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aufbringen  

auf|brin|gen <unr. V.; hat> [mhd. ūfbringen = großziehen; erfinden, zustande bringen]:

1.(Geldmittel) beschaffen, zusammenbringen, auftreiben: die notwendigen Mittel, eine Kaution von 10 000 Euro a.; viel Geld für Reparaturen a. müssen; Kraft, Energie, Geduld, den Mut zu etw. a. (zusammennehmen, aufbieten).


2. (ugs.) mit Mühe öffnen [können]: die Tür, das Schloss kaum a.


3.einführen, in Umlauf setzen: eine neue Mode, ein Schlagwort a.; wer hat denn nur dieses Gerücht aufgebracht?


4.a) in Wut bringen, erzürnen: der geringste Anlass bringt ihn auf; mit aufgebrachter Stimme;

b)aufreizen, aufwiegeln, erzürnt machen: sie versucht, ihn gegen seine Eltern aufzubringen.



5.(Seemannsspr.) a)beim Auftakeln Rahen u. a. montieren;

b)(ein [feindliches] Schiff) zwingen, einen bestimmten Hafen anzulaufen: der Tanker wurde auf hoher See aufgebracht.



6.auf etw. anbringen, auftragen, verteilen: eine Isolierschicht, Farben a.; Creme auf das Gesicht a.


7.(veraltet) großziehen: er ist von Pflegeeltern aufgebracht worden; einen Jungvogel a.
aufbringen  

auf|brin|gen ( auch für kapern)
aufbringen  


1. a) beibringen, beschaffen, besorgen, erbringen, erschwingen, flüssigmachen, heranschaffen, herbeischaffen, verschaffen, zusammenbringen; (ugs.): auftreiben, organisieren, zusammenkratzen.

b) aufbieten, aufwenden, daransetzen, einsetzen, mobilisieren, verfügbar machen, verwenden, zusammennehmen; (geh.): daranwenden, dareinsetzen; (ugs.): hineinstecken.

2. aufbekommen, öffnen können; (ugs.): aufkriegen.

3. einführen, in Umlauf bringen/setzen, verbreiten; (ugs.): in die Welt setzen, unter die Leute bringen.

4. a) ärgern, aufregen, empören, entrüsten, erbosen, erregen, in Erregung/Wut/Zorn versetzen, in Harnisch/Wallung/Wut bringen, irritieren, provozieren, rasend/wütend/zornig machen, reizen, verärgern, verstimmen; (geh.): ergrimmen, erzürnen; (ugs.): auf die Palme bringen, hochbringen, in Rage versetzen, zur Weißglut bringen/reizen/treiben.

b) agitieren, aufhetzen, aufreizen, aufrühren, aufstacheln, aufwiegeln, erzürnt machen, fanatisieren, schüren, verhetzen; (ugs.): scharf machen; (abwertend): aufputschen; (österr. ugs.): aufhussen.

5. anbringen, applizieren, auflegen, aufstreichen, auftragen, schmieren, streichen, verreiben, verstreichen, verteilen; (ugs.): aufschmieren.

[aufbringen]
[bringe auf, bringst auf, bringt auf, bringen auf, brachte auf, brachtest auf, brachten auf, brachtet auf, bringest auf, bringet auf, brächte auf, brächtest auf, brächten auf, brächtet auf, bring auf, aufgebracht, aufbringend]
aufbringen  

auf|brin|gen <unr. V.; hat> [mhd. ūfbringen = großziehen; erfinden, zustande bringen]:

1.(Geldmittel) beschaffen, zusammenbringen, auftreiben: die notwendigen Mittel, eine Kaution von 10 000 Euro a.; viel Geld für Reparaturen a. müssen; Kraft, Energie, Geduld, den Mut zu etw. a. (zusammennehmen, aufbieten).


2. (ugs.) mit Mühe öffnen [können]: die Tür, das Schloss kaum a.


3.einführen, in Umlauf setzen: eine neue Mode, ein Schlagwort a.; wer hat denn nur dieses Gerücht aufgebracht?


4.
a) in Wut bringen, erzürnen: der geringste Anlass bringt ihn auf; mit aufgebrachter Stimme;

b)aufreizen, aufwiegeln, erzürnt machen: sie versucht, ihn gegen seine Eltern aufzubringen.



5.(Seemannsspr.)
a)beim Auftakeln Rahen u. a. montieren;

b)(ein [feindliches] Schiff) zwingen, einen bestimmten Hafen anzulaufen: der Tanker wurde auf hoher See aufgebracht.



6.auf etw. anbringen, auftragen, verteilen: eine Isolierschicht, Farben a.; Creme auf das Gesicht a.


7.(veraltet) großziehen: er ist von Pflegeeltern aufgebracht worden; einen Jungvogel a.
aufbringen  

[unr.V.; hat] [mhd. ufbringen = großziehen; erfinden, zustande bringen]: 1. (Geldmittel) beschaffen, zusammenbringen, auftreiben: die notwendigen Mittel, eine Kaution von 10000 Mark a.; viel Geld für Reparaturen a. müssen; Ü Kraft, Energie, Geduld, den Mut zu etw. a. (zusammennehmen, aufbieten). 2. (ugs.) mit Mühe öffnen [können]: die Tür, das Schloss kaum a. 3. einführen, in Umlauf setzen: eine neue Mode, ein Schlagwort a.; wer hat denn nur dieses Gerücht aufgebracht? 4. a) in Wut bringen, erzürnen: der geringste Anlass bringt ihn auf; mit aufgebrachter Stimme; b) aufreizen, aufwiegeln, erzürnt machen: sie versucht, ihn gegen seine Eltern aufzubringen. 5. (Seemannsspr.) a) beim Auftakeln Rahen u.a. montieren; b) (ein [feindliches] Schiff) zwingen, einen bestimmten Hafen anzulaufen: der Tanker wurde auf hoher See aufgebracht. 6. auf etw. anbringen, auftragen, verteilen: eine Isolierschicht, Farben a.; Creme auf das Gesicht a.; 7. (veraltet) großziehen: er ist von Pflegeeltern aufgebracht worden; einen Jungvogel a.
aufbringen  

n.
<V.t. 118; hat> öffnen können (Kiste, Tür); beschaffen, herbeischaffen (Geldmittel, Truppen); aufziehen, zum Gedeihen bringen (junges Tier); einführen, in Umlauf setzen (Mode, Gerücht, neues Wort); haben, ermöglichen (Verständnis, Mut); kapern, wegnehmen (Schiff); auftragen (Farbe, Schicht); jmdn. ~ erzürnen, erregen; ich bringe den Kasten, das Schloss, die Tür nicht auf; er hat nicht den Mut aufgebracht, seine Tat einzugestehen; ich kann dafür kein Verständnis ~; dein ständiger Widerspruch bringt ihn auf; er war sehr aufgebracht sehr zornig, erregt;
['auf|brin·gen]
[aufbringens, bringe auf, bringst auf, bringt auf, bringen auf, brachte auf, brachtest auf, brachten auf, brachtet auf, bringest auf, bringet auf, brächte auf, brächtest auf, brächten auf, brächtet auf, bring auf, aufgebracht, aufbringend]