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abbauen  

ạb|bau|en <sw. V.; hat>:

1. Aufgebautes unter Erhaltung des Materials zwecks Wiederverwendung in seine Einzelteile zerlegen: Gerüste, Zelte, Maschinen, Fabrikanlagen a.; (Kunstkraftsport:) eine Pyramide a.


2.herabsetzen, senken: die Gehälter, Löhne, Preise a.


3.a)allmählich beseitigen, abschaffen: Steuervergünstigungen wieder a.; Vorurteile, Feindbilder a.; Ängste, Schuldgefühle, Aggressionen a.;

b)<a. + sich> allmählich verschwinden, sich auflösen: die Vorurteile bauen sich immer stärker ab.



4.(in der Personenzahl) verkleinern, verringern: ein Warenlager a.


5.(Bergbau) a)(Erze, Mineralien) fördern, gewinnen: Erze, Kohle, Schiefer a.;

b)ausbeuten (1a) : die Flöze wurden im Tagebau abgebaut.



6.a)(Chemie, Biol.) komplizierte Moleküle, Strukturen in einfachere zerlegen: Kohlehydrate zu Milchsäure a.;

b)<a. + sich> in niedrige Bauelemente zerfallen: der Stoff baut sich nur langsam ab.



7.(Landw.) (von Kulturpflanzen) im Ertrag u. in der Qualität zurückgehen: diese Kartoffelsorte hat [infolge einer Viruskrankheit] abgebaut.


8.in der Leistung nachlassen, an Kraft, Konzentration verlieren: einige Zuhörer bauten stark ab; im Alter körperlich und geistig a.
abbauen  

ạb|bau|en
abbauen  


1. abbrechen, abschrauben, abtragen, auseinandernehmen, beseitigen, demontieren, entfernen, wegnehmen, zerlegen, zerstückeln, zerteilen; (ugs.): wegmachen; (landsch.): abschlagen.

2. abmindern, herabmindern, herabsetzen, drücken, kürzen, schmälern, senken; (ugs.): herunterdrücken.

3. a) abschaffen, beseitigen, zurücknehmen.

b) abnehmen, sich auflösen, nachlassen, verschwinden, weniger werden; (geh.): schwinden.

4. entlassen, reduzieren, streichen, verringern; (geh.): mindern; (verhüll.): freisetzen.

5. ausbeuten, fördern, gewinnen; (Bergbau): schürfen.

6. ermatten, kraftlos werden, nachlassen, unkonzentriert werden, sich verschlechtern; (ugs.): abschlaffen, schwächeln.

[abbauen]
[baue ab, baust ab, baut ab, bauen ab, baute ab, bautest ab, bauten ab, bautet ab, bauest ab, bauet ab, bau ab, abgebaut, abbauend, abzubauen]
abbauen  

ạb|bau|en <sw. V.; hat>:

1. Aufgebautes unter Erhaltung des Materials zwecks Wiederverwendung in seine Einzelteile zerlegen: Gerüste, Zelte, Maschinen, Fabrikanlagen a.; (Kunstkraftsport:) eine Pyramide a.


2.herabsetzen, senken: die Gehälter, Löhne, Preise a.


3.
a)allmählich beseitigen, abschaffen: Steuervergünstigungen wieder a.; Vorurteile, Feindbilder a.; Ängste, Schuldgefühle, Aggressionen a.;

b)<a. + sich> allmählich verschwinden, sich auflösen: die Vorurteile bauen sich immer stärker ab.



4.(in der Personenzahl) verkleinern, verringern: ein Warenlager a.


5.(Bergbau)
a)(Erze, Mineralien) fördern, gewinnen: Erze, Kohle, Schiefer a.;

b)ausbeuten (1a): die Flöze wurden im Tagebau abgebaut.



6.
a)(Chemie, Biol.) komplizierte Moleküle, Strukturen in einfachere zerlegen: Kohlehydrate zu Milchsäure a.;

b)<a. + sich> in niedrige Bauelemente zerfallen: der Stoff baut sich nur langsam ab.



7.(Landw.) (von Kulturpflanzen) im Ertrag u. in der Qualität zurückgehen: diese Kartoffelsorte hat [infolge einer Viruskrankheit] abgebaut.


8.in der Leistung nachlassen, an Kraft, Konzentration verlieren: einige Zuhörer bauten stark ab; im Alter körperlich und geistig a.
abbauen  

[sw.V.; hat]: 1. Aufgebautes unter Erhaltung des Materials zwecks Wiederverwendung in seine Einzelteile zerlegen: Gerüste, Zelte, Maschinen, Fabrikanlagen a.; Ü (Kunstkraftsport:) eine Pyramide a. 2. herabsetzen, senken: die Gehälter, Löhne, Preise a. 3. a) allmählich beseitigen, abschaffen: Steuervergünstigungen wieder a.; Vorurteile, Feindbilder a.; Ängste, Schuldgefühle, Aggressionen a.; b) [a. + sich] allmählich verschwinden, sich auflösen: die Vorurteile bauen sich immer stärker ab. 4. (in der Personenzahl) verkleinern, verringern: ein Warenlager a. 5. (Bergbau) a) (Erze, Mineralien) fördern, gewinnen: Erze, Kohle, Schiefer a.; b) ausbeuten (1a): die Flöze wurden im Tagebau abgebaut. 6. a) (Chemie, Biol.) komplizierte Moleküle, Strukturen in einfachere zerlegen: Kohlehydrate zu Milchsäure a.; b) [a. + sich] in niedrige Bauelemente zerfallen: der Stoff baut sich nur langsam ab. 7. (Landw.) (von Kulturpflanzen) im Ertrag u. in der Qualität zurückgehen: diese Kartoffelsorte hat [infolge einer Viruskrankheit] abgebaut. 8. in der Leistung nachlassen, an Kraft, Konzentration verlieren: einige Zuhörer bauten stark ab; im Alter körperlich und geistig a.
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abbauen, abtragen, demontieren
[abtragen, demontieren]
abbauen  

v.

I <V.t.; hat>
1 abbrechen, niederreißen, beseitigen, wegnehmen (Haus, Gerüst); verringern, verkleinern; <Bgb.> ausbeuten (Grube); gewinnen (Erze)
2 Ämter ~ aufheben; Beamte, Offiziere ~ entlassen; Gang ~ <Bgb.> ausbeuten, die Bodenschätze gewinnen; Gewebe, chem. Verbindungen ~ <Physiol.; Chem.> auflösen, zerstören; Maschine ~ demontieren; Misstrauen, Vorurteile ~; Personal ~ entlassen; Preise, Gehälter ~ verringern;
II <V.i.> Kräfte, Fähigkeiten einbüßen; der Mensch baut im Alter körperlich und geistig ab; der Sportler baute kurz vor dem Ziel ab
['ab|bau·en]
[baue ab, baust ab, baut ab, bauen ab, baute ab, bautest ab, bauten ab, bautet ab, bauest ab, bauet ab, bau ab, abgebaut, abbauend, abzubauen]