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anfassen  

ạn|fas|sen <sw. V.; hat>:

1.a) mit der Hand berühren, ergreifen, mit den Fingern befühlen: ein Weinglas richtig am Stiel anfassen; etw. vorsichtig a.; sie lässt sich nicht gern a.;

*zum Anfassen (ugs.; die Möglichkeit zu engstem Kontakt bietend, [etwas Abstraktes] aus unmittelbarer Nähe mitzuerleben; hautnah 2a ): Europa zum Anfassen;

b)(landsch.) bei der Hand nehmen: die Mutter fasst das Kind an; (ugs. scherzh.:) <subst.:> Ringelpiez mit Anfassen (ugs. scherzh.; geselliges Beisammensein mit Tanz);

c)<a. + sich> sich in einer bestimmten Weise anfühlen: der Stoff fasst sich glatt, wie Wolle an.



2.auf eine bestimmte Art u. Weise behandeln: jmdn. verständnisvoll, zart, rücksichtslos, hart a.


3.a)bei etw. zupacken, helfen: der Korb ist schwer, fass doch mal [mit] an!;

b)[in bestimmter Weise] in Angriff nehmen, anpacken, anfangen: eine Arbeit, eine Sache, ein Problem klug, geschickt, mit Eifer a.



4.(geh.) anwandeln, befallen, packen: Angst, Schrecken, Sehnsucht fasste ihn an.
anfassen  

ạn|fas|sen vgl. fassen
anfassen  


1. a) anrühren, antasten, befühlen, berühren, betasten, erfassen, ergreifen, fassen, greifen, in die Hand nehmen, packen; (geh.): rühren; (ugs.): antatschen, befingern, begrapschen, betatschen; (landsch.): angreifen, anlangen.

b) an die Hand/bei der Hand nehmen.

2. behandeln, handhaben, umgehen mit, verfahren; (geh.): begegnen; (ugs.): anpacken; (abwertend): umspringen mit.

3. a) anpacken, assistieren, behilflich sein, Hand anlegen, helfen, Hilfe leisten, mithelfen, unter die Arme greifen, unterstützen, zulangen, zupacken, zur Hand gehen, zur Seite springen; (geh.): beispringen; (bildungsspr.): sekundieren; (ugs.): zufassen; (landsch.): zugreifen.

b) anfangen, angehen, angreifen, anpacken, beginnen, herangehen, in Angriff nehmen, verfahren, vorgehen; (geh.): zu Werke gehen.

4. anfallen (2).

[anfassen]
[fasse an, fasst an, faßt an, fassen an, fasste an, faßte an, fasstest an, faßtest an, fassten an, faßten an, fasstet an, faßtet an, fassest an, fasset an, fass an, faß an, angefasst, angefaßt, anfassend]
anfassen  

ạn|fas|sen <sw. V.; hat>:

1.
a) mit der Hand berühren, ergreifen, mit den Fingern befühlen: ein Weinglas richtig am Stiel anfassen; etw. vorsichtig a.; sie lässt sich nicht gern a.;

*zum Anfassen (ugs.; die Möglichkeit zu engstem Kontakt bietend, [etwas Abstraktes] aus unmittelbarer Nähe mitzuerleben; hautnah 2a): Europa zum Anfassen;

b)(landsch.) bei der Hand nehmen: die Mutter fasst das Kind an; (ugs. scherzh.:) <subst.:> Ringelpiez mit Anfassen (ugs. scherzh.; geselliges Beisammensein mit Tanz);

c)<a. + sich> sich in einer bestimmten Weise anfühlen: der Stoff fasst sich glatt, wie Wolle an.



2.auf eine bestimmte Art u. Weise behandeln: jmdn. verständnisvoll, zart, rücksichtslos, hart a.


3.
a)bei etw. zupacken, helfen: der Korb ist schwer, fass doch mal [mit] an!;

b)[in bestimmter Weise] in Angriff nehmen, anpacken, anfangen: eine Arbeit, eine Sache, ein Problem klug, geschickt, mit Eifer a.



4.(geh.) anwandeln, befallen, packen: Angst, Schrecken, Sehnsucht fasste ihn an.
anfassen  

anfassen, berühren
[berühren]
anfassen  

v.
<V.t.; hat> mit der Hand berühren; ergreifen, in die Hand nehmen; <fig.> behandeln, umgehen mit, in Angriff nehmen, unternehmen; das Kind hat den heißen Ofen angefaßt/ angefasst; jmdn. hart ~ ihn streng behandeln; eine Sache richtig, verkehrt ~; mit ~ helfen; wenn alle mit ~, ist die Arbeit schnell erledigt; ihm glückt alles, was er anfaßt/ anfasst
['an|fas·sen]
[fasse an, fasst an, faßt an, fassen an, fasste an, faßte an, fasstest an, faßtest an, fassten an, faßten an, fasstet an, faßtet an, fassest an, fasset an, fass an, faß an, angefasst, angefaßt, anfassend]