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aufbrechen  

auf|bre|chen <st. V.> [3: eigtl. = das Lager aufbrechen (= abbrechen)]:

1.<hat> a)(Verschlossenes) gewaltsam öffnen: ein Schloss, eine Tür, eine Kiste, einen Safe mit einem Stemmeisen a.; ein Auto a.;

b)(eine geschlossene Fläche) auseinanderbrechen: den Asphalt mit dem Bohrer a.; das Schwarzwild hat die Erde aufgebrochen; ein System, eine Situation a.;

c)(geh.) hastig, ohne Sorgfalt öffnen: einen Brief, ein Telegramm a.;

d)(Jägerspr.) (erlegtes Wild) ausweiden: einen Hirsch a.



2.<ist> a)sich öffnen, aufgehen, aufspringen: die Kastanienknospen sind aufgebrochen;

b)(von einer Oberfläche) aufreißen, aufplatzen, auseinanderbrechen: die Eisdecke, der Asphalt ist aufgebrochen; ein Geschwür, eine Wunde bricht [wieder] auf; alte Wunden brachen in ihm auf;

c)(geh.) plötzlich hervortreten, auf einmal spürbar da sein: ein Gegensatz war zwischen ihnen aufgebrochen.



3.einen Ort verlassen, fortgehen, sich auf den Weg machen <ist>: in aller Frühe, in den Urlaub a.; pünktlich a.; <subst.:> es ist Zeit zum Aufbrechen.
aufbrechen  

auf|bre|chen (Jägerspr. auch für ausweiden)
aufbrechen  


1. a) aufhauen, aufschlagen, aufsprengen, einsprengen, gewaltsam öffnen, sprengen; (geh.): erbrechen; (ugs.): aufknacken; (salopp): knacken.

b) aufreißen, auseinanderbrechen.

c) aufreißen, hastig öffnen; (ugs.): aufmachen; (veraltet): erbrechen.

d) ausnehmen, ausschlachten, ausweiden.

2. a) aufblühen, aufgehen, aufplatzen, sich auseinanderfalten, sich entfalten, erblühen, sich öffnen, zur Blüte kommen; (geh.): sich aufblättern, aufspringen, sich auftun, sich erschließen.

b) aufgehen, aufplatzen, aufreißen, aufspringen, auseinanderbrechen, platzen, sich platzend öffnen, rissig werden, zerbersten; (geh.): aufbersten, bersten; (ugs.): aufkrachen.

c) sich bilden, deutlich/sichtbar/offenkundig werden, entstehen, sich entwickeln, sich entzünden, erwachsen, sich herausbilden, hervorgerufen werden, hervortreten, spürbar sein, zum Vorschein kommen, zutage kommen/treten.

3. sich auf den Weg machen, sich aufmachen, ausziehen, davongehen, sich entfernen, fortgehen, gehen, sich in Bewegung setzen, losgehen, losmarschieren, losziehen, sich in Marsch setzen, verlassen, weggehen; (geh.): sich fortbegeben, sich wegbegeben; (ugs.): sich auf die Socken machen, sich fortmachen; (veraltet): von dannen gehen.

[aufbrechen]
[breche auf, brichst auf, bricht auf, brechen auf, brecht auf, brach auf, brachst auf, brachen auf, bracht auf, brechest auf, brechet auf, bräche auf, brächest auf, brächst auf, brächen auf, brächet auf, brächt auf, brich auf, aufgebrochen, aufbrechend]
aufbrechen  

auf|bre|chen <st. V.> [3: eigtl. = das Lager aufbrechen (= abbrechen)]:

1.<hat>
a)(Verschlossenes) gewaltsam öffnen: ein Schloss, eine Tür, eine Kiste, einen Safe mit einem Stemmeisen a.; ein Auto a.;

b)(eine geschlossene Fläche) auseinanderbrechen: den Asphalt mit dem Bohrer a.; das Schwarzwild hat die Erde aufgebrochen; ein System, eine Situation a.;

c)(geh.) hastig, ohne Sorgfalt öffnen: einen Brief, ein Telegramm a.;

d)(Jägerspr.) (erlegtes Wild) ausweiden: einen Hirsch a.



