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angst  

Ạngst, die; -, Ängste [mhd. angest, ahd. angust, eigtl. = Enge, verw. mit ↑ eng ]: mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins: eine wachsende, würgende, bodenlose, panische A. befällt, beschleicht, quält jmdn; die A., schwächer zu sein; jmdm. sitzt die A. im Nacken; A. um jmdn., etw., vor jmdm., etw. haben; er hat A. (er fürchtet sich); sie hat A. (sie befürchtet), dass alles entdeckt wird; jmdm. durch, mit etw. A. einjagen; jmdn. in A. [u. Schrecken] versetzen; in A. leben; in großer A.; in tausend Ängsten schweben (in starker Unruhe, Sorge sein); vor [lauter] A.;

R die A. hat tausend Namen;


*mehr A. als Vaterlandsliebe haben (scherzh.; sehr ängstlich, furchtsam sein); jmdm. A. [und Bange] machen (jmdn. in Angst versetzen); es mit der A. [zu tun] bekommen/kriegen (plötzlich ängstlich werden, in Panik geraten).
In der Fachsprache der Psychologie u. Philosophie wird [öfter] zwischen »Angst« als unbegründet, nicht objektbezogen und »Furcht« als objektbezogen differenziert; in der Allgemeinsprache ist diese Differenzierung nicht üblich.

ạngst: in den Wendungen jmdm. ist, wird [es] a. [und bange] (jmd. hat, bekommt Angst).
Angst  

angst  

Ạngst, die; -, Ängste [mhd. angest, ahd. angust, eigtl. = Enge, verw. mit ↑ eng]: mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins: eine wachsende, würgende, bodenlose, panische A. befällt, beschleicht, quält jmdn; die A., schwächer zu sein; jmdm. sitzt die A. im Nacken; A. um jmdn., etw., vor jmdm., etw. haben; er hat A. (er fürchtet sich); sie hat A. (sie befürchtet), dass alles entdeckt wird; jmdm. durch, mit etw. A. einjagen; jmdn. in A. [u. Schrecken] versetzen; in A. leben; in großer A.; in tausend Ängsten schweben (in starker Unruhe, Sorge sein); vor [lauter] A.;

Rdie A. hat tausend Namen;


*mehr A. als Vaterlandsliebe haben (scherzh.; sehr ängstlich, furchtsam sein); jmdm. A. [und Bange] machen (jmdn. in Angst versetzen); es mit der A. [zu tun] bekommen/kriegen (plötzlich ängstlich werden, in Panik geraten).
In der Fachsprache der Psychologie u. Philosophie wird [öfter] zwischen »Angst« als unbegründet, nicht objektbezogen und »Furcht« als objektbezogen differenziert; in der Allgemeinsprache ist diese Differenzierung nicht üblich.

ạngst: in den Wendungen jmdm. ist, wird [es] a. [und bange] (jmd. hat, bekommt Angst).
Angst  

Angst, Angstgefühl, Befürchtung, Beklemmung, Beklommenheit, Besorgnis, Fracksausen (umgangssprachlich), Furcht, Muffe (umgangssprachlich), Muffensausen (umgangssprachlich), Schiss (umgangssprachlich), Sorge
[Angstgefühl, Befürchtung, Beklemmung, Beklommenheit, Besorgnis, Fracksausen, Furcht, Muffe, Muffensausen, Schiss, Sorge]
angst  

n.
<f. 7u> große Sorge, Unruhe; unbestimmtes, oft grundloses Gefühl des Bedrohtseins; → a. Furcht; die ~ (in sich) bekämpfen, unterdrücken; ~ bekommen, haben; jmdm. ~ einjagen; jmdm. ~ machen; in ~ geraten; in tausend Ängsten schweben; es mit der ~ zu tun bekommen; ~ um jmdn. haben; ~ vor jmdm. od. etwas haben; vor ~ nicht schlafen können [<ahd. angust <vorgerm. *anghosti; zu idg. *angh- „eng“; verwandt mit bange, eng]
[Angst]
[Angstes, Angsts, Angste, Ängste, Ängsten]n.
<Adj.; urspr. Subst.; nur präd. u. adv.; künftig nur noch Kleinschreibung in Verbindung mit den Verben „sein“, „bleiben“, „werden“> ängstlich (zumute); mir ist ~ (um ihn); jmdm. ~ und bange/ Angst und Bange machen; mir ist ~ und bange dabei geworden
[angst]
[angstes, angsts, angste]