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annehmen  

ạn|neh|men <st. V.; hat>:

1.a) etw. [gerne, ohne Bedenken] in Empfang nehmen, nicht zurückweisen: ein Geschenk, Trinkgeld a.; einen Brief für den Nachbarn a.; einen Wechsel a. (einlösen); Reiseschecks a. (umwechseln);

b)mit etw. einverstanden sein, mit etw. übereinstimmen, verinnerlichen (2) : eine Einladung, jmds. Hilfe a.; eine Wette, die Herausforderung a.; das Urteil, die Methoden a.; die Bevölkerung hat die neue Einrichtung noch nicht angenommen (hat sich noch nicht damit vertraut gemacht); die Vergangenheit a. (sich ihr stellen);

c)übernehmen: eine Arbeit, einen Job a.



2.seine Zustimmung geben, billigen: eine Resolution a.; der Antrag wurde einstimmig angenommen.


3.a)sich etw. zu eigen machen, zulegen: schlechte Gewohnheiten, Starallüren, einen anderen Namen, ein Pseudonym a.;

b)verblasst in Verbindung mit Subst., drückt aus, dass sich etw. in bestimmter Weise verändert, entwickelt: der Arbeitskampf nimmt immer schärfere Formen an; etw. nimmt unvorstellbare Ausmaße an.



4.a)aufnehmen, zulassen: einen Bewerber a.; im Kindergarten nicht angenommen werden;

b)(ugs.) adoptieren: sie wollen ein kleines Mädchen a.



5.eindringen, haften lassen: dieser Stoff nimmt Farbe, Feuchtigkeit gut an.


6.a)vermuten, meinen, glauben: mit Recht, ernstlich a., dass ...; er ist nicht, wie vielfach angenommen wird, der Autor;

b)voraussetzen: etw. als Tatsache a.; angenommen, dass ...;

R das kannst du a. (ugs.; das ist sicher).




7.<a. + sich> sich um jmdn., etw. kümmern: sich der Verletzten, der Kinder a.; die Stadt will sich verstärkt der Ausländerbetreuung a.


8.(veraltend) sich etw. zu Herzen nehmen: ich werde mir das a.


9.(Jägerspr.) a)(eine Fährte) aufnehmen u. ihr folgen: eine Fährte a.;

b)(einen Wechsel) betreten: einen Wechsel a.



10.(Jägerspr.) (Futter) nicht verschmähen; fressen: Futter a.


11.(Jägerspr.) angreifen: jmdn., ein Tier a.;

*jmdn. [hart] a. (ugs.; attackieren).


12.(Sport) den zugespielten Ball in seinen Besitz, unter Kontrolle bringen: den Ball a.
annehmen  

ạn|neh|men vgl. angenommen
annehmen  


1. a) akzeptieren, an sich nehmen, entgegennehmen, empfangen, erhalten, in Empfang nehmen.

b) akzeptieren, beachten, beherzigen, befolgen, berücksichtigen, einhalten, ernst nehmen, Folge leisten, sich halten an, sich richten nach, sich stellen, verinnerlichen, sich zu Herzen nehmen.

c) aufnehmen, übernehmen.

2. akzeptieren, anerkennen, beipflichten, beistimmen, begrüßen, bejahen, billigen, dafür sein, einiggehen, sich einverstanden erklären, einverstanden sein, einwilligen, für angebracht/richtig halten, gelten/geschehen lassen, gestatten, gutheißen, hinnehmen, in Kauf nehmen, Ja sagen, konformgehen, mitmachen, nehmen, respektieren, richtig finden, seine Zustimmung geben, übereinstimmen, sich unterwerfen, zubilligen, sich zufriedengeben, zugestehen, zustimmen, zulassen; (bildungsspr.): konzedieren, legitimieren, sanktionieren; (ugs.): absegnen, unterschreiben.

3. sich aneignen, sich angewöhnen, entwickeln, herausbilden, hervorbringen, übernehmen, sich zu Eigen machen, zur Gewohnheit machen; (ugs.): sich zulegen.

4. a) akzepetieren, aufnehmen, zulassen.

b) adoptieren, als eigenes Kind/an Kindes Statt annehmen.

