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Antizipation  

An|ti|zi|pa|ti|on die; -, -en:

1.a)Vorwegnahme von etwas, was erst später kommt od. kommen sollte, von zukünftigem Geschehen;

b)(Mus.) Vorwegnahme von Tönen eines folgenden ↑ Akkords (1).



2.Bildung eines philosophischen Begriffs od. einer Vorstellung vor der Erfahrung (↑ a priori).


3.a)Vorgriff des Staates [durch Aufnahme von Anleihen] auf erst später fällig werdende Einnahmen;

b)Zahlung von Zinsen u. a. vor dem Fälligkeitstermin.



4.Erteilung der Anwartschaft auf ein noch nicht erledigtes kirchliches Amt.


5.↑ Anteposition (2).


6.(Biol.) das bei einer jüngeren Generation gegenüber älteren Generationen frühere Erreichen einer bestimmten Entwicklungsstufe
Antizipation  

An|ti|zi|pa|ti|on, die; -, -en [lat. anticipatio]: Vorwegnahme, Vorgriff: die A. eines Gedankens; die A. von Tönen eines folgenden Akkords.
Antizipation  

An|ti|zi|pa|ti|on, die; -, -en <lat.> (Vorwegnahme; Vorgriff)
Antizipation  

An|ti|zi|pa|ti|on, die; -, -en [lat. anticipatio]: Vorwegnahme, Vorgriff: die A. eines Gedankens; die A. von Tönen eines folgenden Akkords.
Antizipation  

Antizipation, Vorwegnahme
[Vorwegnahme]
Antizipation  

n.
<f. 20> Vorwegnahme [<lat. anticipatio „ursprüngliche Vorwegstellung, Vorbegriff“]
[An·ti·zi·pa·ti'on]
[Antizipationen]