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Amtsschimmel  

Ạmts|schim|mel, der <o. Pl.> [2. Bestandteil viell. volksetym. umgestaltet aus älter österr. Simile = Formular od. viell. urspr. = Schimmel der (berittenen) Schweizer Amtsboten] (scherzh.): übertrieben genaue Handhabung der Dienstvorschriften; Bürokratismus:

R der A. wiehert (es herrscht Bürokratismus).
Amtsschimmel  

Ạmts|schim|mel, der; -s (ugs.)
Amtsschimmel  

Ạmts|schim|mel, der <o. Pl.> [2. Bestandteil viell. volksetym. umgestaltet aus älter österr. Simile = Formular od. viell. urspr. = Schimmel der (berittenen) Schweizer Amtsboten] (scherzh.): übertrieben genaue Handhabung der Dienstvorschriften; Bürokratismus:

Rder A. wiehert (es herrscht Bürokratismus).
Amtsschimmel  

n.
<m. 5; unz.; fig.; umg.> pedant., engstirnige Haltung von Amtspersonen, behördl. Umständlichkeit, übertriebenes Hängen an amtl. Formen; dem ~ zu Leibe rücken; den ~ reiten; da wiehert wieder einmal der ~! [Herkunft unklar; möglich: 1. nach simile, dem vorgedruckten Musterentscheid der österr. Kanzleien, nach denen der Similereiter jeden neuen Fall erledigt; 2. nach dem Schimmelüberzug alter Aktendeckel; 3. nach der Redewendung „auf dem obrigkeitl. Schimmel herumreiten“; in Erinnerung an die früheren eidgenössischen berittenen Boten]
['Amts·schim·mel]
[Amtsschimmels]