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aufgehen  

auf|ge|hen <unr. V.; ist>:

1. am Horizont erscheinen: der Mond, die Sonne ist aufgegangen; das Land der aufgehenden Sonne (Japan).


2.a) sich öffnen: plötzlich ging die Tür auf; das Fenster geht nur schwer auf (lässt sich kaum öffnen); endlich ging der Vorhang auf und die Vorstellung begann;

b)aufplatzen: ihre Lippen waren aufgegangen; sie drückte, bis das Geschwür aufging;

c)(von etw. Befestigtem, fest Zugemachtem) nicht zubleiben: der Reißverschluss, der Knoten geht immer wieder auf;

d)sich entfalten: die Knospen, die Tulpen gehen auf; der Fallschirm ging nicht auf.



3.(von Gewachsenem) sichtbar werden; aufkeimen, hervorkommen, emporwachsen: der Samen, die Saat ging [nicht] auf.


4.(vom Teig) durch ein Treibmittel aufgetrieben werden: der Hefeteig geht auf.


5.jmdm. zu Bewusstsein kommen, klar werden: ihr geht die Tragweite dieses Geschehens [nicht] auf.


6.(Math.) keinen Rest lassen [u. in sich stimmen]; sich ohne Rest ausrechnen, teilen lassen: alle geraden Zahlen gehen durch 2 geteilt auf; die Rechnung, die Patience ist [nicht] aufgegangen.


7.a)sich jmdm., einer Sache ganz widmen u. darin seine Erfüllung finden: ganz in der Familie, in seinem Beruf a.;

b)mit etw. eins sein u. in dieser Einheit verschwinden: nicht in der Masse a. wollen; die kleineren Betriebe gingen in den großen auf (wurden von ihnen geschluckt);

c)übergehen, sich auflösen, sich verwandeln: in blauen Dunst a.



8.(Jagdw.) (von der Jagd) nach Beendigung der Schonzeit von Neuem beginnen: die Jagd auf Rehe ging auf.


9.(Jagdw.) (vom Federwild) aufsteigen, auffliegen.


10. (Bergmannsspr.) (vom Grubenwasser) in die Höhe steigen.
aufgehen  

auf|ge|hen
aufgehen  


1. aufsteigen, auftauchen, sich erheben, erscheinen, hervorkommen, sichtbar werden, sich zeigen.

2. a) aufschnappen, aufspringen, sich öffnen; (ugs.): aufkrachen.

b) aufblühen, aufbrechen, aufplatzen, sich auseinanderfalten, sich entfalten, erblühen, sich öffnen, zur Blüte kommen; (geh.): sich aufblättern, aufspringen, sich auftun, sich erschließen.

3. aufkeimen, sich entwickeln, hervorkommen, keimen, sichtbar werden, sprießen, zu wachsen beginnen; (geh.): emporwachsen.

4. auftreiben, gären, hochgehen, treiben.

5. a) sich einsetzen, Erfüllung finden, sich hingeben, leben für, sich verlieren in, sich verschreiben, sich widmen.

b) aufgesaugt werden, fusionieren, sich vereinigen mit, verschmelzen; (ugs. abwertend): geschluckt werden.

c) sich auflösen in, übergehen in, sich verwandeln; (geh.): sich zerlösen.

[aufgehen]
[gehe auf, gehst auf, geht auf, gehen auf, ging auf, gingst auf, gingen auf, gingt auf, gehest auf, gehet auf, ginge auf, gingest auf, ginget auf, geh auf, aufgegangen, aufgehend]
aufgehen  

auf|ge|hen <unr. V.; ist>:

1. am Horizont erscheinen: der Mond, die Sonne ist aufgegangen; das Land der aufgehenden Sonne (Japan).


2.
a) sich öffnen: plötzlich ging die Tür auf; das Fenster geht nur schwer auf (lässt sich kaum öffnen); endlich ging der Vorhang auf und die Vorstellung begann;

b)aufplatzen: ihre Lippen waren aufgegangen; sie drückte, bis das Geschwür aufging;

c)(von etw. Befestigtem, fest Zugemachtem) nicht zubleiben: der Reißverschluss, der Knoten geht immer wieder auf;

d)sich entfalten: die Knospen, die Tulpen gehen auf; der Fallschirm ging nicht auf.



3.(von Gewachsenem) sichtbar werden; aufkeimen, hervorkommen, emporwachsen: der Samen, die Saat ging [nicht] auf.


4.(vom Teig) durch ein Treibmittel aufgetrieben werden: der Hefeteig geht auf.


5.jmdm. zu Bewusstsein kommen, klar werden: ihr geht die Tragweite dieses Geschehens [nicht] auf.


6.(Math.) keinen Rest lassen [u. in sich stimmen]; sich ohne Rest ausrechnen, teilen lassen: alle geraden Zahlen gehen durch 2 geteilt auf; die Rechnung, die Patience ist [nicht] aufgegangen.


