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abstoßen  

ạb|sto|ßen <st. V.>:

1.a) mit einem kräftigen Stoß von etw. wegbewegen <hat>: er hat das Boot, hat sich vom Ufer abgestoßen; ich stieß mich mit den Füßen [vom Boden] ab;

b)sich mit einem kräftigen Stoß von etw. entfernen <ist/hat>: die Boote, die Segler stoßen ab; die Stelle, von der das Boot abgestoßen war/hatte.



2.von sich wegstoßen, abwerfen <hat>: die Schlange stößt ihre alte Haut ab; Transplantate werden oft vom Organismus abgestoßen (sie verwachsen nicht damit); das Gewebe stößt den Schmutz ab (lässt ihn nicht eindringen).


3. <hat> a)durch Bezahlen loswerden: seine Schulden abzustoßen suchen;

b)(aus Gründen der Rentabilität) verkaufen: Aktien a.



4.<hat> a)durch einen beschädigenden Stoß von etw. abtrennen: Kanten, Spitzen, Ränder a.; die Politur von den Möbeln a.; (mit der Nebenvorstellung des Unabsichtlichen:) ich habe mir die Haut am Knöchel abgestoßen (abgeschürft);

b)durch Anstoßen beschädigen: die Möbel a.; abgestoßene Teller, Tassen.



5.mit Widerwillen, Abscheu, Ekel erfüllen <hat>: dieser Mensch, sein Wesen, seine Art stößt mich ab; <auch o. Akk.-Obj.:> ihr Geruch stößt ab; ein abstoßendes Benehmen, Äußere[s]; er war abstoßend hässlich (sehr hässlich); etw. a. finden.
abstoßen  

ạb|sto|ßen
abstoßen  


1. abdrücken, fortstoßen, wegdrücken, wegstoßen; (Seemannsspr.): absetzen.

2. abstreifen, abwerfen, sich schälen, verlieren, von sich tun/werfen, wegstoßen; (geh.): sich entledigen; (ugs.): abschmeißen, abtun.

3. a) loswerden.

b) abgeben, absetzen, abtreten, verkaufen, verschleudern, zu Geld machen; (österr.): abverkaufen; (ugs.): an den Mann bringen, loskriegen, losschlagen, loswerden, verhökern, verkloppen, verkümmeln, verramschen, verscherbeln, verscheuern, versilbern, verticken; (abwertend): verschachern; (Papierdt.): zum Verkauf bringen; (bes. Rechtsspr.): veräußern.

4. a) abschlagen, abschürfen, abtrennen.

b) abnutzen, beschädigen.

5. [an]ekeln, widerstreben, zurückstoßen, zuwider sein; (geh.): degoutieren; (salopp): bis [zur] Oberkante Unterlippe stehen; (derb): ankotzen; (abwertend): anwidern.

[abstoßen]
[Abstoßens, Abstossen, stoße ab, stößt ab, stoßen ab, stoßt ab, stieß ab, stießest ab, stießt ab, stießen ab, stoßest ab, stoßet ab, stieße ab, stießet ab, stoß ab, abgestoßen, abstoßend, abzustoßen, abstossen]
abstoßen  

ạb|sto|ßen <st. V.>:

1.
a) mit einem kräftigen Stoß von etw. wegbewegen <hat>: er hat das Boot, hat sich vom Ufer abgestoßen; ich stieß mich mit den Füßen [vom Boden] ab;

b)sich mit einem kräftigen Stoß von etw. entfernen <ist/hat>: die Boote, die Segler stoßen ab; die Stelle, von der das Boot abgestoßen war/hatte.



2.von sich wegstoßen, abwerfen <hat>: die Schlange stößt ihre alte Haut ab; Transplantate werden oft vom Organismus abgestoßen (sie verwachsen nicht damit); das Gewebe stößt den Schmutz ab (lässt ihn nicht eindringen).