5. an sich ziehen, aufnehmen, aufsaugen, eindringen lassen, haften lassen; (Naturw.): absorbieren.

6. a) ahnen, befürchten, denken, erahnen, erwarten, fühlen, für möglich/wahrscheinlich halten, gefasst sein auf, glauben, meinen, mutmaßen, rechnen mit, spüren, vermuten; (geh.): wähnen; (ugs.): kalkulieren, schätzen, schwanen, spekulieren, tippen.

b) ausgehen, voraussetzen, unterstellen; (bildungsspr.): [prä]supponieren.

[annehmen]
[nehme an, nimmst an, nimmt an, nehmen an, nehmt an, nahm an, nahmst an, nahmen an, nahmt an, nehmest an, nehmet an, nähme an, nähmest an, nähmen an, nähmet an, nimm an, angenommmen, annehmend]
annehmen  

ạn|neh|men <st. V.; hat>:

1.
a) etw. [gerne, ohne Bedenken] in Empfang nehmen, nicht zurückweisen: ein Geschenk, Trinkgeld a.; einen Brief für den Nachbarn a.; einen Wechsel a. (einlösen); Reiseschecks a. (umwechseln);

b)mit etw. einverstanden sein, mit etw. übereinstimmen, verinnerlichen (2): eine Einladung, jmds. Hilfe a.; eine Wette, die Herausforderung a.; das Urteil, die Methoden a.; die Bevölkerung hat die neue Einrichtung noch nicht angenommen (hat sich noch nicht damit vertraut gemacht); die Vergangenheit a. (sich ihr stellen);

c)übernehmen: eine Arbeit, einen Job a.



2.seine Zustimmung geben, billigen: eine Resolution a.; der Antrag wurde einstimmig angenommen.


3.
a)sich etw. zu eigen machen, zulegen: schlechte Gewohnheiten, Starallüren, einen anderen Namen, ein Pseudonym a.;

b)verblasst in Verbindung mit Subst., drückt aus, dass sich etw. in bestimmter Weise verändert, entwickelt: der Arbeitskampf nimmt immer schärfere Formen an; etw. nimmt unvorstellbare Ausmaße an.



4.
a)aufnehmen, zulassen: einen Bewerber a.; im Kindergarten nicht angenommen werden;

b)(ugs.) adoptieren: sie wollen ein kleines Mädchen a.



5.eindringen, haften lassen: dieser Stoff nimmt Farbe, Feuchtigkeit gut an.


6.
a)vermuten, meinen, glauben: mit Recht, ernstlich a., dass ...; er ist nicht, wie vielfach angenommen wird, der Autor;

b)voraussetzen: etw. als Tatsache a.; angenommen, dass ...;

R das kannst du a. (ugs.; das ist sicher).




7.<a. + sich> sich um jmdn., etw. kümmern: sich der Verletzten, der Kinder a.; die Stadt will sich verstärkt der Ausländerbetreuung a.


8.(veraltend) sich etw. zu Herzen nehmen: ich werde mir das a.


9.(Jägerspr.)
a)(eine Fährte) aufnehmen u. ihr folgen: eine Fährte a.;

b)(einen Wechsel) betreten: einen Wechsel a.



10.(Jägerspr.) (Futter) nicht verschmähen; fressen: Futter a.


11.(Jägerspr.) angreifen: jmdn., ein Tier a.;

*jmdn. [hart] a. (ugs.; attackieren).


12.(Sport) den zugespielten Ball in seinen Besitz, unter Kontrolle bringen: den Ball a.
annehmen  

