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abnehmen  

ạb|neh|men <st. V.; hat>:

1. von einer Stelle fort-, herunternehmen: den Hut a.; den Deckel a.; die Wäsche von der Leine a.; niemand nahm [den Hörer] ab (nahm das Telefongespräch entgegen); ich nahm mir den Bart ab (rasierte ihn mir ab); Beeren, Äpfel a. (abpflücken, ernten); das Bein musste [ihm] schließlich abgenommen (amputiert) werden.


2.a)jmdm. helfend etw. [Schweres] aus der Hand nehmen: jmdm. die Pakete, die Tasche a.;

b)etw., was jmdm. aufgebürdet ist, an seiner Stelle übernehmen.



3.sich etw. von jmdm. geben lassen; etw. von jmdm. entgegennehmen: dem Briefträger das Päckchen a.; sie nahm ihm die Blumen nicht ab; er ließ sich Blut a. (spendete Blut); jmdm. einen Eid a. (jmdn. einen Eid ablegen lassen); jmdm. ein Versprechen a. (sich von jmdm. ein Versprechen geben lassen); der Priester nahm ihm die Beichte ab (ließ ihn sie ablegen).


4. von jmdm. für eine Gegenleistung fordern: er will mir für die Reparatur nur 50 Euro a.


5.nach Fertigstellung, vor der Zulassung prüfen, ob alles den Vorschriften entspricht; prüfend begutachten: einen Neubau, ein Fahrzeug a.; die Parade a.; wer hat die Prüfung abgenommen?


6.a) [widerrechtlich] wegnehmen, entreißen: jmdm. die Brieftasche a.; der Mann nahm ihm die Uhr ab; der Polizist hat ihm den Führerschein abgenommen (hat ihn beschlagnahmt);

b)im Spiel oder Wettkampf abgewinnen: jmdm. beim Skat viel Geld a.



7.jmdm. abkaufen: der Händler will uns die alten Sachen a.; das nehme ich ihm nicht ab (ugs.; glaube ich ihm nicht).


8.a)von einem Original übertragen: Fingerabdrücke a.;

b)(veraltend, noch scherzh.) aufnehmen, (10 b), fotografieren: lass dich mal a.!



9. (Handarb.) Maschen zusammenstricken, um ihre Zahl zu verringern: ich muss jetzt [Maschen] a.


10.(veraltend) aus etw. schließen: ich konnte an/aus ihrem Verhalten nichts a.


11.an Körpergewicht verlieren: ich muss noch einige Pfund a.; sie hat in der letzten Zeit sehr, stark abgenommen.


12.an Größe, Umfang, Substanz, Stärke o. Ä. verlieren; sich verringern: die Geschwindigkeit, die Helligkeit nimmt ab; die Vorräte nehmen ab; seine Kräfte nahmen rasch ab; die Tage nehmen ab (werden kürzer); bei abnehmendem Mond (in der Zeit zwischen Vollmond u. Neumond).
abnehmen  

ạb|neh|men vgl. ab
abnehmen  


1. abbinden, abhängen, ablegen, abreißen, absetzen, abstreifen, abtrennen, ausziehen, entfernen, fortnehmen, herunternehmen, lösen, von sich tun, wegnehmen; (geh.): sich entledigen; (ugs.): abmachen, abtun, runternehmen, wegmachen; (landsch.): abziehen; (Med.): amputieren.

2. a) aus der Hand nehmen, tragen.

b) aushelfen, entlasten, helfen, übernehmen, unterstützen.

3. ablegen lassen, entgegennehmen, geben lassen.

4. begutachten, beurteilen, durchsehen, inspizieren, kontrollieren, nachprüfen, prüfen, revidieren, überprüfen, untersuchen; (bildungsspr.): evaluieren.

5. a) abjagen, an sich nehmen, entreißen, fortnehmen, nehmen, stehlen, wegnehmen; (geh.): entwenden, entwinden; (ugs.): an sich bringen; (salopp): klauen; (fam.): stibitzen.

b) abgewinnen, abhandeln, abjagen, ablisten, ablocken, abringen, abspenstig machen, abzwingen, erlisten; (geh.): abmarkten, abnötigen; (ugs.): abknöpfen; (salopp): abluchsen; (ugs. abwertend): abgaunern.

6. für bare Münze nehmen, für wahr halten, glauben; (ugs.): abkaufen.

7. abmagern, [an] Gewicht verlieren, dünn/dürr/hager/mager/schlank/schmal werden, einfallen, hagern, zusammenfallen; (ugs.): vom Fleisch fallen; (landsch.): abkommen.

