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angreifen  

ạn|grei|fen <st. V.; hat> [mhd. an(e)grīfen, ahd. anagrīfan = berühren, anfassen]:

1.a)in feindlicher Absicht den Kampf gegen jmdn., etw. beginnen: die Stadt mit Panzern, Geschützen a.; jmdn. tätlich a.; er wurde von einem Löwen angegriffen;

b)im sportlichen Wettkampf gegenüber dem Gegner die Initiative ergreifen, ihm Vorteile abzugewinnen, ihn zu besiegen suchen: der Sturm der Fußballmannschaft griff planlos und hektisch an;

c)heftig kritisieren, zu widerlegen suchen, attackieren: jmdn., jmds. Standpunkt, Rede, öffentlich, scharf a.



2.(landsch.) a)anfassen, berühren: du darfst hier nichts a.;

b)<a. + sich> sich in bestimmter Weise anfühlen: der Stoff greift sich weich, rau, derb an.



3.[notgedrungen] zu verbrauchen beginnen, anbrechen: den Vorrat, die letzten Reserven, die Ersparnisse a.


4.a)[auf bestimmte Weise] anpacken, in Angriff nehmen, anfangen: eine Aufgabe, ein Problem entschlossen, vernünftig a.;

b)an einer Stelle ansetzen, von etw. ausgehen: die Reformpläne greifen nicht an der richtigen Stelle an.



5.a)schwächen, reduzieren; jmdm., einer Sache schaden: die Anstrengung, Krankheit greift ihn an; <oft im 2. Part.:> er wirkte etwas angegriffen; angegriffen aussehen; sich in einem angegriffenen Zustand befinden;

b)etw. beschädigen, zersetzen: der Rost greift das Eisen an.

angreifen  

ạn|grei|fen vgl. angegriffen
angreifen  


1. a) anfallen, angehen, anstürmen, attackieren, bestürmen, das Feuer/die Feindseligkeiten eröffnen, den Kampf beginnen, eine Offensive einleiten/starten, herfallen, offensiv werden, sich stürzen, überfallen, sich werfen, zum Angriff/zur Offensive übergehen; (ugs.): sich hermachen; (bes. Milit.): losschlagen, stürmen.

b) attackieren, einen Angriff starten; (Ballspiele): hineingehen.

c) anfechten, ankämpfen, ans Leder gehen, attackieren, bekämpfen, entgegentreten, Front machen, hart/scharf ins Gericht gehen mit, kämpfen, Kritik üben, kritisieren, vorgehen gegen, zu widerlegen suchen; (geh.): zu Felde ziehen; (ugs.): grobes/schweres Geschütz auffahren.

2. anfassen (1 a).

3. anbrechen, anschneiden, anstechen, antasten, zu verbrauchen beginnen; (ugs.): anbrauchen, anknabbern, anreißen, aufmachen; (ugs. scherzh.): schlachten.

4. a) anfangen, anfassen, angehen, anpacken, beginnen, herangehen, in Angriff nehmen; (geh.): zu Werke gehen.

b) anfangen, ansetzen, ausgehen von, beginnen, zum Ausgangspunkt nehmen.

5. a) anstrengen, aufreiben, beanspruchen, beeinträchtigen, belasten, entkräften, erschöpfen, kraftlos/schwach machen, reduzieren, schaden, schädigen, schwächen, strapazieren, zehren, zusetzen; (ugs.): auffressen, schlauchen.

b) anfressen, auflösen, beschädigen, fressen, zerfressen, zersetzen, zerstören; (Fachspr.): korrodieren.

[angreifen]
[greife an, greifst an, greift an, greifen an, griff an, griffst an, griffen an, grifft an, greifest an, greifet an, griffe an, griffest an, griffet an, greif an, angegriffen, angreifend]
angreifen  

ạn|grei|fen <st. V.; hat> [mhd. an(e)grīfen, ahd. anagrīfan = berühren, anfassen]:

1.
a)in feindlicher Absicht den Kampf gegen jmdn., etw. beginnen: die Stadt mit Panzern, Geschützen a.; jmdn. tätlich a.; er wurde von einem Löwen angegriffen;

b)im sportlichen Wettkampf gegenüber dem Gegner die Initiative ergreifen, ihm Vorteile abzugewinnen, ihn zu besiegen suchen: der Sturm der Fußballmannschaft griff planlos und hektisch an;

c)heftig kritisieren, zu widerlegen suchen, attackieren: jmdn., jmds. Standpunkt, Rede, öffentlich, scharf a.



