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abschieben  

ạb|schie|ben <st. V.>:

1. <hat> a)von seinem bisherigen Standort [weg]schieben, schiebend entfernen: das Bett von der Wand a.; die Verantwortung, die Schuld auf andere abzuschieben suchen;

b)gerichtlich des Landes verweisen, ausweisen: jmdn. aus einem Land, über die Grenze, in sein Heimatland a.; er wurde ohne genaue Angabe des Grundes abgeschoben;

c)(ugs.) jmdn., um ihn seines Einflusses zu berauben od. weil er als lästig empfunden wird, aus seiner Umgebung entfernen: einen Funktionär [in die Provinz] a.; man wollte den invalide gewordenen Arbeiter in die Frührente a.



2.(salopp) weggehen <ist>: er schob beleidigt ab; schieb ab!
abschieben  

ạb|schie|ben
abschieben  


1. a) abrücken, beiseiteschieben, entfernen, fortschieben, schieben, wegschieben.

b) abwälzen (2).

c) ausweisen, des Landes verweisen, fortweisen, hinausweisen, verbannen, verweisen, weisen; (ugs.): hinausschmeißen, hinauswerfen.

d) abschießen (2 b).

2. das Weite suchen, sich entfernen, fortgehen, gehen, losgehen, verschwinden, weggehen; (ugs.): abschwirren, sich abseilen, sich absetzen, abstinken, abziehen, sich aus dem Staub machen, sich davonmachen, Leine ziehen, sich [seitwärts] in die Büsche schlagen, sich trollen, sich verdrücken, sich verdünnisieren, sich verziehen; (salopp): abhauen, absocken, abtrudeln, die Biege/Flatter/Fliege machen, die Kurve kratzen, sich verpissen, sich vom Acker machen; (ugs. abwertend): sich verpfeifen; (südd., österr. ugs.): hutschen; (landsch.): abschwimmen; (landsch., bes. südd.): schwingen; (geh. veraltend): hinwegheben; (veraltet): von dannen gehen.

[abschieben]
[schiebe ab, schiebst ab, schiebt ab, schieben ab, schob ab, schobst ab, schoben ab, schobt ab, schiebest ab, schiebet ab, schöbe ab, schöbest ab, schöbst ab, schöben ab, schöbet ab, schöbt ab, schieb ab, abgeschoben, abschiebend, abzuschieben]
abschieben  

ạb|schie|ben <st. V.>:

1. <hat>
a)von seinem bisherigen Standort [weg]schieben, schiebend entfernen: das Bett von der Wand a.; die Verantwortung, die Schuld auf andere abzuschieben suchen;

b)gerichtlich des Landes verweisen, ausweisen: jmdn. aus einem Land, über die Grenze, in sein Heimatland a.; er wurde ohne genaue Angabe des Grundes abgeschoben;

c)(ugs.) jmdn., um ihn seines Einflusses zu berauben od. weil er als lästig empfunden wird, aus seiner Umgebung entfernen: einen Funktionär [in die Provinz] a.; man wollte den invalide gewordenen Arbeiter in die Frührente a.



2.(salopp) weggehen <ist>: er schob beleidigt ab; schieb ab!
abschieben  

[st.V.]: 1. [hat] a) von seinem bisherigen Standort [weg]schieben, schiebend entfernen: das Bett von der Wand a.; Ü die Verantwortung, die Schuld auf andere abzuschieben suchen; b) gerichtlich des Landes verweisen, ausweisen: jmdn. aus einem Land, über die Grenze, in sein Heimatland a.; er wurde ohne genaue Angabe des Grundes abgeschoben; c) (ugs.) jmdn., um ihn seines Einflusses zu berauben od. weil er als lästig empfunden wird, aus seiner Umgebung entfernen: einen Funktionär [in die Provinz] a.; Ü man wollte den invalide gewordenen Arbeiter in die Frührente a. 2. (salopp) weggehen [ist]: er schob beleidigt ab; schieb ab!
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(Verantwortung) abgeben, (Verantwortung) abschieben, abwälzen (auf)
[abgeben, abwälzen]
abschieben  

v.
<V. 212>
1 <V.t.; hat> wegschieben; eine Arbeit, Schuld, die Verantwortung ~ (von sich weg) jmdm. zuschieben; unerwünschte Personen ~ polizeilich ausweisen;
2 <V.i.; ist; umg.> (ein wenig widerwillig) weggehen; er schob beleidigt ab; schieb ab! mach, dass du fortkommst!; du hast hier nichts zu suchen!;
['ab|schie·ben]
[schiebe ab, schiebst ab, schiebt ab, schieben ab, schob ab, schobst ab, schoben ab, schobt ab, schiebest ab, schiebet ab, schöbe ab, schöbest ab, schöbst ab, schöben ab, schöbet ab, schöbt ab, schieb ab, abgeschoben, abschiebend, abzuschieben]