reaktion, Lohnforderung.



4.(bes. Tennis, Tischtennis) mit Topspin spielen: der Spieler überzog die hohen Bälle.


5.(Fliegerspr.) zu steil hochziehen: er überzog die Maschine.


6.(mit etw.) heimsuchen (2) : sie überzogen das Land mit Krieg; jmdn. mit einer Klage, mit Klagen ü. (Rechtsspr.; gegen jmdn. klagen).
überziehen  


1. anlegen, anprobieren, anziehen, probieren, [hinein]schlüpfen, überhängen, überlegen, überstreifen, überstülpen, überwerfen, über/um die Schultern hängen, umlegen, umhängen, umtun; (geh.): anlegen, antun; (ugs.): sich schmeißen; (landsch. salopp): anpellen.

2. beibringen, versetzen, zufügen.

[1überziehen]
[überziehe, überziehst, überzieht, überzog, überzogst, überzogen, überzogt, überziehest, überziehet, überzöge, überzögest, überzögen, überzöget, überzieh, überziehend, ueberziehen]


1. a) einpinseln, lackieren, mit einem Guss/einer Glasur versehen, umhüllen.

b) bespannen, beziehen, machen; (bayr., österr.): tapezieren.

2. abdecken, sich ausdehnen, [be]decken, breiten, überdecken, verdecken, verhüllen, zudecken.

3. a) in die roten Zahlen geraten/kommen/rutschen, leer räumen, Schulden machen, sich verschulden; (salopp): in die Miesen kommen; (scherzh.): plündern.

b) ausdehnen, hinausziehen, hinziehen, in die Länge ziehen, kein Ende finden, später beenden/fertig werden, verlängern; (ugs.): länger machen, spät dran sein.

c) übertreiben (a) .

d) übertreiben (b).

4. befallen, [hart] treffen, heimsuchen, kommen über; (geh.): schlagen.

[2überziehen]
[überziehe, überziehst, überzieht, überzog, überzogst, überzogen, überzogt, überziehest, überziehet, überzöge, überzögest, überzögen, überzöget, überzieh, überziehend, ueberziehen]

sich bedecken, zuwachsen, sich zuziehen.
[2überziehen, sich]
[sich überziehen, überziehe, überziehst, überzieht, überzog, überzogst, überzogen, überzogt, überziehest, überziehet, überzöge, überzögest, überzögen, überzöget, überzieh, überziehend, ueberziehen, 2überziehen sich]
überziehen  

1über|zie|hen <unr. V.; hat>:

1. ein Kleidungsstück über den Körper od. einen Körperteil ziehen; [über etw. anderes] anziehen: ich zog [mir] eine warme Jacke über; zieh dir was über, es ist kalt draußen; Sie können die Hose auch gern mal ü. (anprobieren).


2.

* jmdm. einen/eins, ein paar ü. (jmdm. einen Schlag, Schläge versetzen).


2über|zie|hen <unr. V.; hat> [mhd. überziehen = über etw. ziehen; bedecken; überfallen; 3 a: im Bankw. Lehnbedeutung nach engl. to overdraw]:

1.
a)mit einer [dünnen] Schicht von etw. bedecken od. umhüllen, als [dünne] Schicht von etw. auf der Oberfläche von etw. vorhanden sein: die Torte mit Guss ü.; etw. mit Lack, einem Schutzfilm ü.; <oft im 2. Part.:> von/mit etw. überzogen sein;

b)beziehen (1a): etw. mit Leder, Stoff ü.; die Betten müssen frisch überzogen werden.



2.
a)nach u. nach bedecken: kalter Schweiß überzog ihr Gesicht;

b)<ü. + sich> sich nach u. nach mit etw. bedecken: der Himmel überzog sich mit Wolken.



3.
a)von etw. (was einem zusteht) zu viel in Anspruch nehmen: den Etat ü.; die Pause, die Sendezeit ü.; <auch o. Akk.-Obj.:> der Moderator hat schon wieder überzogen;

b)übertreiben, zu weit treiben: man soll seine Kritik nicht ü.; <oft im 2. Part.:> der Kommentar war im Ton überzogen; eine überzogene Reaktion, Lohnforderung.