8. abbröckeln, abebben, sich abflachen, abflauen, abgleiten, abklingen, abrutschen, sich abschwächen, abschwellen, absinken, abwärtsgehen, auf dem absteigenden Ast sein, aufhören, sich auflösen, bergab gehen, fallen, herabsinken, heruntersinken, im Abstieg/Rückgang begriffen sein, sich legen, nachlassen, sich reduzieren, schlechter werden, schrumpfen, schwächer werden, sinken, sich verkleinern, sich vermindern, sich verringern, sich verschlechtern, verschwinden, weniger werden, sich zurückbilden, zurückfallen, zurückgehen; (geh.): dahinschwinden, erlahmen, sich mäßigen, schwinden, verblassen, verebben; (bildungsspr.): sich dezimieren; (ugs.): absacken, heruntergehen, rückwärtsgehen, runtergehen, schwächeln.

[abnehmen]
[Abnehmens, nehme ab, nimmst ab, nimmt ab, nehmen ab, nehmt ab, nahm ab, nahmst ab, nahmen ab, nahmt ab, nehmest ab, nehmet ab, nähme ab, nähmest ab, nähmen ab, nähmet ab, nimm ab, abgenommmen, abnehmend, abzunehmen]
abnehmen  

ạb|neh|men <st. V.; hat>:

1. von einer Stelle fort-, herunternehmen: den Hut a.; den Deckel a.; die Wäsche von der Leine a.; niemand nahm [den Hörer] ab (nahm das Telefongespräch entgegen); ich nahm mir den Bart ab (rasierte ihn mir ab); Beeren, Äpfel a. (abpflücken, ernten); das Bein musste [ihm] schließlich abgenommen (amputiert) werden.


2.
a)jmdm. helfend etw. [Schweres] aus der Hand nehmen: jmdm. die Pakete, die Tasche a.;

b)etw., was jmdm. aufgebürdet ist, an seiner Stelle übernehmen.



3.sich etw. von jmdm. geben lassen; etw. von jmdm. entgegennehmen: dem Briefträger das Päckchen a.; sie nahm ihm die Blumen nicht ab; er ließ sich Blut a. (spendete Blut); jmdm. einen Eid a. (jmdn. einen Eid ablegen lassen); jmdm. ein Versprechen a. (sich von jmdm. ein Versprechen geben lassen); der Priester nahm ihm die Beichte ab (ließ ihn sie ablegen).


4. von jmdm. für eine Gegenleistung fordern: er will mir für die Reparatur nur 50 Euro a.


5.nach Fertigstellung, vor der Zulassung prüfen, ob alles den Vorschriften entspricht; prüfend begutachten: einen Neubau, ein Fahrzeug a.; die Parade a.; wer hat die Prüfung abgenommen?


6.
a) [widerrechtlich] wegnehmen, entreißen: jmdm. die Brieftasche a.; der Mann nahm ihm die Uhr ab; der Polizist hat ihm den Führerschein abgenommen (hat ihn beschlagnahmt);

b)im Spiel oder Wettkampf abgewinnen: jmdm. beim Skat viel Geld a.



7.jmdm. abkaufen: der Händler will uns die alten Sachen a.; das nehme ich ihm nicht ab (ugs.; glaube ich ihm nicht).


8.
a)von einem Original übertragen: Fingerabdrücke a.;

b)(veraltend, noch scherzh.) aufnehmen, (10 b)fotografieren: lass dich mal a.!



9. (Handarb.) Maschen zusammenstricken, um ihre Zahl zu verringern: ich muss jetzt [Maschen] a.


10.(veraltend) aus etw. schließen: ich konnte an/aus ihrem Verhalten nichts a.


11.an Körpergewicht verlieren: ich muss noch einige Pfund a.; sie hat in der letzten Zeit sehr, stark abgenommen.


12.an Größe, Umfang, Substanz, Stärke o. Ä. verlieren; sich verringern: die Geschwindigkeit, die Helligkeit nimmt ab; die Vorräte nehmen ab; seine Kräfte nahmen rasch ab; die Tage nehmen ab (werden kürzer); bei abnehmendem Mond (in der Zeit zwischen Vollmond u. Neumond).
abnehmen  

