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anstellen  

ạn|stel|len <sw. V.; hat>:

1.a) etw. an etw. stellen, lehnen: eine Leiter an den/(seltener:) am Baum a.;

b)<a. + sich> sich anreihen, sich in eine Reihe von Wartenden stellen (um abgefertigt zu werden od. etw. zu erhalten): sich hinten a.; sich an der Haltestelle, nach Eintrittskarten a.



2.a)zum Fließen, Strömen bringen: das Gas, das Wasser a.;

b)einschalten, in Betrieb setzen: die Maschine, das Radio, die Heizung a.



3.a)einstellen; in eine Stelle einsetzen: jmdn. als Sachbearbeiter a.; sie ist fest, zur Probe, im Krankenhaus angestellt;

b)(ugs.) mit einer Arbeit beauftragen, beschäftigen: jmdn. zum Schuheputzen a.; du willst immer andere für dich a. (deine Arbeit machen lassen).



4. vornehmen (in Verbindung mit bestimmten Substantiven; häufig verblasst): mit jmdm. ein Verhör a. (jmdn. verhören); Vermutungen a. (Verschiedenes vermuten); Überlegungen über etw. a. (etw. überlegen); Nachforschungen a. (nachforschen).


5. (ugs.) a)versuchen, tun: der Arzt hat alles Mögliche [mit ihr] angestellt; wie wir es auch anstellten, es gelang uns nicht;

b)anrichten; etw. Dummes, Übermütiges tun: Unfug a.; was hast du da wieder angestellt!;

c)in einer bestimmten Weise anfangen: wie soll ich das a.?



6. <a. + sich> (ugs.) sich in einer bestimmten Weise verhalten: sich geschickt, dumm [bei etw.] a.; stell dich nicht so an! (sei nicht so wehleidig!; zier dich nicht so!).
anstellen  


1. anlehnen, anschmiegen, lehnen, schmiegen, stellen, stützen.

2. andrehen, anlassen, anschalten, anwerfen, einschalten, in Betrieb/in Bewegung/in Gang setzen, starten; (ugs.): anmachen; (salopp): anschmeißen; (südd., österr.): aufdrehen; (Technik): anfahren.

3. a) Arbeit geben, beschäftigen, einstellen, engagieren, holen, verpflichten; (österr.): aufnehmen; (ugs.): anheuern; (veraltet): dingen.

b) ansetzen, beauftragen, beschäftigen, betrauen, einsetzen, heranziehen, zu tun geben; (ugs.): vergattern; (bes. Amtsspr.): befassen.

4. anfangen, anrichten, auslösen, beginnen, heraufbeschwören, herbeiführen, machen, tun, versuchen, verursachen; (schweiz.): ankehren; (ugs.): ausfressen, bauen, ein Ding drehen, veranstalten; (ugs. scherzh.): verbrechen; (ugs. abwertend): drehen; (ugs., oft abwertend): fabrizieren; (nordd.): aufstellen; (landsch. fam.): pekzieren.

[anstellen]
[stelle an, stellst an, stellt an, stellen an, stellte an, stelltest an, stellten an, stelltet an, stellest an, stellet an, stell an, angestellt, anstellend]


1. sich anschließen, anstehen, sich [in die Schlange/Warteschlange] einreihen, sich in eine Reihe stellen, Schlange stehen; (geh.): sich anreihen.

2. sich aufführen, auftreten, sich benehmen, sich betragen, sich gebärden, sich geben, sich verhalten, sich zeigen; (bildungsspr.): sich gerieren; (österr., sonst veraltet): sich gehaben.

[anstellen, sich]
[sich anstellen, stelle an, stellst an, stellt an, stellen an, stellte an, stelltest an, stellten an, stelltet an, stellest an, stellet an, stell an, angestellt, anstellend, anstellen sich]
anstellen  

ạn|stel|len <sw. V.; hat>:

1.
a) etw. an etw. stellen, lehnen: eine Leiter an den/(seltener:) am Baum a.;

b)<a. + sich> sich anreihen, sich in eine Reihe von Wartenden stellen (um abgefertigt zu werden od. etw. zu erhalten): sich hinten a.; sich an der Haltestelle, nach Eintrittskarten a.



2.
a)zum Fließen, Strömen bringen: das Gas, das Wasser a.;

b)einschalten, in Betrieb setzen: die Maschine, das Radio, die Heizung a.



3.
a)einstellen; in eine Stelle einsetzen: jmdn. als Sachbearbeiter a.; sie ist fest, zur Probe, im Krankenhaus angestellt;

b)(ugs.) mit einer Arbeit beauftragen, beschäftigen: jmdn. zum Schuheputzen a.; du willst immer andere für dich a. (deine Arbeit machen lassen).



