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aufgeben  

auf|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. ūfgeben = übergeben, fahren lassen; anheimstellen]:

1.zur Weiterleitung, Beförderung, Bearbeitung übergeben: Pakete a.; ein Telegramm am Schalter, bei/auf der Post a.; wir gaben die Koffer bei der Bahn, am/auf dem Bahnhof auf; eine Annonce a. (in die Zeitung setzen); der Gast gab beim Ober seine Bestellung auf.


2.a)als Schularbeit auftragen: der Lehrer gab ihnen eine Nacherzählung auf;

b)als Aufgabe stellen, zur Auflösung vorlegen: die Sphinx, die jedem Vorübergehenden ein Rätsel aufgab;

c)(geh.) auferlegen; auftragen, etw. zu tun: sie hat ihm einiges zum Nachdenken aufgegeben.



3.(landsch.) auffüllen (3) : wir ließen uns Bratkartoffeln a.


4.(Technik) zu verarbeitendes Gut auf ein Fördergerät geben [u. an eine Maschine o. Ä. übergeben]: Schotter a.


5.(Kaufmannsspr.) angeben (1 a) : der Auftraggeber muss richtige Maße a.


6.(Ballspiele) aufschlagen (4) .


7.a) mit etw. aufhören: das Rauchen a.; seinen Widerstand, die Verfolgung a.; ich habe es aufgegeben, darüber nachzudenken; gibs auf! (ugs.; bemühe dich nicht, es ist doch zwecklos!); den Kampf, das Studium a. (abbrechen, vorzeitig beenden);

b)sich von etw. trennen; auf etw. verzichten: sein Geschäft, seine Praxis a. (schließen); seine Wohnung a.; seinetwegen hat sie ihren Beruf, ihre Karriere aufgegeben (nicht weiter ausgeübt); ein Amt a. (niederlegen); Ansprüche, Gewohnheiten, Pläne, Grundsätze a.; die, alle Hoffnung a.; seine Träume a.;

c)als verloren od. tot ansehen, keine Hoffnung mehr auf jmdn. setzen: die Ärzte hatten die Patientin schon aufgegeben (hatten mit ihrem Tod gerechnet); du darfst dich nicht a.;

d)nicht weitermachen; aufhören: trotz aller Schwierigkeiten nicht a.; sie gibt nicht so leicht auf (lässt sich nicht entmutigen);

e)(Sport) ein Spiel, einen Wettkampf vorzeitig abbrechen: der Europameister musste in der 7. Runde a.

aufgeben  

auf|ge|ben
aufgeben  


1. abgeben, abliefern, fortbringen, wegbringen, zur Bahn/Post bringen.

2. als Aufgabe stellen, als Hausaufgabe geben, anordnen, anweisen, auferlegen, auftragen, beauftragen, befehlen, bestimmen, Befehl erteilen/geben, verfügen; (österr.): anschaffen; (bildungsspr.): diktieren; (ugs.): aufbrummen.

3. a) abbrechen, abgehen von, sich abgewöhnen, sich abkehren, ablassen von, abrücken, abschwören, absehen, abstellen, sich abwenden, aufhören mit, beenden, beendigen, begraben, ein Ende machen/setzen, einstellen, fahren lassen, hinter sich lassen, nicht weiter ausüben, nicht zu Ende führen, Schluss machen, verwerfen, verzichten; (geh.): Abstand nehmen, sich entäußern, entsagen, preisgeben, Valet sagen, zu Grabe tragen; (ugs.): an den Nagel hängen, aufstecken, hinwerfen, stecken, streichen, sich verabschieden; (salopp): hinschmeißen.

b) abschaffen, auflösen, räumen, schließen, sich trennen von, verzichten; (Wirtsch.): liquidieren.

c) abgeschlossen haben mit, abschreiben, fallen lassen, nicht mehr rechnen mit, verloren geben.

d) sich beugen, die Waffen strecken, sich ergeben, kapitulieren, nicht weitermachen, niederlegen, resignieren, sich stellen; (geh.): die Segel streichen; (ugs.): aussteigen, den Kram hinschmeißen, das Handtuch werfen, die Flinte ins Korn werfen, passen.

