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Amt,  

das; -[e]s, Ämter [mhd. amt, amb(e)t, ambahte, ahd. ambaht(i) = Dienst(leistung), aus dem Kelt.]: 1. a) offizielle Stellung (in Staat, Gemeinde, Kirche u.Ä.), die mit bestimmten Pflichten verbunden ist; Posten: ein geistliches, öffentliches A.; das höchste A. im Staat; ein A. übernehmen, verwalten, antreten, ausüben, bekleiden, innehaben; sein A. niederlegen; jmdn. aus einem A. entfernen; für ein A. kandidieren; [noch] im A. sein; sich um ein A. bewerben; *in A. und Würden (oft iron.; in einer festen, gesicherten Position); b) Aufgabe, zu der sich jmd. bereit gefunden hat; Obliegenheit, Verpflichtung: ihm wurde das schwere A. zuteil, diese Nachricht zu überbringen; *seines -es walten (geh.; Handlungen, die in jmds. Aufgabenbereich liegen, ausführen). 2. a) Behörde, Dienststelle: das A. für Denkmalpflege, für Statistik; in einem A. vorsprechen; *Auswärtiges A. (Außenministerium; Abk.: AA); von -s wegen (1. auf behördliche Anordnung, in amtlichem Auftrag. 2. dienstlich, aus beruflichen Gründen); b) Gebäude, Raum, in dem ein Amt (2 a) untergebracht ist: das A. betreten; c) (veraltend) Telefonamt; Amtsleitung: das A. anrufen; das Fräulein vom A. (früher; Telefonistin, Telefonvermittlerin). 3. (in einigen Bundesländern) Gemeindeverband. 4. (kath. Kirche) Messe mit Gesang (des Priesters u. des Chors): ein A. halten, besuchen; einem A. beiwohnen.