[ - Collapse All ]
anhängen  

1ạn|hän|gen <st. V.; hat> (geh.):

1. mit jmdm., einer Sache verknüpft sein; jmdm., einer Sache anhaften: das Gefühl der Schuld wird ihm immer a.


2.sich jmdm., einer Sache verschrieben haben, zugehörig fühlen: einer Sekte, der neuen Mode, einer Lehre, einem Glauben a.


2ạn|hän|gen <sw. V.; hat>:

1.a) etw. an etw. hängen: ein Schildchen [an die Tür] a.; den Mantel [an einen Haken] a.;

b)(ein Fahrzeug [mit einem anderen]) verbinden, ankuppeln: einen Schlafwagen [an den Zug] a.; den Wohnwagen a.



2.<a. + sich> a)sich an etw. festklammern, hängen: die Jungen hängen sich an den Wagen an;

b)(ugs.) sich jmdm. beim Laufen, Fahren usw. unmittelbar anschließen: ich hängte mich an meinen Vordermann, an die Autoschlange an.



3.an etw. anschließen, anfügen: ein Nachwort a.; an die Tagung noch 5 Tage Urlaub a.


4.(ugs. abwertend) a)jmdm. etw. [Übles] zuschreiben, aufbürden, in die Schuhe schieben: jmdm. einen Betrug, einen Diebstahl a.;

b)jmdm. etw. [Unbrauchbares, Schlechtes] verkaufen, andrehen: jmdm. eine ganze Lieferung schlechter Ware a.



5.(von Speisen) sich beim Kochen am Topfboden festsetzen [u. anbrennen]: dass nur nicht der Kohlrabi unten im Topf anhängt.
anhängen  


1. anhaften, behaftet/eigen sein, nachhängen, verbunden/verknüpft sein, zuteilwerden; (geh.): innewohnen; (bildungsspr.): immanieren; (Philos.; bildungsspr.): inhärieren.

2. aufgehen in, sich hingeben, leben, sich stürzen, sich verlieren, sich verschreiben, versinken, sich ganz widmen; (geh.): frönen; (geh., öfter leicht iron.): huldigen; (oft abwertend): sich in die Arme werfen; (geh. veraltend): anhangen.

[1anhängen]
[hänge an, hängst an, hängt an, hängen an, hing an, hingst an, hingen an, hingt an, hängest an, hänget an, hinge an, hingest an, hinget an, häng an, angehangen, anhängend, anhaengen]


1. a) aufhängen, hängen; (ugs.): hinhängen.

b) anbringen, ankuppeln, anmontieren, anschließen, montieren, verbinden; (ugs.): anmachen; (Verkehrsw.): kuppeln.

2. anfügen, anschließen, fügen, hängen, hinzufügen, hinzutun, schließen, zufügen; (geh.): hinzusetzen; (veraltet): supplieren.

3. a) abwälzen, in die Schuhe schieben, unterschieben, zuschreiben; (schweiz.): überbürden; (geh.): aufbürden; (ugs.): ans Bein hängen/binden, aufbinden; (salopp): aufsacken, aufs Auge drücken; (landsch.): aufholzen; (österr., sonst landsch.): aufpelzen; (veraltend): anlasten; (geh. veraltend): bürden.

b) aufschwatzen; (ugs.): andrehen, aufhalsen, loswerden; (ugs. abwertend): aufhängen; (landsch.): aufschwätzen.

4. anbrennen, [sich] ansetzen, sich festsetzen.

[2anhängen]
[hänge an, hängst an, hängt an, hängen an, hing an, hingst an, hingen an, hingt an, hängest an, hänget an, hinge an, hingest an, hinget an, häng an, angehangen, anhängend, anhaengen]

a) sich anklammern, sich festklammern, sich hängen, sich klammern.

b) sich anschließen, auffahren, folgen, sich gesellen, sich hängen, sich hinzugesellen, hinzukommen, mitziehen, sich reihen, sich zugesellen; (geh.): sich beigesellen.

[2anhängen, sich]
[sich anhängen, hänge an, hängst an, hängt an, hängen an, hing an, hingst an, hingen an, hingt an, hängest an, hänget an, hinge an, hingest an, hinget an, häng an, angehangen, anhängend, anhaengen, 2anhängen sich]
anhängen  

1ạn|hän|gen <st. V.; hat> (geh.):

1. mit jmdm., einer Sache verknüpft sein; jmdm., einer Sache anhaften: das Gefühl der Schuld wird ihm immer a.


2.sich jmdm., einer Sache verschrieben haben, zugehörig fühlen: einer Sekte, der neuen Mode, einer Lehre, einem Glauben a.


2ạn|hän|gen <sw. V.; hat>:

1.
a) etw. an etw. hängen: ein Schildchen [an die Tür] a.; den Mantel [an einen Haken] a.;

b)(ein Fahrzeug [mit einem anderen]) verbinden, ankuppeln: einen Schlafwagen [an den Zug] a.; den Wohnwagen a.



2.<a. + sich>
a)sich an etw. festklammern, hängen: die Jungen hängen sich an den Wagen an;

b)(ugs.) sich jmdm. beim Laufen, Fahren usw. unmittelbar anschließen: ich hängte mich an meinen Vordermann, an die Autoschlange an.



3.an etw. anschließen, anfügen: ein Nachwort a.; an die Tagung noch 5 Tage Urlaub a.


4.(ugs. abwertend)
a)jmdm. etw. [Übles] zuschreiben, aufbürden, in die Schuhe schieben: jmdm. einen Betrug, einen Diebstahl a.;

b)jmdm. etw. [Unbrauchbares, Schlechtes] verkaufen, andrehen: jmdm. eine ganze Lieferung schlechter Ware a.



5.(von Speisen) sich beim Kochen am Topfboden festsetzen [u. anbrennen]: dass nur nicht der Kohlrabi unten im Topf anhängt.
anhängen  

[st.V.; hat] (geh.): 1. mit jmdm., einer Sache verknüpft sein; jmdm., einer Sache anhaften: das Gefühl der Schuld wird ihm immer a. 2. sich jmdm., einer Sache verschrieben haben, zugehörig fühlen: einer Sekte, der neuen Mode, einer Lehre, einem Glauben a.
anhängen  

anfügen, anhängen, befestigen, festhaften, stecken
[anfügen, befestigen, festhaften, stecken]
anhängen  

v.
<V.t. 161; hat> etwas an etwas ~ einen Gegenstand so an etwas befestigen, dass er hängt; hinzufügen, beigeben; jmdm. etwas ~ <fig.> jmdn. einer Sache beschuldigen, jmdm. etwas Unangenehmes nachsagen; jmdm. eine Last, Arbeit ~ aufbürden; eine Endung an ein Wort ~; einen Wagen an den Zug ~; bitte den ~den Zettel beachten!
['an|hän·gen]
[hänge an, hängst an, hängt an, hängen an, hing an, hingst an, hingen an, hingt an, hängest an, hänget an, hinge an, hingest an, hinget an, häng an, angehangen, anhängend]