[aufgeben]
[Aufgebens, gebe auf, gibst auf, gibt auf, geben auf, gebt auf, gab auf, gabst auf, gaben auf, gabt auf, gebest auf, gebet auf, gäbe auf, gäbest auf, gäben auf, gäbet auf, gib auf, aufgegeben, aufgebend]
aufgeben  

auf|ge|ben <st. V.; hat> [mhd. ūfgeben = übergeben, fahren lassen; anheimstellen]:

1.zur Weiterleitung, Beförderung, Bearbeitung übergeben: Pakete a.; ein Telegramm am Schalter, bei/auf der Post a.; wir gaben die Koffer bei der Bahn, am/auf dem Bahnhof auf; eine Annonce a. (in die Zeitung setzen); der Gast gab beim Ober seine Bestellung auf.


2.
a)als Schularbeit auftragen: der Lehrer gab ihnen eine Nacherzählung auf;

b)als Aufgabe stellen, zur Auflösung vorlegen: die Sphinx, die jedem Vorübergehenden ein Rätsel aufgab;

c)(geh.) auferlegen; auftragen, etw. zu tun: sie hat ihm einiges zum Nachdenken aufgegeben.



3.(landsch.) auffüllen (3): wir ließen uns Bratkartoffeln a.


4.(Technik) zu verarbeitendes Gut auf ein Fördergerät geben [u. an eine Maschine o. Ä. übergeben]: Schotter a.


5.(Kaufmannsspr.) angeben (1 a): der Auftraggeber muss richtige Maße a.


6.(Ballspiele) aufschlagen (4).


7.
a) mit etw. aufhören: das Rauchen a.; seinen Widerstand, die Verfolgung a.; ich habe es aufgegeben, darüber nachzudenken; gibs auf! (ugs.; bemühe dich nicht, es ist doch zwecklos!); den Kampf, das Studium a. (abbrechen, vorzeitig beenden);

b)sich von etw. trennen; auf etw. verzichten: sein Geschäft, seine Praxis a. (schließen); seine Wohnung a.; seinetwegen hat sie ihren Beruf, ihre Karriere aufgegeben (nicht weiter ausgeübt); ein Amt a. (niederlegen); Ansprüche, Gewohnheiten, Pläne, Grundsätze a.; die, alle Hoffnung a.; seine Träume a.;

c)als verloren od. tot ansehen, keine Hoffnung mehr auf jmdn. setzen: die Ärzte hatten die Patientin schon aufgegeben (hatten mit ihrem Tod gerechnet); du darfst dich nicht a.;

d)nicht weitermachen; aufhören: trotz aller Schwierigkeiten nicht a.; sie gibt nicht so leicht auf (lässt sich nicht entmutigen);

e)(Sport) ein Spiel, einen Wettkampf vorzeitig abbrechen: der Europameister musste in der 7. Runde a.

aufgeben  

aufgeben, aufhören, aussteigen, beenden, einstellen, verlassen
[aufhören, aussteigen, beenden, einstellen, verlassen]
aufgeben  

n.
<V. 143; hat>
1 <V.t.> zur Beförderung (durch Post od. Bahn) geben (Brief, Paket, Telegramm, Gepäck); zur Veröffentlichung, zum Druck geben (Zeitungsanzeige); auflegen, auf den Teller tun (Fleisch, Suppe); verzichten auf (Hoffnung, Kampf, Unternehmung); jmdm. etwas ~ auftragen, zur Erledigung od. Lösung geben(Rätsel, Schularbeiten); angeben, mitteilen, übermitteln(Einzelheiten, Adresse); gib's auf! <umg.; oft abwertend> hör auf!, lass sein!; ein Amt ~ von einem A. zurücktreten, es zur Verfügung stellen; Schülern einen Aufsatz ~; den Ball ~ den B. als Erster anschlagen, hoch werfen; seinen Beruf, seine Tätigkeit (als …) ~; den Geist ~ sterben; <umg.> kaputtgehen; darf ich Ihnen noch etwas Gemüse ~?; ein Geschäft ~ schließen od. einem anderen übergeben, überlassen; einen Kranken ~ nicht mehr auf Genesung hoffen, sich mit dem nahen Tode eines K. abfinden; das Rennen, die Partie ~; jmdm. etwas zu lernen, zu raten ~; unser Lehrer gibt (uns) immer zu viel auf
2 <V.i.; Sp.> nicht weiterspielen od. -kämpfen
['auf|ge·ben]
[aufgebens, gebe auf, gibst auf, gibt auf, geben auf, gebt auf, gab auf, gabst auf, gaben auf, gabt auf, gebest auf, gebet auf, gäbe auf, gäbest auf, gäben auf, gäbet auf, gib auf, aufgegeben, aufgebend]