4. vornehmen (in Verbindung mit bestimmten Substantiven; häufig verblasst): mit jmdm. ein Verhör a. (jmdn. verhören); Vermutungen a. (Verschiedenes vermuten); Überlegungen über etw. a. (etw. überlegen); Nachforschungen a. (nachforschen).


5. (ugs.)
a)versuchen, tun: der Arzt hat alles Mögliche [mit ihr] angestellt; wie wir es auch anstellten, es gelang uns nicht;

b)anrichten; etw. Dummes, Übermütiges tun: Unfug a.; was hast du da wieder angestellt!;

c)in einer bestimmten Weise anfangen: wie soll ich das a.?



6. <a. + sich> (ugs.) sich in einer bestimmten Weise verhalten: sich geschickt, dumm [bei etw.] a.; stell dich nicht so an! (sei nicht so wehleidig!; zier dich nicht so!).
anstellen  

[sw.V.; hat]: 1. a) etw. an etw. stellen, lehnen: eine Leiter an den/(seltener:) am Baum a.; b) [a. + sich] sich anreihen, sich in eine Reihe von Wartenden stellen (um abgefertigt zu werden od. etw. zu erhalten): sich hinten a.; sich an der Haltestelle, nach Eintrittskarten a. 2. a) zum Fließen, Strömen bringen: das Gas, das Wasser a.; b) einschalten, in Betrieb setzen: die Maschine, das Radio, die Heizung a. 3. a) einstellen; in eine Stelle einsetzen: jmdn. als Sachbearbeiter a.; er ist fest, zur Probe, im Krankenhaus angestellt; b) (ugs.) mit einer Arbeit beauftragen, beschäftigen: jmdn. zum Schuheputzen a.; du willst immer andere für dich a. (deine Arbeit machen lassen). 4. vornehmen (in Verbindung mit bestimmten Substantiven; häufig verblasst): mit jmdm. ein Verhör a. (jmdn. verhören); Vermutungen a. (Verschiedenes vermuten); Überlegungen über etw. a. (etw. überlegen); Nachforschungen a. (nachforschen). 5. (ugs.) a) versuchen, tun: der Arzt hat alles Mögliche [mit ihr] angestellt; wie wir es auch anstellten, es gelang uns nicht; b) anrichten; etw. Dummes, Übermütiges tun: Unfug a.; was hast du da wieder angestellt!; c) in einer bestimmten Weise anfangen: wie soll ich das a.? 6. [a. + sich] (ugs.) sich in einer bestimmten Weise verhalten: sich geschickt, dumm [bei etw.] a.; stell dich nicht so an! (sei nicht so wehleidig!; zier dich nicht so!).
anstellen  

(sich) anstellen, (sich) einreihen, Schlange stehen (umgangssprachlich), warten
[einreihen, Schlange stehen, warten]
anstellen  

v.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 anlehnen, heranrücken an (Leiter); in Gang setzen, einschalten (Radio, Heizung); in Dienst nehmen, in ein Arbeitsverhältnis aufnehmen; zur Arbeit heranziehen, beschäftigen, Anordnungen geben; machen, ausführen, tun, zustande bringen
2 Betrachtungen über etwas ~ etwas überlegend, nachdenklich betrachten; eine Dummheit ~ <umg.>; alles Mögliche ~, um etwas zu erreichen; Versuche ~
3 ;ich lasse mich von dir nicht ~; es lässt sich nichts damit ~ es ist zu nichts zu gebrauchen;
4 ;er ist bei der Firma X. fest angestellt
5 ;jmdn. als Verkäufer ~; was soll ich nur mit dir ~? <umg.> was soll ich nur mit dir machen?, du bist aber auch zu gar nichts zu gebrauchen!;
6 was habt ihr da wieder angestellt! was habt ihr da wieder für Dummheiten gemacht!; ich weiß nicht, wie ich es anstellen soll
II <V.refl.>
7 sich ~ sich an eine Reihe wartend anschließen, Schlange stehen; sich erweisen, zeigen; so tun als ob; sich zieren;
8 stell dich nicht so dumm an! <umg.> tu nicht, als ob du so dumm wärst!; sich geschickt ~
9 ;er stellt sich an, als ob er nicht bis drei zählen könnte <umg.>; sich an der Kasse ~; hinten ~!; sich nach Theaterkarten ~; stell dich nicht so an! spiel kein Theater, sei nicht so zimperlich; sich ~ wie ein Verrückter sich benehmen wie ein V.;
['an|stel·len]
[stelle an, stellst an, stellt an, stellen an, stellte an, stelltest an, stellten an, stelltet an, stellest an, stellet an, stell an, angestellt, anstellend]