[ - Collapse All ]
ankommen  

ạn|kom|men <st. V.; ist>:

1. einen Ort erreichen, an einem Ort eintreffen: ein Brief, ein Päckchen ist angekommen; pünktlich, völlig unerwartet, [glücklich] in Berlin, mit der Bahn, um 8 Uhr, zu Hause a.; bei unseren Nachbarn ist kürzlich das vierte Kind angekommen (geboren worden); wir waren schon beim Nachtisch angekommen, als er endlich eintraf.


2.(ugs.) sich [wiederholt, in lästiger Weise] mit etw. an jmdn. wenden: kommst du schon wieder an!; die Zuhörer kamen mit immer neuen Fragen an.


3.(ugs.) eine Stellung finden: er ist in diesem Betrieb als Werbefachmann angekommen.


4.(ugs.) Anklang, Widerhall finden: dieser Schlager, das Buch, die Werbung kommt bei den Leuten an; die Sängerin kam gut, schlecht, nicht [beim Publikum] an.


5.gegen jmdn., etw. aufkommen, sich durchsetzen; jmdm., einer Sache beikommen: gegen ihn, gegen diese Entwicklung kann man nicht, nur schwer a.


6.(geh.) a)befallen, überkommen: ein Gefühl, Angst, ein Verlangen kommt ihn/(veraltet:) ihm an;

b)(in bestimmter Weise) auf jmdn. wirken, ihn berühren: etwas kommt jmdn. hart, sauer an (fällt ihm schwer).



7. von jmdm., etw. abhängen: auf ihn, seine Initiative, auf den Stand der Dinge, auf einen Versuch kommt es an; auf ein paar Euro kommt es mir nicht an; es kommt aufs Wetter an, ob wir morgen fahren können; er glaubt, es käme auf ihn an (er hält sich für besonders wichtig);

*es auf etw. a. lassen (vor etw. nicht zurückschrecken, etw. riskieren): es auf einen Versuch, einen Prozess mit jmdm. a. lassen; es d[a]rauf a. lassen (ugs.; abwarten, wie etw. kommt, wie sich etw. von selbst fügt).


8.[für jmdn.] wichtig, von Bedeutung sein: es kommt mir nicht darauf an; es kommt ihr auf gutes Benehmen an.
ankommen  


1. anlangen, sich einfinden, sich einstellen, eintreffen, erscheinen, kommen, landen; (österr.): einlangen; (ugs.): anzwitschern, eintrudeln; (salopp): antanzen, aufkreuzen; (landsch.): überkommen; (bes. Bürow.): eingehen, einlaufen; (bes. Sport): einkommen.

2. angehen, angelaufen/angerannt kommen, behelligen, herantreten, sich wenden an; (ugs.): anklopfen, auf der Matte stehen, kommen mit; (salopp): anhauen; (landsch. od. geh.): anpochen; (derb): angeschissen kommen; (Papierdt.): vorstellig werden.

3. angestellt werden, Arbeit finden, eingestellt werden; (ugs.): unterkommen.

4. Anklang/Beifall/Gegenliebe/Widerhall/Zustimmung finden, ansprechen, behagen, entzücken, gefallen, Gefallen finden, wirken; (geh.): Zuspruch finden; (ugs.): jmds. Fall/nach jmds. Nase sein, ziehen; (Theater Jargon): über die Rampe kommen/gehen.

5. aufkommen, beikommen, sich durchsetzen, fertig werden, gewachsen sein, zurechtkommen; (ugs.): ankönnen, zurande kommen.

6. a) anfallen, befallen, durchrieseln, erfassen, ergreifen, heimsuchen, überfallen, überkommen; (geh.): anfassen, anfliegen, anwandeln, beschleichen.

b) berühren, bewegen, treffen, wirken; (geh.): betreffen; (bildungsspr.): tangieren.

7. abhängen, bedingt sein, gelten, gebunden sein, liegen.

8. bedacht sein, liegen, von Bedeutung sein, wichtig sein.

[ankommen]
[komme an, kommst an, kommt an, kommen an, kam an, kamst an, kamen an, kamt an, kommest an, kommet an, käme an, kämest an, kämen an, kämet an, komm an, angekommen, ankommend]
ankommen  

ạn|kom|men <st. V.; ist>:

1. einen Ort erreichen, an einem Ort eintreffen: ein Brief, ein Päckchen ist angekommen; pünktlich, völlig unerwartet, [glücklich] in Berlin, mit der Bahn, um 8 Uhr, zu Hause a.; bei unseren Nachbarn ist kürzlich das vierte Kind angekommen (geboren worden); wir waren schon beim Nachtisch angekommen, als er endlich eintraf.


2.(ugs.) sich [wiederholt, in lästiger Weise] mit etw. an jmdn. wenden: kommst du schon wieder an!; die Zuhörer kamen mit immer neuen Fragen an.


3.(ugs.) eine Stellung finden: er ist in diesem Betrieb als Werbefachmann angekommen.


4.(ugs.) Anklang, Widerhall finden: dieser Schlager, das Buch, die Werbung kommt bei den Leuten an; die Sängerin kam gut, schlecht, nicht [beim Publikum] an.


5.gegen jmdn., etw. aufkommen, sich durchsetzen; jmdm., einer Sache beikommen: gegen ihn, gegen diese Entwicklung kann man nicht, nur schwer a.


6.(geh.)
a)befallen, überkommen: ein Gefühl, Angst, ein Verlangen kommt ihn/(veraltet:) ihm an;

b)(in bestimmter Weise) auf jmdn. wirken, ihn berühren: etwas kommt jmdn. hart, sauer an (fällt ihm schwer).