[st.V.; hat]: 1. von einer Stelle fort-, herunternehmen: den Hut a.; den Deckel a.; die Wäsche von der Leine a.; niemand nahm [den Hörer] ab (nahm das Telefongespräch entgegen); ich nahm mir den Bart ab (rasierte ihn mir ab); Beeren, Äpfel a. (abpflücken, ernten); das Bein musste [ihm] schließlich abgenommen (amputiert) werden. 2. a) jmdm. helfend etw. [Schweres] aus der Hand nehmen: jmdm. die Pakete, die Tasche a.; b) etw., was jmdm. aufgebürdet ist, an seiner Stelle übernehmen: der Mutter eine Arbeit, einen Weg a. 3. sich etw. von jmdm. geben lassen; etw. von jmdm. entgegennehmen: dem Briefträger das Päckchen a.; sie nahm ihm die Blumen nicht ab; Ü er ließ sich Blut a. (spendete Blut); jmdm. einen Eid a. (jmdn. einen Eid ablegen lassen); jmdm. ein Versprechen a. (sich von jmdm. ein Versprechen geben lassen); der Priester nahm ihm die Beichte ab (ließ ihn sie ablegen). 4. von jmdm. für eine Gegenleistung fordern: er will mir für die Reparatur nur 50 Mark a. 5. nach Fertigstellung, vor der Zulassung prüfen, ob alles den Vorschriften entspricht; prüfend begutachten: einen Neubau, ein Fahrzeug a.; die Parade a.; wer hat die Prüfung abgenommen? 6. a) [widerrechtlich] wegnehmen, entreißen: jmdm. die Brieftasche a.; der Mann nahm ihm die Uhr ab; der Polizist hat ihm den Führerschein abgenommen (hat ihn beschlagnahmt); b) im Spiel oder Wettkampf abgewinnen: jmdm. beim Skat viel Geld a. 7. jmdm. abkaufen: der Händler will uns die alten Sachen a.; Ü das nehme ich ihm nicht ab (ugs.; glaube ich ihm nicht). 8. a) von einem Original übertragen: Fingerabdrücke a.; b) (veraltend, noch scherzh.) aufnehmen (10 b), fotografieren: lass dich mal a.! 9. (Handarb.) Maschen zusammenstricken, um ihre Zahl zu verringern: ich muss jetzt [Maschen] a. 10. (veraltend) aus etw. schließen: ich konnte an/aus ihrem Verhalten nichts a.; 11. an Körpergewicht verlieren: ich muss noch einige Pfund a.; sie hat in der letzten Zeit sehr, stark abgenommen. 12. an Größe, Umfang, Substanz, Stärke o.Ä. verlieren; sich verringern: die Geschwindigkeit, die Helligkeit nimmt ab; die Vorräte nehmen ab; seine Kräfte nahmen rasch ab; die Tage nehmen ab (werden kürzer); bei abnehmendem Mond (in der Zeit zwischen Vollmond u. Neumond).
Abnehmen  

Abnehmen, Nachlassen, Sinken, Verringerung
[Nachlassen, Sinken, Verringerung]
abnehmen  

n.
<V. 187; hat>
I <V.t.>
1 (nach oben) wegnehmen (Deckel, Hut); (von oben) wegnehmen (Vorhang, Bild); ablösen, abtrennen; jmdm. etwas ~ wegnehmen, beschlagnahmen; abkaufen;
2 jmdm. die Arbeit ~ für jmdn. die Arbeit tun; den Bart ~ entfernen, abschneiden, rasieren; Bauwerke, techn. Einrichtungen, Maschinen ~ die Herstellung gemäß den Vorschriften überprüfen; jmdm. die Beichte ~ jmds. Beichte anhören; jmdm. einen Eid ~ jmdn. schwören lassen; ein Glied ~ <Chir.> amputieren; den Hörer ~ den Telefonhörer von der Gabel nehmen; Maschen ~ Maschen zusammenstricken u. dadurch ihre Zahl verringern; jmdm. die Maske ~ <fig.> jmdn. in seiner wahren Gestalt enthüllen; Obst ~ pflücken; eine Rechnung ~ annehmen, anerkennen; einen Verband ~ entfernen, abwickeln; jmdm. ein Versprechen ~ sich ein V. geben lassen; Wäsche ~ von der Leine nehmen;
II <V.i.>
3 Umfang, Gewicht verlieren, kleiner, schmaler, kürzer werden
4 ;das Fieber, der Mond, der Regen nimmt ab
5 ;er hat viel, wenig, stark abgenommen
6 ;an Gewicht ~; an Kräften ~ Kräfte verlieren;
['ab|neh·men]
[abnehmens, nehme ab, nimmst ab, nimmt ab, nehmen ab, nehmt ab, nahm ab, nahmst ab, nahmen ab, nahmt ab, nehmest ab, nehmet ab, nähme ab, nähmest ab, nähmen ab, nähmet ab, nimm ab, abgenommmen, abnehmend, abzunehmen]