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abtreten  

ạb|tre|ten <st. V.>:

1. [auf Befehl hin] eine bestimmte Stelle verlassen <ist>: Sie können a.; unter starkem Applaus trat die Schauspielerin ab (verließ sie die Bühne).


2.a) seinen Wirkungskreis verlassen, sich zurückziehen <ist>: als sie abtrat, hinterließ sie eine große Lücke;

b)(ugs.) sterben <ist>

c)<a. + sich> sich durch Begehen abnutzen <hat>: der Teppich tritt sich sehr schnell ab.



3.<hat> a)überlassen, zur Verfügung stellen: jmdm. seinen Platz a.;

b)etw. auf jmdn. [juristisch] übertragen: seine Ansprüche, Rechte einem anderen, an einen anderen a.;

b)(das Schuhwerk) von anhaftendem Schmutz o. Ä. säubern: hast du [dir] die Stiefel/(ugs.:) die Füße an der Fußmatte abgetreten?



4. <hat> a)durch häufiges Begehen abnutzen: den Teppich a.;

b)Schuhwerk u. Ä. durch langen Gebrauch abnutzen: seine Schuhe rasch a.; abgetretene Absätze.



5.(auf etw. tretend) den Schmutz o. Ä. von den Schuhen entfernen <hat>: hast du [dir] den Schnee abgetreten?


6. durch Darauf-, Darantreten losreißen <hat>: eine Wechte, ein Schneebrett a.; er hat ihr auf der Treppe den Absatz abgetreten.
abtreten  

ạb|tre|ten
abtreten  


1. sich entfernen, fortgehen, gehen, verlassen, weggehen; (geh.): sich fortbegeben, sich wegbegeben; (bes. Milit.): wegtreten.

2. a) aufhören, ausscheiden, gehen, Schluss machen, sich zurückziehen; (ugs.): aussteigen.

b) aus unsrer/eurer Mitte gerissen werden, sein Leben verlieren, sterben, umkommen, ums Leben kommen; (salopp): den Löffel abgeben/wegschmeißen/wegwerfen, hopsgehen, ins Gras beißen; (verhüll.): die Augen für immer schließen, die Augen zumachen, seine letzte Reise antreten, über den Jordan gehen; (ugs. verhüll.): sich davonmachen; (verhüll. iron.): in die ewigen Jagdgründe eingehen; (nordd., bes. berlin. salopp): abnibbeln; (veraltet verhüll.): das Zeitliche segnen.

3. a) abgeben, überlassen, zur Benutzung bereitstellen, zur Verfügung stellen; (veraltet): abandonnieren.

b) delegieren, übereignen, überlassen, übermachen, überschreiben, übertragen, vermachen, vererben; (veraltet): retrozedieren; (Rechtsspr.): auflassen; (bes. Rechtsspr.): veräußern, zedieren; (Rechtsspr. veraltet): subrogieren.

4. abbrauchen, abnutzen, austreten, verbrauchen, verschleißen, zerschleißen.

5. a) beseitigen, entfernen; (ugs.): wegmachen.

b) reinigen, sauber machen, säubern; (landsch.): abstreifen.

[abtreten]
[trete ab, trittst ab, tritt ab, treten ab, tretet ab, trat ab, tratst ab, traten ab, tratet ab, tretest ab, träte ab, trätest ab, träten ab, trätet ab, abgetreten, abtretend, abzutreten]
abtreten  

ạb|tre|ten <st. V.>:

1. [auf Befehl hin] eine bestimmte Stelle verlassen <ist>: Sie können a.; unter starkem Applaus trat die Schauspielerin ab (verließ sie die Bühne).


2.
a) seinen Wirkungskreis verlassen, sich zurückziehen <ist>: als sie abtrat, hinterließ sie eine große Lücke;

b)(ugs.) sterben <ist>

c)<a. + sich> sich durch Begehen abnutzen <hat>: der Teppich tritt sich sehr schnell ab.



3.<hat>
a)überlassen, zur Verfügung stellen: jmdm. seinen Platz a.;

b)etw. auf jmdn. [juristisch] übertragen: seine Ansprüche, Rechte einem anderen, an einen anderen a.;

b)(das Schuhwerk) von anhaftendem Schmutz o. Ä. säubern: hast du [dir] die Stiefel/(ugs.:) die Füße an der Fußmatte abgetreten?



4. <hat>
a)durch häufiges Begehen abnutzen: den Teppich a.;

b)Schuhwerk u. Ä. durch langen Gebrauch abnutzen: seine Schuhe rasch a.; abgetretene Absätze.



5.(auf etw. tretend) den Schmutz o. Ä. von den Schuhen entfernen <hat>: hast du [dir] den Schnee abgetreten?


6. durch Darauf-, Darantreten losreißen <hat>: eine Wechte, ein Schneebrett a.; er hat ihr auf der Treppe den Absatz abgetreten.
abtreten  

[st.V.]: 1. [auf Befehl hin] eine bestimmte Stelle verlassen [ist]: Sie können a.; unter starkem Applaus trat die Schauspielerin ab (verließ sie die Bühne). 2. a) seinen Wirkungskreis verlassen, sich zurückziehen [ist]: als sie abtrat, hinterließ sie eine große Lücke; b) (ugs.) sterben [ist]. 3. [hat] a) überlassen, zur Verfügung stellen: jmdm. seinen Platz a.; b) etw. auf jmdn. [juristisch] übertragen: seine Ansprüche, Rechte einem anderen, an einen anderen a. 4. [hat] a) durch häufiges Begehen abnutzen: den Teppich a.; b) Schuhwerk u.Ä. durch langen Gebrauch abnutzen: seine Schuhe rasch a.; abgetretene Absätze; c) [a. + sich] sich durch Begehen abnutzen: der Teppich tritt sich sehr schnell ab. 5. [hat] a) (auf etw. tretend) den Schmutz o.Ä. von den Schuhen entfernen: hast du [dir] den Schnee abgetreten?; b) (das Schuhwerk) von anhaftendem Schmutz o.Ä. säubern: hast du [dir] die Stiefel/(ugs.:) die Füße an der Fußmatte abgetreten? 6. durch Darauf-, Darantreten losreißen [hat]: eine Wächte, ein Schneebrett a.; er hat ihr auf der Treppe den Absatz abgetreten.
abtreten  

v.
<V. 263>
I <V.t.; hat>
1 durch Treten ablösen, abbrechen; jmdm. etwas ~ überlassen;
2 jmdm. Rechte, Sachen ~ überlassen, übertragen; sich die Schuhe ~ sÌubern, den Schmutz von den Schuhen abstreichen; jmdm. etwas ~ überlassen;
II <V.i.; ist>
3 sich entfernen; sich von etwas zurückziehen; den Abort aufsuchen
4 ~ lassen <Mil.> wegtreten lassen;
5 ;ausdem öffentl. Leben ~; von der Bühne ~; vom Schauplatz ~ <fig.> auf (weiteren) Einfluss verzichten;
['ab|tre·ten]
[trete ab, trittst ab, tritt ab, treten ab, tretet ab, trat ab, tratst ab, traten ab, tratet ab, tretest ab, träte ab, trätest ab, träten ab, trätet ab, abgetreten, abtretend, abzutreten]