2.<ist>
a)sich öffnen, aufgehen, aufspringen: die Kastanienknospen sind aufgebrochen;

b)(von einer Oberfläche) aufreißen, aufplatzen, auseinanderbrechen: die Eisdecke, der Asphalt ist aufgebrochen; ein Geschwür, eine Wunde bricht [wieder] auf; alte Wunden brachen in ihm auf;

c)(geh.) plötzlich hervortreten, auf einmal spürbar da sein: ein Gegensatz war zwischen ihnen aufgebrochen.



3.einen Ort verlassen, fortgehen, sich auf den Weg machen <ist>: in aller Frühe, in den Urlaub a.; pünktlich a.; <subst.:> es ist Zeit zum Aufbrechen.
aufbrechen  

[st.V.] [3:eigtl. = das Lager aufbrechen (=abbrechen)]: 1. [hat] a) (Verschlossenes) gewaltsam öffnen: ein Schloss, eine Tür, eine Kiste, einen Safe mit einem Stemmeisen a.; ein Auto a.; b) (eine geschlossene Fläche) auseinander brechen: den Asphalt mit dem Bohrer a.; das Schwarzwild hat die Erde aufgebrochen; Ü ein System, eine Situation a.; c) (geh.) hastig, ohne Sorgfalt öffnen: einen Brief, ein Telegramm a.; d) (Jägerspr.) (erlegtes Wild) ausweiden: einen Hirsch a. 2. [ist] a) sich öffnen, aufgehen, aufspringen: die Kastanienknospen sind aufgebrochen; b) (von einer Oberfläche) aufreißen, aufplatzen, auseinander brechen: die Eisdecke, der Asphalt ist aufgebrochen; ein Geschwür, eine Wunde bricht [wieder] auf; Ü alte Wunden brachen in ihm auf; c) (geh.) plötzlich hervortreten, auf einmal spürbar da sein: ein Gegensatz war zwischen ihnen aufgebrochen. 3. einen Ort verlassen, fortgehen, sich auf den Weg machen [ist]: in aller Frühe, zu einer Orientreise a.; pünktlich a.; [subst.:] es ist Zeit zum Aufbrechen.
aufbrechen  

aufbrechen, fahren, gehen, reisen, sich auf den Weg machen
[fahren, gehen, reisen, sich auf den Weg machen]
aufbrechen  

v.
<V. 116>
1 <V.t.; hat> durch Brechen, Stemmen öffnen (Kiste, Schloss, Tür); unbefugt öffnen (Brief, Siegel); mit Brechwerkzeug auseinander brechen, vom Boden lösen (Pflaster); Erde ~ <Jägerspr.> Erde aufwühlen (vom Schwarzwild); Wild ~ <Jägerspr.> die Bauchdecke des erlegten Wildes öffnen u. das Gescheide herausnehmen;
2 <V.i.; ist> plötzlich sich öffnen, aufspringen; fortgehen, abreisen, weiterwandern; Eis, die Eisdecke bricht auf wird rissig; ein Geschwür bricht auf beginnt zu eitern; eine Knospe bricht auf entfaltet sich, blüht auf; eine Wunde bricht auf beginnt wieder zu bluten; sie sind vor einer Stunde aufgebrochen; im Aufbruch begriffen sein im Begriff sein aufzubrechen;
['auf|bre·chen]
[breche auf, brichst auf, bricht auf, brechen auf, brecht auf, brach auf, brachst auf, brachen auf, bracht auf, brechest auf, brechet auf, bräche auf, brächest auf, brächst auf, brächen auf, brächet auf, brächt auf, brich auf, aufgebrochen, aufbrechend]