[st.V.; hat]: 1. a) etw. [gerne, ohne Bedenken] in Empfang nehmen, nicht zurückweisen: ein Geschenk, Trinkgeld a.; einen Brief für den Nachbarn a.; einen Wechsel a. (einlösen); Reiseschecks a. (umwechseln); b) mit etw. einverstanden sein, mit etw. übereinstimmen, verinnerlichen (2): eine Einladung, jmds. Hilfe a.; eine Wette, die Herausforderung a.; das Urteil, die Methoden a.; die Bevölkerung hat die neue Einrichtung noch nicht angenommen (hat sich noch nicht damit vertraut gemacht); Ü die Vergangenheit a. (sich ihr stellen); c) übernehmen: eine Arbeit, einen Job a. 2. seine Zustimmung geben, billigen: eine Resolution a.; der Antrag wurde einstimmig angenommen. 3. a) sich etw. zu Eigen machen, zulegen: schlechte Gewohnheiten, Starallüren, einen anderen Namen, ein Pseudonym a.; b) verblasst in Verbindung mit Subst., drückt aus, dass sich etw. in bestimmter Weise verändert, entwickelt: der Arbeitskampf nimmt immer schärfere Formen an; etw. nimmt unvorstellbare Ausmaße an. 4. a) aufnehmen, zulassen: einen Bewerber a.; im Kindergarten nicht angenommen werden; b) (ugs.) adoptieren: sie wollen ein kleines Mädchen a. 5. eindringen, haften lassen: dieser Stoff nimmt Farbe, Feuchtigkeit gut an. 6. a) vermuten, meinen, glauben: mit Recht, ernstlich a., dass...; er ist nicht, wie vielfach angenommen wird, der Autor; b) voraussetzen: etw. als Tatsache a.; angenommen, dass...; R das kannst du a. (ugs.; das ist sicher). 7. sich um jmdn., etw. kümmern: sich der Verletzten, der Kinder a.; die Stadt will sich verstärkt der Ausländerbetreuung a. 8. (veraltend) sich etw. zu Herzen nehmen: ich werde mir das a. 9. (Jägerspr.) a) (eine Fährte) aufnehmen u. ihr folgen: eine Fährte a.; b) (einen Wechsel) betreten: einen Wechsel a. 10. (Jägerspr.) (Futter) nicht verschmähen; fressen: Futter a. 11. (Jägerspr.) angreifen: jmdn., ein Tier a.; *jmdn. [hart] a. (ugs.; attackieren). 12. (Sport) den zugespielten Ball in seinen Besitz, unter Kontrolle bringen: den Ball a.
annehmen  

akzeptieren, annehmen, auf sich nehmen, hinnehmen
[akzeptieren, auf sich nehmen, hinnehmen]
annehmen  

v.
<V. 187; hat>
I <V.t.>
1 an sich nehmen, entgegennehmen, empfangen (Anerbieten, Auftrag, Dienste, Einladung, Erbschaft, Geschenk, Paket, Rat); übernehmen, aufnehmen (anderen Namen, Stellung, Titel); zu sich nehmen (Speise); in Dienst nehmen, ein-, anstellen; vorlassen, zulassen (Besuch, Studienbewerber); sich zu Eigen machen, nachahmen, sich angewöhnen (Gewohnheit, Glauben, Meinung); entstehen lassen, zustande bringen (Aussehen, Form, Gestalt, Umfang); vermuten, voraussetzen; man nimmt allgemein an, dass; nehmen wir an, es sei so, wie er sagt
2 ;ich nehme heute keine Besuche an; der Stoff nimmt die Farbe gut an lässt sich gut färben; der Hund nimmt die Fährte an <Jägerspr.> findet u. verfolgt sie; Wild nimmt die Hunde an <Jägerspr.> stellt sich dem Angriff der Hunde; ein Kind ~ adoptieren; der Kranke hat heute keine Speise angenommen; ein Theaterstück ~ zur Aufführung übernehmen; nimm doch Vernunft an!; einen Vorschlag ~ ihm zustimmen;
3 ;etwas als richtig, wahr ~; Bewerber zum Studium ~
4 angenommener Name Pseudonym; → a. angenommen;
II <V.refl.>
5 sich jmds. (hilfreich, liebevoll) ~ sich um jmdn. kümmern; sich einer Sache ~ eine Sache unterstützen;
['an|neh·men]
[nehme an, nimmst an, nimmt an, nehmen an, nehmt an, nahm an, nahmst an, nahmen an, nahmt an, nehmest an, nehmet an, nähme an, nähmest an, nähmen an, nähmet an, nimm an, angenommmen, annehmend]