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Abbau,  

der; -[e]s, -e u. -ten: 1. [o.Pl.] Zerlegung von Aufgebautem in seine Einzelteile; Abbruch: der A. von Gerüsten, Baracken, Ständen. 2. [o.Pl.] Herabsetzung, Senkung: ein A. von Privilegien, Rückständen, Vorurteilen; dem sozialen A. (der Verschlechterung der Lebensbedingungen) entgegenwirken. 3. [o.Pl.] allmähliche Beseitigung, Auflösung: das skandinavische Tief ist im A. befindlich; der A. der Müllhalde. 4. [o.Pl.] Verringerung im Bestand, in der Zahl der Personen: ein A. der Verwaltung, von Beamten, von Lehrstellen, Arbeitsplätzen, Planstellen. 5. [o.Pl.] (Chemie, Biol.) Zerlegung komplizierter Moleküle, Strukturen in einfachere: A. von Traubenzucker, von Eiweiß, Stärke; der A. des Alkohols im Blut. 6. (Bergbau) a) [o.Pl.] Förderung, Gewinnung von Erzen u. Mineralien im Tief- od. Tagebau: der A. von Kohle; der A. (das Ausbeuten 1 a) der Flöze; Kali in A. nehmen (abbauen); b) [Pl. Abbaue] Ort des bergmännischen Abbaus (6a): ältere -e. 7. [o.Pl.] a) Rückgang (von Kulturpflanzen) im Ertrag u. in der Qualität, Schwund: die Weizensorte unterliegt dem A.; b) Schwund, Rückgang von Kräften: ein biologischer A.; der körperliche A. im Alter. 8. [Pl. Abbauten] (landsch., bes. nordostd.) abseits liegendes Anwesen, Einzelgehöft, das zu einer größeren Siedlung gehört.