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absehen  

ạb|se|hen <st. V.; hat>:

1. beobachtend, zusehend von jmdm. lernen: das Kunststück hat er seinem Bruder abgesehen.


2.im Voraus erkennen, voraussehen: die Folgen lassen sich nicht a.


3.auf etw. verzichten, von etw. Abstand nehmen: von einer Anzeige, einem Besuch, von Beileidsbekundungen a.


4.etw. nicht in Betracht ziehen, außer Acht lassen: wenn man von diesem Einwand absieht; <oft im 2. Part.:> von wenigen Ausnahmen abgesehen; abgesehen davon (ungeachtet dessen), dass ....


5.(von Schülern) unerlaubt vom Heft o. Ä. des Platznachbarn abschreiben: er hat [die Lösung der Aufgabe] bei mir abgesehen.


6.(von Gehörlosen u. Schwerhörigen) durch Beobachtung der Mundbewegungen des Sprechers verstehen: die Kinder lernen a.


7.

*es auf etw. abgesehen haben (etw. als Ziel im Auge haben); es auf jmdn., etw. abgesehen haben (auf jmdn., etw. begierig sein; jmdn., etw. gerne für sich haben wollen): die Frau hat es auf ihn, [nur] auf sein Geld abgesehen; es auf jmdn. abgesehen haben (jmdn. fortgesetzt schikanieren): der Chef hat es heute auf dich abgesehen.
absehen  

ạb|se|hen vgl. abgesehen
absehen  


1. (ugs.): abgucken; (landsch.): abschauen; (nordd.): abkucken.

2. sich ausrechnen, erkennen, ermessen, erwarten, kommen sehen, prophezeien, rechnen mit, überblicken, überschauen, vorausahnen, vorausberechnen, voraussagen, voraussehen, vorhersagen, vorhersehen; (ugs.): sich an beiden Händen abzählen/abfingern, sich an den [fünf, zehn] Fingern abzählen, [sich] zusammenreimen.

3. abgehen, ablassen, außer Betracht lassen, fahren/fallen lassen, lassen, sich verbieten, verwerfen, verzichten; (geh.): Abstand nehmen, sich versagen; (veraltet): desistrieren.

4. auslassen, ausnehmen, ausschließen, außer Acht/Betracht lassen, aussparen, beiseitelassen, beiseiteschieben, fortlassen, hinwegsehen, nicht berücksichtigen, übergehen, unbeachtet/unberücksichtigt lassen, vernachlässigen; (geh.): hinwegblicken; (bildungsspr.): abstrahieren, präterieren; (ugs.): unter den Tisch fallen lassen, weglassen; (landsch.): hinwegschauen; (nordd.): außen vor lassen.

5. abschreiben (1 c).

[absehen]
[sehe ab, siehst ab, sieht ab, sehen ab, seht ab, sah ab, sahst ab, sahen ab, saht ab, sehest ab, sehet ab, sähe ab, sähest ab, sähst ab, sähen ab, sähet ab, säht ab, sieh ab, siehe ab, abgesehen, absehend, abzusehen]
absehen  

ạb|se|hen <st. V.; hat>:

1. beobachtend, zusehend von jmdm. lernen: das Kunststück hat er seinem Bruder abgesehen.


2.im Voraus erkennen, voraussehen: die Folgen lassen sich nicht a.


3.auf etw. verzichten, von etw. Abstand nehmen: von einer Anzeige, einem Besuch, von Beileidsbekundungen a.


4.etw. nicht in Betracht ziehen, außer Acht lassen: wenn man von diesem Einwand absieht; <oft im 2. Part.:> von wenigen Ausnahmen abgesehen; abgesehen davon (ungeachtet dessen), dass ....


5.(von Schülern) unerlaubt vom Heft o. Ä. des Platznachbarn abschreiben: er hat [die Lösung der Aufgabe] bei mir abgesehen.


6.(von Gehörlosen u. Schwerhörigen) durch Beobachtung der Mundbewegungen des Sprechers verstehen: die Kinder lernen a.


7.

*es auf etw. abgesehen haben (etw. als Ziel im Auge haben); es auf jmdn., etw. abgesehen haben (auf jmdn., etw. begierig sein; jmdn., etw. gerne für sich haben wollen): die Frau hat es auf ihn, [nur] auf sein Geld abgesehen; es auf jmdn. abgesehen haben (jmdn. fortgesetzt schikanieren): der Chef hat es heute auf dich abgesehen.
absehen  

[st.V.; hat]: 1. beobachtend, zusehend von jmdm. lernen: das Kunststück hat er seinem Bruder abgesehen. 2. im Voraus erkennen, voraussehen: die Folgen lassen sich nicht a. 3. auf etw. verzichten, von etw. Abstand nehmen: von einer Anzeige, einem Besuch, von Beileidsbekundungen a. 4. etw. nicht in Betracht ziehen, außer Acht lassen: wenn man von diesem Einwand absieht; [oft im 2.Part.:] von wenigen Ausnahmen abgesehen; abgesehen davon (ungeachtet dessen), dass... 5. (von Schülern) unerlaubt vom Heft o.Ä. des Platznachbarn abschreiben: er hat [die Lösung der Aufgabe] bei mir abgesehen. 6. (von Gehörlosen u. Schwerhörigen) durch Beobachtung der Mundbewegungen des Sprechers verstehen: die Kinder lernen a. 7. *es auf etw. abgesehen haben (etw. als Ziel im Auge haben); es auf jmdn., etw. abgesehen haben (auf jmdn., etw. begierig sein; jmdn., etw. gerne für sich haben wollen): die Frau hat es auf ihn, [nur] auf sein Geld abgesehen; es auf jmdn. abgesehen haben (jmdn. fortgesetzt schikanieren): der Chef hat es heute auf dich abgesehen.
absehen  

absehen, bedenken, einplanen, voraussehen, vorhersehen
[bedenken, einplanen, voraussehen, vorhersehen]
absehen  

v.
<V. 235; hat>
1 <V.t.> wegsehen, übersehen; erkennen; sich die Augen nach etwas ~ lange vergeblich ausschauen; das Ende von etwas ~ schon erkennen; die Folgen ~ abschätzen können; jmdm. eine Fertigkeit ~ beobachtend von ihm erlernen; jmdm. etwas an den Augen ~ von den A. ablesen, einen Wunsch erahnen, ohne dass er ausgesprochen wurde; es ist nicht abzusehen, wie … es ist (noch) nicht zu erkennen, wie …;
2 <V.i.> von etwas ~ <fig.> auf etwas verzichten; etwas nicht berücksichtigen; das Gericht sieht von einer Strafe ab; → a. abgesehen
['ab|se·hen]
[sehe ab, siehst ab, sieht ab, sehen ab, seht ab, sah ab, sahst ab, sahen ab, saht ab, sehest ab, sehet ab, sähe ab, sähest ab, sähst ab, sähen ab, sähet ab, säht ab, sieh ab, siehe ab, abgesehen, absehend, abzusehen]