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abfahren  

ạb|fah|ren <st. V.> [1 d: wohl urspr. Fechterspr., eigtl. = mit der Klinge abgleiten lassen; 1 e: eigtl. = jmdn. gewaltsam mit sich nehmen]:

1.<ist> a)(von Personen od. Fahrzeugen) einen Ort zu einer bestimmten Zeit fahrend verlassen; weg-, davonfahren: der Zug, der Bus fährt gleich ab; ich fahre in ein paar Tagen ab;

b)(salopp) fortgehen, verschwinden: fahr ab!;

c)durch Einschlagen einer anderen Richtung fahrend verlassen: an der nächsten Ausfahrt von der Autobahn a.;

d)abwärtsfahren, bes. auf Skiern: ins Tal a.;

e)(salopp) abgewiesen werden (oft in Verbindung mit »lassen«): er war auf blamable Art abgefahren; sie ließ ihn a.;

f)(salopp) mit jmdm. hart umgehen, ihn streng zurechtweisen: mit dem Kerl sind wir aber abgefahren!



2.a) mit einem Fahrzeug abtransportieren <hat>: Müll, Bauschutt a. [lassen];

b)an etw., jmdm. zum Zweck der Besichtigung od. Kontrolle entlangfahren; von einem Fahrzeug aus besichtigen, absuchen <hat/ist>: die Beamten haben/sind die nähere Umgebung abgefahren;

c)(ein Gelände) abwärtsfahren <ist>: einen steilen Hang a.;

d)durch An-, Überfahren abtrennen, abreißen <hat>: ich fuhr mit dem Wagen ein Stück von der Mauer ab;

e)durch vieles Fahren abnutzen <hat>: die Reifen a.;

f)<a. + sich> sich durch vieles Fahren abnutzen <hat>: der rechte Hinterreifen hat sich, ist am stärksten abgefahren;

g)(ugs.) (eine zum [mehrmaligen] Fahren berechtigende Karte) aufbrauchen <hat>: hast du deine Mehrfahrtenkarte schon abgefahren?; abgefahrene (benutzte) Fahrscheine;

h)(Film, Rundf., Ferns.) [zu] spielen [beginnen] <hat>: die MAZ a.



3.(ugs.) von jmdm., etw. persönlich besonders stark beeindruckt sein, sich angesprochen fühlen <ist>: auf eine Musik, auf eine Band a.; die meisten Jungs sind auf die neue Mitschülerin sofort voll abgefahren.
abfahren  

ạb|fah|ren
abfahren  


1. a) abgehen, ablegen, abreisen, aufbrechen, auslaufen, davonfahren, den/die Anker lichten, die Reise antreten/beginnen, fortfahren, in See gehen/stechen, losfahren, wegfahren; (ugs.): abdampfen.

b) eine Abfuhr erhalten, einen Korb bekommen, sich einen Korb holen, keine Gegenliebe/Zustimmung finden, keinen Anklang finden, zurückgewiesen werden; (ugs.): abgefertigt werden, abgewimmelt werden, nicht ankommen, auflaufen; (salopp): abserviert werden.

2. a) abtransportieren, wegfahren, wegschaffen.

b) abnutzen, verschleißen.

3. sich angesprochen fühlen, angetan sein, begeistert sein, eine Vorliebe haben, sich erwärmen, hingerissen sein, Interesse haben, sich interessieren, interessiert sein, lieben, schwärmen; (ugs.): Feuer und Flamme sein, toll finden; (ugs., bes. Jugendspr.): stehen auf.

[abfahren]
[fahre ab, fährst ab, fährt ab, fahren ab, fahrt ab, fuhr ab, fuhrst ab, fuhren ab, fuhrt ab, fahrest ab, fahret ab, führe ab, führest ab, führen ab, führet ab, fahr ab, abgefahren, abfahrend, abzufahren]
abfahren  

ạb|fah|ren <st. V.> [1 d: wohl urspr. Fechterspr., eigtl. = mit der Klinge abgleiten lassen; 1 e: eigtl. = jmdn. gewaltsam mit sich nehmen]:

1.<ist>
a)(von Personen od. Fahrzeugen) einen Ort zu einer bestimmten Zeit fahrend verlassen; weg-, davonfahren: der Zug, der Bus fährt gleich ab; ich fahre in ein paar Tagen ab;

b)(salopp) fortgehen, verschwinden: fahr ab!;

c)durch Einschlagen einer anderen Richtung fahrend verlassen: an der nächsten Ausfahrt von der Autobahn a.;

d)abwärtsfahren, bes. auf Skiern: ins Tal a.;

e)(salopp) abgewiesen werden (oft in Verbindung mit »lassen«): er war auf blamable Art abgefahren; sie ließ ihn a.;

f)(salopp) mit jmdm. hart umgehen, ihn streng zurechtweisen: mit dem Kerl sind wir aber abgefahren!



