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abheben  

ạb|he|ben <st. V.; hat> [2: für älter: heben, nach ital. levare; 5: wohl aus der Schützensprache]:

1.a)anheben u. entfernen; ab-, herunternehmen: den Deckel, den Hörer a.; Karten [von einem Kartenspiel] a.; du musst noch a. (vor Spielbeginn einen Teil der [bereits gemischten] Karten vom Stapel herunternehmen und die übrig gebliebenen obenauf legen); eine Masche a. (Stricken; durch Überziehen einer Masche über die davorliegende die Gesamtmaschenzahl um eins reduzieren);

b)<a. + sich> sich ablösen: die Kruste hebt sich ab.



2.sich etw. auszahlen lassen: Geld [vom Konto] a.


3.a)<a. + sich> gegenüber einem Hinter-, Untergrund, seiner Umgebung deutlich unterscheidbar hervortreten: die Bäume hoben sich vom/gegen den Abendhimmel ab;

b)etw. optisch gegenüber etw. hervortreten lassen: etw. unterstreichen und es dadurch von seiner Umgebung a.



4.(Fliegerspr.) (von Flugzeugen, Raketen) sich in die Luft erheben: die Rakete hat von der Startrampe abgehoben; er ist Realist geblieben, hat innerlich nicht abgehoben (hat den Bezug zur Realität nicht verloren).


5. auf etw. nachdrücklich Bezug nehmen, in einem gegebenen Zusammenhang hinweisen: die Fraktionsvorsitzende hat bewusst auf die Gewissensentscheidung jedes einzelnen Abgeordneten abgehoben.
abheben  

ạb|he|ben
abheben  


1. abnehmen, herunternehmen, ans Telefon gehen.

2. sich auszahlen lassen, abnehmen, vom Konto Geld entnehmen; (österr.): beheben.

3. abgrenzen, hervortreten lassen, hervorstechen lassen; (bildungsspr.): kontrastieren.

4. den Bezug zur Realität verlieren, kopflos werden; (ugs.): ausflippen, durchdrehen, völlig weg sein; (salopp): überschnappen, verrückt werden.

5. sich berufen, hinweisen, sich stützen, verweisen, zurückkommen; (bildungsspr.): rekurrieren; (Amtsspr., Kaufmannsspr.): Bezug nehmen.

[abheben]
[hebe ab, hebst ab, hebt ab, heben ab, hob ab, hobst ab, hoben ab, hobt ab, hebest ab, hebet ab, höbe ab, höbest ab, höben ab, höbet ab, heb ab, abgehoben, abhebend, abzuheben]

abstechen, abweichen, sich abzeichnen, einen Kontrast bilden, erkennbar sein, sich herausheben, hervortreten, herausstechen, sich unterscheiden; (bildungsspr.): kontrastieren.
[abheben, sich]
[sich abheben, hebe ab, hebst ab, hebt ab, heben ab, hob ab, hobst ab, hoben ab, hobt ab, hebest ab, hebet ab, höbe ab, höbest ab, höben ab, höbet ab, heb ab, abgehoben, abhebend, abzuheben, abheben sich]
abheben  

ạb|he|ben <st. V.; hat> [2: für älter: heben, nach ital. levare; 5: wohl aus der Schützensprache]:

1.
a)anheben u. entfernen; ab-, herunternehmen: den Deckel, den Hörer a.; Karten [von einem Kartenspiel] a.; du musst noch a. (vor Spielbeginn einen Teil der [bereits gemischten] Karten vom Stapel herunternehmen und die übrig gebliebenen obenauf legen); eine Masche a. (Stricken; durch Überziehen einer Masche über die davorliegende die Gesamtmaschenzahl um eins reduzieren);

b)<a. + sich> sich ablösen: die Kruste hebt sich ab.



2.sich etw. auszahlen lassen: Geld [vom Konto] a.


3.
a)<a. + sich> gegenüber einem Hinter-, Untergrund, seiner Umgebung deutlich unterscheidbar hervortreten: die Bäume hoben sich vom/gegen den Abendhimmel ab;

b)etw. optisch gegenüber etw. hervortreten lassen: etw. unterstreichen und es dadurch von seiner Umgebung a.



4.(Fliegerspr.) (von Flugzeugen, Raketen) sich in die Luft erheben: die Rakete hat von der Startrampe abgehoben; er ist Realist geblieben, hat innerlich nicht abgehoben (hat den Bezug zur Realität nicht verloren).


5. auf etw. nachdrücklich Bezug nehmen, in einem gegebenen Zusammenhang hinweisen: die Fraktionsvorsitzende hat bewusst auf die Gewissensentscheidung jedes einzelnen Abgeordneten abgehoben.
abheben  

[st.V.; hat] [2: für älter: heben, nach ital. levare; 5: wohl aus der Schützensprache]: 1. a) anheben u. entfernen; ab-, herunternehmen: den Deckel, den Hörer a.; Karten [von einem Kartenspiel] a.: du musst noch a. (vor Spielbeginn einen Teil der [bereits gemischten] Karten vom Stapel herunternehmen und die übrig gebliebenen obenauf legen); eine Masche a. (Stricken; durch Überziehen einer Masche über die davor liegende die Gesamtmaschenzahl um eins reduzieren); b) [a. + sich] sich ablösen: die Kruste hebt sich ab. 2. sich etw. auszahlen lassen: Geld [vom Konto] a. 3. a) [a. + sich] gegenüber einem Hinter-, Untergrund, seiner Umgebung deutlich unterscheidbar hervortreten: die Bäume hoben sich vom/gegen den Abendhimmel ab; b) etw. optisch gegenüber etw. hervortreten lassen: etw. unterstreichen und es dadurch von seiner Umgebung a. 4. (Fliegerspr.) (von Flugzeugen, Raketen) sich in die Luft erheben: die Rakete hat von der Startrampe abgehoben; Ü er ist Realist geblieben, hat innerlich nicht abgehoben (hat den Bezug zur Realität nicht verloren). 5. auf etw. nachdrücklich Bezug nehmen, in einem gegebenen Zusammenhang hinweisen: die Fraktionsvorsitzende hat bewusst auf die Gewissensentscheidung jedes einzelnen Abgeordneten abgehoben.
abheben  

abheben (Hörer des Telefons), Anruf entgegennehmen, ans Telefon gehen
[Anruf entgegennehmen, ans Telefon gehen]
abheben  

v.
<V. 163; hat>
1 <V.t.> durch Heben wegnehmen; ein Dach ~; Geld ~ vom Bankkonto holen; die Karten ~ <Kart.> einen Teil der Karten wegnehmen u. den Rest obenauf legen;
2 <V.i.> sich in die Luft erheben; das Flugzeug hebt ab; auf etwas ~ auf etwas hinweisen;
3 <V. refl.> sich von etwas ~ sich abzeichnen, unterscheiden; eine Farbe hebt sich von einer anderen ab
['ab|he·ben]
[hebe ab, hebst ab, hebt ab, heben ab, hob ab, hobst ab, hoben ab, hobt ab, hebest ab, hebet ab, höbe ab, höbest ab, höben ab, höbet ab, heb ab, abgehoben, abhebend, abzuheben]