3. <hat>
a)durch Bezahlen loswerden: seine Schulden abzustoßen suchen;

b)(aus Gründen der Rentabilität) verkaufen: Aktien a.



4.<hat>
a)durch einen beschädigenden Stoß von etw. abtrennen: Kanten, Spitzen, Ränder a.; die Politur von den Möbeln a.; (mit der Nebenvorstellung des Unabsichtlichen:) ich habe mir die Haut am Knöchel abgestoßen (abgeschürft);

b)durch Anstoßen beschädigen: die Möbel a.; abgestoßene Teller, Tassen.



5.mit Widerwillen, Abscheu, Ekel erfüllen <hat>: dieser Mensch, sein Wesen, seine Art stößt mich ab; <auch o. Akk.-Obj.:> ihr Geruch stößt ab; ein abstoßendes Benehmen, Äußere[s]; er war abstoßend hässlich (sehr hässlich); etw. a. finden.
abstoßen  

[st.V.]: 1. a) mit einem kräftigen Stoß von etw. wegbewegen [hat]: er hat das Boot, hat sich vom Ufer abgestoßen; ich stieß mich mit den Füßen [vom Boden] ab; b) sich mit einem kräftigen Stoß von etw. entfernen [ist/hat]: die Boote, die Segler stoßen ab; die Stelle, von der das Boot abgestoßen war/hatte. 2. von sich wegstoßen, abwerfen [hat]: die Schlange stößt ihre alte Haut ab; Ü Transplantate werden oft vom Organismus abgestoßen (sie verwachsen nicht damit); das Gewebe stößt den Schmutz ab (lässt ihn nicht eindringen). 3. [hat] a) durch Bezahlen loswerden: seine Schulden abzustoßen suchen; b) (aus Gründen der Rentabilität) verkaufen: Aktien a. 4. a) durch einen beschädigenden Stoß von etw. abtrennen [hat]: Kanten, Spitzen, Ränder a.; die Politur von den Möbeln a.; (mit der Nebenvorstellung des Unabsichtlichen:) ich habe mir die Haut am Knöchel abgestoßen (abgeschürft); b) durch Anstoßen beschädigen: die Möbel a.; abgestoßene Teller, Tassen. 5. mit Widerwillen, Abscheu, Ekel erfüllen [hat]: dieser Mensch, sein Wesen, seine Art stößt mich ab; [auch o. Akk.-Obj.:] ihr Geruch stößt ab; ein abstoßendes Benehmen, Äußere[s]; er war abstoßend hässlich (sehr hässlich); etw. a. finden.
abstoßen  

n.
<V. 257; hat>
I <V.t.>
1 wegstoßen; durch Gegenstoß in Schwung bringen; abnutzen (Möbel); durch Stoß beschädigen (Obst); (schnell, billig, günstig) verkaufen; <Chem.> ausscheiden; gleichnamig geladene Ione, Moleküle oder Molekülgruppen stoßen sich ab, trennen sich
2 es stößt mich ab erregt meinen Widerwillen, Ekel, Abscheu; den Ball ~ <Sp.; Fußb.> vom Tor ins Spiel bringen; die Ecken ~ (von) abnutzen, abschlagen, abbrechen;(sich); die Hörner ~ abwerfen; <fig.> jugendl. Übermut ablegen; einen Ton (kurz) ~ staccato spielen; ein Transplantat ~ <Physiol.> übertragene Gewebe oder Organe nicht annehmen; Ware, Wertpapiere ~
3 ;sich vom Ufer ~
II <V.i.> sich vom Lande entfernen, abfahren (Schiffe)
['ab|sto·ßen]
[abstoßens, stoße ab, stößt ab, stoßen ab, stoßt ab, stieß ab, stießest ab, stießt ab, stießen ab, stoßest ab, stoßet ab, stieße ab, stießet ab, stoß ab, abgestoßen, abstoßend, abzustoßen]