7.
a)sich jmdm., einer Sache ganz widmen u. darin seine Erfüllung finden: ganz in der Familie, in seinem Beruf a.;

b)mit etw. eins sein u. in dieser Einheit verschwinden: nicht in der Masse a. wollen; die kleineren Betriebe gingen in den großen auf (wurden von ihnen geschluckt);

c)übergehen, sich auflösen, sich verwandeln: in blauen Dunst a.



8.(Jagdw.) (von der Jagd) nach Beendigung der Schonzeit von Neuem beginnen: die Jagd auf Rehe ging auf.


9.(Jagdw.) (vom Federwild) aufsteigen, auffliegen.


10. (Bergmannsspr.) (vom Grubenwasser) in die Höhe steigen.
aufgehen  

[unr.V.; ist]: 1. am Horizont erscheinen: der Mond, die Sonne ist aufgegangen; das Land der aufgehenden Sonne (Japan). 2. a) sich öffnen: plötzlich ging die Tür auf; das Fenster geht nur schwer auf (lässt sich kaum öffnen); endlich ging der Vorhang auf und die Vorstellung begann; b) aufplatzen: ihre Lippen waren aufgegangen; sie drückte, bis das Geschwür aufging; c) (von etw. Befestigtem, fest Zugemachtem) nicht zubleiben: der Reißverschluss, der Knoten geht immer wieder auf; d) sich entfalten: die Knospen, die Tulpen gehen auf; der Fallschirm ging nicht auf. 3. (von Gewachsenem) sichtbar werden; aufkeimen, hervorkommen, emporwachsen: der Samen, die Saat ging [nicht] auf. 4. (vom Teig) durch ein Treibmittel aufgetrieben werden: der Hefeteig geht auf. 5. jmdm. zu Bewusstsein kommen, klar werden: ihr geht die Tragweite dieses Geschehens [nicht] auf. 6. (Math.) keinen Rest lassen [u. in sich stimmen]; sich ohne Rest ausrechnen, teilen lassen: alle geraden Zahlen gehen durch 2 geteilt auf; die Rechnung, die Patience ist [nicht] aufgegangen. 7. a) sich jmdm., einer Sache ganz widmen u. darin seine Erfüllung finden: ganz in der Familie, in seinem Beruf a.; b) mit etw. eins sein u. in dieser Einheit verschwinden: nicht in der Masse a. wollen; die kleineren Betriebe gingen in den großen auf (wurden von ihnen geschluckt); c) übergehen, sich auflösen, sich verwandeln: in blauen Dunst a. 8. (Jagdw.) (von der Jagd) nach Beendigung der Schonzeit von neuem beginnen: die Jagd auf Rehe ging auf. 9. (Jagdw.) (vom Federwild) aufsteigen, auffliegen. 10. (Bergmannsspr.) (vom Grubenwasser) in die Höhe steigen.
aufgehen  

v.
<V.i. 145; ist>
1 sich öffnen (Fenster, Geschwür, Knopf, Knospe, Tür); sich lösen (Haar, Knoten, Naht, Schleife); emporsteigen, über dem Horizont erscheinen, sichtbar werden (Gestirne); mir sind die Augen aufgegangen (über …) ich habe die Wahrheit erkannt, ich lasse mich nicht mehr täuschen; das Eis geht auf wird rissig, bricht; die Gleichung, die Rechnung geht auf stimmt, bleibt ohne Rest; das Herz geht mir auf, wenn ich sehe, wie … das Herz wird mir frei, ich freue mich, bin glücklich; die Jagd geht auf beginnt nach der Schonzeit neu; jetzt geht mir ein Licht auf jetzt wird es mir endlich klar; auf einmal verstehe ich es; mir geht ein (ganzer) Kronleuchter auf <umg.; scherzh. Steig.> jetzt geht mir ein Licht auf; der Mond ist aufgegangen; die Saat ist aufgegangen beginnt aus der Erde zu sprießen, keimt; mir ist erst jetzt der Sinn deiner Bemerkung aufgegangen; der Teig geht auf treibt, geht in die Höhe; der Vorhang geht auf<Theat.>
2 ;das Fenster geht schwer auf
3 ein Unternehmen ist in einem größeren aufgegangen ist von ihm aufgenommen worden, mit ihm verschmolzen; er geht völlig in seinem Beruf, seiner Arbeit auf widmet sich ihm bzw. ihr ganz, kennt nichts anderes; in Rauch ~ verbrennen; seine Hoffnungen, Pläne sind in Rauch aufgegangen <fig.> haben sich in nichts aufgelöst, sind zunichte gemacht geworden;
['auf|ge·hen]
[gehe auf, gehst auf, geht auf, gehen auf, ging auf, gingst auf, gingen auf, gingt auf, gehest auf, gehet auf, ginge auf, gingest auf, ginget auf, geh auf, aufgegangen, aufgehend]