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Affe,  

der; -n, -n [1: mhd. affe, ahd. affo; H.u.; 3: H.u.; 4: nach dem Affen, der früher auf der Schulter des Gauklers saß]: 1. (zu einer Unterordnung der Herrentiere gehörendes) Säugetier mit zum Greifen geeigneten Händen u. gelegentlich mit aufrechter Körperhaltung, das vorwiegend in den Tropen u. meist auf Bäumen lebt: die -n im Zoo anschauen, füttern; der Mensch stammt vom -n ab; sich benehmen wie ein wild gewordener A.; R [ich denke,] mich laust der A.! (salopp; das überrascht mich sehr; nach den von Gauklern mitgeführten Affen, die sich an einzelne Zuschauer heranmachten u. unter allgemeinem Spott bei ihnen scheinbar nach Läusen suchten); *dasitzen wie ein A. auf dem Schleifstein (ugs. scherzh.; krumm sitzen, eine unglückliche Figur machen; wohl bezogen auf den früher von wandernden Scherenschleifern oftmals mitgeführten Affen u. seine mehr od. weniger gelungenen Kunststücke); seinem -n Zucker geben (ugs.; immer wieder über sein Lieblingsthema sprechen; seiner Marotte, Schwäche nachgeben); wie vom wilden -n gebissen (salopp; ganz von Sinnen, verrückt). 2. (derb) a) dummer Kerl (oft als Schimpfwort): dieser blöde A. soll mich in Ruhe lassen; b) eitler, gezierter Mensch; Geck: ein geleckter A. 3. (salopp) Rausch: einen -n haben; *einen -n [sitzen] haben (betrunken sein). 4. (ugs. veraltend) Tornister.