4.(bes. Tennis, Tischtennis) mit Topspin spielen: der Spieler überzog die hohen Bälle.


5.(Fliegerspr.) zu steil hochziehen: er überzog die Maschine.


6.(mit etw.) heimsuchen (2): sie überzogen das Land mit Krieg; jmdn. mit einer Klage, mit Klagen ü. (Rechtsspr.; gegen jmdn. klagen).
überziehen  

[unr. V.; hat] [mhd. überziehen= über etw. ziehen; bedecken; überfallen; 3a: im Bankw. Lehnbedeutung nach engl. to overdraw]: 1. a) mit einer [dünnen] Schicht von etw. bedecken od. umhüllen, als [dünne] Schicht von etw. auf der Oberfläche von etw. vorhanden sein: die Torte mit Guss ü.; etw. mit Lack, einem Schutzfilm ü.; [oft im 2. Part.:] von/mit etw. überzogen sein; b) beziehen (1a): etw. mit Leder, Stoff ü.; die Betten müssen frisch überzogen werden. 2. a) nach u. nach bedecken: kalter Schweiß bedeckte ihr Gesicht; b) [ü.+ sich] sich nach u. nach mit etw. bedecken: der Himmel überzog sich mit Wolken. 3. a) von etw. (was einem zusteht) zu viel in Anspruch nehmen: den Etat ü.; sein Konto [um 800 DM] ü. ([800 DM] mehr abheben, als auf dem Konto gutgeschrieben ist); die Pause, die Sendezeit ü.; [auch o. Akk.-Obj.:] der Moderator hat schon wieder überzogen; b) übertreiben, zu weit treiben: man soll seine Kritik nicht ü.; [oft im 2. Part.:] der Kommentar war im Ton überzogen; eine überzogene Reaktion, Lohnforderung. 4. (bes. Tennis, Tischtennis) mit Topspin spielen: der Spieler überzog die hohen Bälle. 5. (Fliegerspr.) zu steil hochziehen: er überzog die Maschine. 6. (mit etw.) heimsuchen (2): sie überzogen das Land mit Krieg; jmdn. mit einer Klage, mit Klagen ü. (Rechtsspr.; gegen jmdn. klagen).
überziehen  

v.
'ü·ber|zie·hen <V.t. 287; hat> anziehen (Kleidungsstück); jmdm. od. einem Tier eins, <od.> ein paar ~ einen Schlag, <od.> ein paar Schläge geben; zieh doch den Mantel einmal über, damit du siehst, ob er auch passt; jmdm. od. einem Tier eins mit dem Stock, mit der Peitsche ~
['über|zie·hen,]
[überziehe, überziehst, überzieht, überziehen, überzog, überzogst, überzogen, überzogt, überziehest, überziehet, überzöge, überzögest, überzögen, überzöget, überzieh, überzogen, überziehend]

v.
ü·ber'zie·hen <V.t. 287; hat>
1 mit einem Überzug versehen; ein Bett (frisch) ~ frische Bettwäsche darüber ziehen; ein Flugzeug ~ den Ausfallwinkel eines F. so weit vergrößern, dass die Strömung an den Flügeln abreißt u. das F. durchsackt; ein Konto ~ mehr abheben, als auf dem Konto steht; die Zeit ~ eine vorgegebene Z. überschreiten;
2 ;die Sessel müssen neu überzogen werden
3 ein Land mit Krieg ~ durch Krieg verwüsten, zum Kriegsschauplatz machen; einen Kasten mit Stoff, Papier ~; der Himmel hat sich mit Wolken überzogen hat sich mit Wolken bedeckt; ein Gegenstand ist mit Rost, Schimmel, Grünspan überzogen bedeckt; mit Mehltau überzogene Blätter;
[über'zie·hen,]
[überziehe, überziehst, überzieht, überziehen, überzog, überzogst, überzogen, überzogt, überziehest, überziehet, überzöge, überzögest, überzögen, überzöget, überzieh, überzogen, überziehend]