2.
a) mit einem Fahrzeug abtransportieren <hat>: Müll, Bauschutt a. [lassen];

b)an etw., jmdm. zum Zweck der Besichtigung od. Kontrolle entlangfahren; von einem Fahrzeug aus besichtigen, absuchen <hat/ist>: die Beamten haben/sind die nähere Umgebung abgefahren;

c)(ein Gelände) abwärtsfahren <ist>: einen steilen Hang a.;

d)durch An-, Überfahren abtrennen, abreißen <hat>: ich fuhr mit dem Wagen ein Stück von der Mauer ab;

e)durch vieles Fahren abnutzen <hat>: die Reifen a.;

f)<a. + sich> sich durch vieles Fahren abnutzen <hat>: der rechte Hinterreifen hat sich, ist am stärksten abgefahren;

g)(ugs.) (eine zum [mehrmaligen] Fahren berechtigende Karte) aufbrauchen <hat>: hast du deine Mehrfahrtenkarte schon abgefahren?; abgefahrene (benutzte) Fahrscheine;

h)(Film, Rundf., Ferns.) [zu] spielen [beginnen] <hat>: die MAZ a.



3.(ugs.) von jmdm., etw. persönlich besonders stark beeindruckt sein, sich angesprochen fühlen <ist>: auf eine Musik, auf eine Band a.; die meisten Jungs sind auf die neue Mitschülerin sofort voll abgefahren.
abfahren  

[st.V.] [1d: wohl urspr. Fechterspr., eigtl. = mit der Klinge abgleiten lassen; 1e: eigtl. = jmdn. gewaltsam mit sich nehmen]: 1. [ist] a) (von Personen od. Fahrzeugen) einen Ort zu einer bestimmten Zeit fahrend verlassen; weg-, davonfahren: der Zug, der Bus fährt gleich ab; ich fahre in ein paar Tagen ab; b) (salopp) fortgehen, verschwinden: fahr ab!; c) durch Einschlagen einer anderen Richtung fahrend verlassen: an der nächsten Ausfahrt von der Autobahn a.; d) abwärts fahren, bes. auf Skiern: ins Tal a.; e) (salopp) abgewiesen werden (oft in Verbindung mit ?lassen?): er war auf blamable Art abgefahren; jmdn. derb a. lassen (abweisen); f) (salopp) mit jmdm. hart umgehen, ihn streng zurechtweisen: mit dem Kerl sind wir aber abgefahren! 2. a) mit einem Fahrzeug abtransportieren [hat]: Müll, Bauschutt a. [lassen]; b) an etw., jmdm. zum Zweck der Besichtigung od. Kontrolle entlangfahren; von einem Fahrzeug aus besichtigen, absuchen [hat/ist]: die Beamten haben/sind die nähere Umgebung abgefahren; c) (ein Gelände) abwärts fahren [ist]: einen steilen Hang a.; d) durch An-, Überfahren abtrennen, abreißen [hat]: ich fuhr mit dem Wagen ein Stück von der Mauer ab; e) durch vieles Fahren abnutzen [hat]: die Reifen a.; f) [a. + sich] sich durch vieles Fahren abnutzen [hat]: der rechte Hinterreifen hat sich, ist am stärksten abgefahren; g) (ugs.) (eine zum [mehrmaligen] Fahren berechtigende Karte) aufbrauchen [hat]: hast du deine Mehrfahrtenkarte schon abgefahren?; abgefahrene (benutzte) Fahrscheine; h) (Film, Rundf., Ferns.) [zu] spielen [beginnen] [hat]: die MAZ a. 3. (ugs.) von jmdm., etw. persönlich besonders stark beeindruckt sein, sich angesprochen fühlen [ist]: auf eine Musik, auf eine Band a.; die meisten Jungs sind auf die neue Mitschülerin sofort voll abgefahren.
abfahren  

abfahren, anfahren, losfahren
[anfahren, losfahren]
abfahren  

v.
<V. 130>
1 <V.t.; hat> Güter ~ mittels Wagen abtransportieren; eine Strecke ~ entlangfahren; etwas ~ lassen mit einem Wagen abholen lassen; ihm ist ein Bein abgefahren worden durch Überfahren abgetrennt worden; ein Rad ~ ein R. durch (unvorsichtiges) Fahren abbrechen; jmdn. ~ lassen jmdn. abweisen, jmdm. eine barsch ablehnende Antwort geben; auf etwas od. jmdn. ~ <salopp> über etwas od. jmdn. in Begeisterung geraten, sich plötzlich für etwas od. jmdn. stark interessieren; <Drogenszene> die Wirkung einer Droge spüren, genießen;
2 <V.i.; ist> eine Fahrt beginnen (mit Wagen, Eisenbahn, Schiff), losfahren, abreisen; <fig.> sich eine Abfuhr holen, eine Bitte abgeschlagen bekommen; fahr ab! <umg.> mach, dass du fortkommst!; das Messer fuhr ihm ab rutschte ihm aus;
3 <V.refl.; hat> sich ~ sich abnutzen(Reifen);
['ab|fah·ren]
[fahre ab, fährst ab, fährt ab, fahren ab, fahrt ab, fuhr ab, fuhrst ab, fuhren ab, fuhrt ab, fahrest ab, fahret ab, führe ab, führest ab, führen ab, führet ab, fahr ab, abgefahren, abfahrend, abzufahren]