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abkommen  

Ạb|kom|men, das; -s, - [zu veraltet abkommen = zu einer Abmachung kommen, mhd. abekomen = (von einer Schuld) durch eine Abmachung loskommen]: [vertragliche] Übereinkunft [bes. zwischen Staaten, wirtschaftlichen Institutionen o. Ä.]: ein geheimes A. zwischen zwei Staaten; ein A. [mit jmdm., über etw.] treffen, schließen.ạb|kom|men <st. V.; ist>:

1.a) sich, ohne es zu merken, ohne es verhindern zu können, von einer eingeschlagenen Richtung entfernen: vom Weg[e], vom Kurs, bei Glatteis von der Fahrbahn a.;

b)abschweifen (2) : vom Thema a.;

c)etw. aufgeben: von einem Plan wieder a.



2.a)(Sport) einen Wettkampf, eine sportliche Übung in bestimmter Weise beginnen: der Springer ist gut [von der Sprungschanze] abgekommen;

b)(Schießen) bei der Abgabe des Schusses eine bestimmte Zielrichtung haben: er ist zu tief, ist 8 hoch links abgekommen.



3.sich von einer Tätigkeit freimachen <meist im Inf.>: für ein paar Stunden [vom Dienst] a. können.


4.außer Gebrauch, aus der Mode kommen: diese Sitte ist heute ganz abgekommen.
abkommen  

Ạb|kom|men, das; -s, -ạb|kom|men
abkommen  

Abmachung, Aushandlung, Abschluss, Absprache, Beschluss, Einigung, Einvernehmen, Entschluss, Geschäftsabschluss, Kontrakt, Pakt, Übereinkommen, Übereinkunft, Verabredung, Vereinbarung, Vertrag; (bildungsspr.): Arrangement; (ugs.): Deal; (veraltend): Abrede; (Rechts-, Kaufmannsspr.): Stipulation.
[Abkommen]
[Abkommens, komme ab, kommst ab, kommt ab, kommen ab, kam ab, kamst ab, kamen ab, kamt ab, kommest ab, kommet ab, käme ab, kämest ab, kämen ab, kämet ab, komm ab, abgekommen, abkommend, abzukommen]
a) abdriften, abtreiben, abweichen, den Kurs verlassen, den Weg/die Richtung verlieren, sich entfernen, sich verfahren, sich verlaufen, sich verirren; (geh.): abgleiten, abirren, abschweifen; (veraltend): abgeraten.

b) auf Abwege geraten, den Faden verlieren, sich entfernen, sich [ins Uferlose] verlieren, vom Hundertsten ins Tausendste kommen; (geh.): abgleiten, abirren, abschweifen.

c) abgehen, ablassen, ablegen, abrücken, absehen, abstreifen, aufgeben, aufhören, austreiben, sich befreien, einstellen, entwöhnen, sich frei machen, lassen, sich lösen, sich trennen, überwinden, sich versagen, verwerfen, verzichten, zurücktreten, sich zurückziehen; (geh.): Abstand nehmen, sich entledigen; (ugs.): sich abschminken, [auf]stecken, loskommen, sich verabschieden; (landsch.): nachlassen; (bes. Rel., Politik): abfallen.

[abkommen]
[Abkommens, komme ab, kommst ab, kommt ab, kommen ab, kam ab, kamst ab, kamen ab, kamt ab, kommest ab, kommet ab, käme ab, kämest ab, kämen ab, kämet ab, komm ab, abgekommen, abkommend, abzukommen]
abkommen  

Ạb|kom|men, das; -s, - [zu veraltet abkommen = zu einer Abmachung kommen, mhd. abekomen = (von einer Schuld) durch eine Abmachung loskommen]: [vertragliche] Übereinkunft [bes. zwischen Staaten, wirtschaftlichen Institutionen o. Ä.]: ein geheimes A. zwischen zwei Staaten; ein A. [mit jmdm., über etw.] treffen, schließen.ạb|kom|men <st. V.; ist>:

1.
a) sich, ohne es zu merken, ohne es verhindern zu können, von einer eingeschlagenen Richtung entfernen: vom Weg[e], vom Kurs, bei Glatteis von der Fahrbahn a.;

b)abschweifen (2): vom Thema a.;

c)etw. aufgeben: von einem Plan wieder a.



2.
a)(Sport) einen Wettkampf, eine sportliche Übung in bestimmter Weise beginnen: der Springer ist gut [von der Sprungschanze] abgekommen;

b)(Schießen) bei der Abgabe des Schusses eine bestimmte Zielrichtung haben: er ist zu tief, ist 8 hoch links abgekommen.



3.sich von einer Tätigkeit freimachen <meist im Inf.>: für ein paar Stunden [vom Dienst] a. können.


4.außer Gebrauch, aus der Mode kommen: diese Sitte ist heute ganz abgekommen.
abkommen  

[st. V.; ist]: 1. a) sich, ohne es zu merken, ohne es verhindern zu können, von einer eingeschlagenen Richtung entfernen: vom Weg[e], vom Kurs, bei Glatteis von der Fahrbahn a.; b) abschweifen (2): vom Thema a.; c) etw. aufgeben: von einem Plan wieder a. 2. a) (Sport) einen Wettkampf, eine sportliche Übung in bestimmter Weise beginnen: der Springer ist gut [von der Sprungschanze] abgekommen; b) (Schießen) bei der Abgabe des Schusses eine bestimmte Zielrichtung haben: er ist zu tief, ist 8 hoch links abgekommen. 3. sich von einer Tätigkeit freimachen [meist im Inf.]: für ein paar Stunden [vom Dienst] a. können. 4. außer Gebrauch, aus der Mode kommen: diese Sitte ist heute ganz abgekommen.
Abkommen  

Abkommen, Abmachung, Übereinkommen, Übereinkunft, Einigung, Vereinbarung
[Abmachung, Übereinkommen, Übereinkunft, Einigung, Vereinbarung]
abkommen  

n.
<n. 14> Vertrag, Vereinbarung, Übereinkunft; ein ~ treffen, brechen; einem ~ beitreten
['Ab·kom·men]
[Abkommens]n.
<V.i. 170; ist>
1 sich entfernen, freikommen, loskommen
2 ein aufgelaufenes Schiff kommt ab gelangt wieder in Fahrwasser ;
3 ~ können sich (von einer Tätigkeit) für eine bestimmte Zeit freimachen können;
4 der Schwimmer, Läufer ist gut, schlecht abgekommen hat einen guten, schlechten Start gehabt;
5 beim Schuss ~ das Ziel verfehlen; von einer Ansicht ~ seine Ansicht ändern; von einem Brauch ~ einen B. nicht mehr beachten; vom Wege ~ sich verirren, den Weg verlieren;
['ab|kom·men]
[abkommens, komme ab, kommst ab, kommt ab, kommen ab, kam ab, kamst ab, kamen ab, kamt ab, kommest ab, kommet ab, käme ab, kämest ab, kämen ab, kämet ab, komm ab, abgekommen, abkommend, abzukommen]