2.(landsch.)
a)anfassen, berühren: du darfst hier nichts a.;

b)<a. + sich> sich in bestimmter Weise anfühlen: der Stoff greift sich weich, rau, derb an.



3.[notgedrungen] zu verbrauchen beginnen, anbrechen: den Vorrat, die letzten Reserven, die Ersparnisse a.


4.
a)[auf bestimmte Weise] anpacken, in Angriff nehmen, anfangen: eine Aufgabe, ein Problem entschlossen, vernünftig a.;

b)an einer Stelle ansetzen, von etw. ausgehen: die Reformpläne greifen nicht an der richtigen Stelle an.



5.
a)schwächen, reduzieren; jmdm., einer Sache schaden: die Anstrengung, Krankheit greift ihn an; <oft im 2. Part.:> er wirkte etwas angegriffen; angegriffen aussehen; sich in einem angegriffenen Zustand befinden;

b)etw. beschädigen, zersetzen: der Rost greift das Eisen an.

angreifen  

[st.V.; hat] [mhd. an(e)grifen, ahd. anagrifan = berühren, anfassen]: 1. a) in feindlicher Absicht den Kampf gegen jmdn., etw. beginnen: die Stadt mit Panzern, Geschützen a.; jmdn. tätlich a.; er wurde von einem Löwen angegriffen; b) im sportlichen Wettkampf gegenüber dem Gegner die Initiative ergreifen, ihm Vorteile abzugewinnen, ihn zu besiegen suchen: der Sturm der Fußballmannschaft griff planlos und hektisch an; c) heftig kritisieren, zu widerlegen suchen, attackieren: jmdn., jmds. Standpunkt, Rede, öffentlich, scharf a. 2. (landsch.) a) anfassen, berühren: du darfst hier nichts a.; b) [a. + sich] sich in bestimmter Weise anfühlen: der Stoff greift sich weich, rau, derb an. 3. [notgedrungen] zu verbrauchen beginnen, anbrechen: den Vorrat, die letzten Reserven, die Ersparnisse a. 4. a) [auf bestimmte Weise] anpacken, in Angriff nehmen, anfangen: eine Aufgabe, ein Problem entschlossen, vernünftig a.; b) an einer Stelle ansetzen, von etw. ausgehen: die Reformpläne greifen nicht an der richtigen Stelle an. 5. a) schwächen, reduzieren; jmdm., einer Sache schaden: die Anstrengung, Krankheit greift ihn an; [oft im 2. Part.:] er wirkte etwas angegriffen; angegriffen aussehen; sich in einem angegriffenen Zustand befinden; b) etw. beschädigen, zersetzen: der Rost greift das Eisen an.
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angreifen, attackieren, überfallen
[attackieren, überfallen]
angreifen  

v.
<V. 158; hat>
I <V.t.>
1 mit der Hand berühren, anfassen, in die Hand nehmen; tastend erkunden, anfühlen; <fig.> unternehmen, in Angriff nehmen, anfassen, anpacken; den Kampf beginnen, feindlich losgehen gegen, sich stürzen auf, überfallen, tätlich werden gegen; zu verbrauchen beginnen (Ersparnisse, Vorräte); schwächen, ermüden, anstrengen (Herz, Nerven, Gesundheit); beschädigen, zersetzen, fressen (von Säuren, Rost); in Gemütsbewegung versetzen, innerlich bewegen, erregen, rühren; beleidigen, beschimpfen; scharf kritisieren, anklagen
2 ;ich kann das Buch nicht lesen, es greift mich zu sehr an; das dauernde helle Licht greift meine Augen an; er hat Firmengelder angegriffen veruntreut; greif doch mal den Ofen an, ob er schon warm ist!
3 ;eine Arbeit geschickt ~; der Redner wurde heftig angegriffen
4 ;jmdn. mit dem Messer ~
5 ;was er auch angreift, es gelingt ihm immer alles
II <V.refl.> sich ~ sich anfühlen; der Stoff greift sich hart, weich an; → a. angegriffen
['an|grei·fen]
[greife an, greifst an, greift an, greifen an, griff an, griffst an, griffen an, grifft an, greifest an, greifet an, griffe an, griffest an, griffet an, greif an, angegriffen, angreifend]