7. von jmdm., etw. abhängen: auf ihn, seine Initiative, auf den Stand der Dinge, auf einen Versuch kommt es an; auf ein paar Euro kommt es mir nicht an; es kommt aufs Wetter an, ob wir morgen fahren können; er glaubt, es käme auf ihn an (er hält sich für besonders wichtig);

*es auf etw. a. lassen (vor etw. nicht zurückschrecken, etw. riskieren): es auf einen Versuch, einen Prozess mit jmdm. a. lassen; es d[a]rauf a. lassen (ugs.; abwarten, wie etw. kommt, wie sich etw. von selbst fügt).


8.[für jmdn.] wichtig, von Bedeutung sein: es kommt mir nicht darauf an; es kommt ihr auf gutes Benehmen an.
ankommen  

[st.V.; ist]: 1. einen Ort erreichen, an einem Ort eintreffen: ein Brief, ein Päckchen ist angekommen; pünktlich, völlig unerwartet, [glücklich] in Berlin, mit der Bahn, um 8 Uhr, zu Hause a.; Ü bei unseren Nachbarn ist kürzlich das vierte Kind angekommen (geboren worden); wir waren schon beim Nachtisch angekommen, als er endlich eintraf. 2. (ugs.) sich [wiederholt, in lästiger Weise] mit etw. an jmdn. wenden: kommst du schon wieder an!; die Zuhörer kamen mit immer neuen Fragen an. 3. (ugs.) eine Stellung finden: er ist in diesem Betrieb als Werbefachmann angekommen. 4. (ugs.) Anklang, Widerhall finden: dieser Schlager, das Buch, die Werbung kommt bei den Leuten an; die Sängerin kam gut, schlecht, nicht [beim Publikum] an. 5. gegen jmdn., etw. aufkommen, sich durchsetzen; jmdm., einer Sache beikommen: gegen ihn, gegen diese Entwicklung kann man nicht, nur schwer a. 6. (geh.) a) befallen, überkommen: ein Gefühl, Angst, ein Verlangen kommt ihn/(veraltet:) ihm an; b) (in bestimmter Weise) auf jmdn. wirken, ihn berühren: etwas kommt jmdn. hart, sauer an (fällt ihm schwer). 7. von jmdm., etw. abhängen: auf ihn, seine Initiative, auf den Stand der Dinge, auf einen Versuch kommt es an; auf ein paar Mark kommt es mir nicht an; es kommt aufs Wetter an, ob wir morgen fahren können; er glaubt, es käme auf ihn an (er hält sich für besonders wichtig); *es auf etw. a. lassen (vor etw. nicht zurückschrecken, etw. riskieren): es auf einen Versuch, einen Prozess mit jmdm. a. lassen; es d[a]rauf a. lassen (ugs.; abwarten, wie etw. kommt, wie sich etw. von selbst fügt). 8. [für jmdn.] wichtig, von Bedeutung sein: es kommt mir nicht darauf an; es kommt ihr auf gutes Benehmen an.
ankommen  

ankommen, anrücken (umgangssprachlich), antanzen (umgangssprachlich), aufkreuzen (umgangssprachlich), eintreffen, eintrudeln (umgangssprachlich), kommen
[anrücken, antanzen, aufkreuzen, eintreffen, eintrudeln, kommen]
ankommen  

v.
<V. 170; ist>
I <V.i.>
1 eintreffen, anlangen, einen Ort erreichen; ~ auf <unpersönl.> abhängen, abhängig sein von; wichtig sein;
2 ;bist du gut angekommen?
3 ;ich bin in dem Roman an der Stelle angekommen, wo …; es kommt mir bei dieser Arbeit mehr auf Genauigkeit als auf Schönheit an Genauigkeit ist mir wichtiger als Schönheit; das kommt (ganz) darauf an, ob …, wie … das hängt davon ab, ob …, wie …; es kommt darauf an, zu wissen, ob … wichtig ist, dass man weiß; darauf kommt es ja gerade an! das ist ja das Entscheidende!; es kommt ihm gar nicht darauf an das ist ihm gar nicht wichtig, es ist ihm gleichgültig; es kommt mir sehr darauf an es ist mir sehr wichtig; wenn es d(a)rauf ankommt, ist er stets zur Stelle im entscheidenden Augenblick, wenn er wirklich gebraucht wird; es drauf ~ lassen eine Sache sich entwickeln lassen, ohne einzugreifen; er ist bei der Firma X angekommen er ist bei der Firma X angestellt worden; bei Müllers ist ein Baby angekommen geboren worden; seine Witze kommen bei den Zuhörern nicht an <umg.> zünden nicht, finden kein Echo; damit kommst du bei mir nicht an damit hast du kein Glück bei mir; gut (schlecht) bei jmdm. ~ gut (schlecht) aufgenommen werden von jmdm.; er kommt nicht gegen ihn an er ist ihm unterlegen; sie sind gestern (in München) angekommen
II <V.t.; veraltet>
4 ergreifen, übermannen; es kam mich das Verlangen an, zu … das Verlangen ergriff mich, zu …; eine leichte Rührung kam mich an; es kommt ihn schwer an, zu … es fällt ihm schwer, zu …;
['an|kom·men]
[komme an, kommst an, kommt an, kommen an, kam an, kamst an, kamen an, kamt an, kommest an, kommet an, käme an, kämest an, kämen an, kämet an, komm an, angekommen, ankommend]