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aufhalten  

auf|hal|ten <st. V.; hat>:

1.a) [für eine Weile] daran hindern, weiterzugelangen: einen Fliehenden, scheuende Pferde, den Vormarsch der feindlichen Truppen a.; ich bin durch meine Nachbarin aufgehalten worden; eine Entwicklung, die Katastrophe nicht a. (verhindern, abwenden) können; das hält doch bloß den ganzen Betrieb auf (wirkt hemmend);

b)[für eine Weile] von einer anderen [wichtigeren] Tätigkeit abhalten; stören: sie wollte ihn mit ihren Fragen nicht unnötig a.; lassen Sie sich durch mich nicht a.!;

c)<a. + sich> sich mit jmdm., etw. zu eingehend befassen: sie kann sich nicht mit jedem schwachen Schüler a.; wir wollen uns nicht länger bei, mit diesen Fragen a.



2.<a. +sich> bei jmdm., irgendwo vorübergehend leben, verweilen, sein: sich zu Hause, bei Freunden a.; ich halte mich viel in Museen auf.


3.[für einen anderen] öffnen u. geöffnet halten: jmdm. die Tür aufhalten; halten Sie bitte das Netz auf, damit ich die Kartoffeln hineinschütten kann; das Kind hielt seine, die Hand auf (hielt sie mit der Innenfläche nach oben, um etwas hineingelegt zu bekommen).


4. <a. + sich> sich über einen andern u. seine Angelegenheiten o. Ä., die einen nichts angehen, entrüsten u. abfällig äußern: sich über jmds. Lebenswandel, Aussehen a.


5.(nordd.) aufhören: kannst du nicht endlich mit dem Quatsch a.?
aufhalten  

auf|hal|ten
aufhalten  

a) abblocken, abwehren, abwenden, abfangen, auffangen, blockieren, bremsen, eindämmen, hemmen, stoppen, unterbinden, vereiteln, verhindern, verhüten, zum Scheitern/Stehen/Stillstand bringen, zunichtemachen; (schweiz.): versäumen; (geh.): Einhalt gebieten/tun, zu Fall bringen; (ugs.): abbiegen, umbiegen.

b) abhalten von, beeinträchtigen, behindern, belästigen, festhalten, hindern, stören, unterbrechen.

[aufhalten]
[halte auf, hältst auf, hält auf, halten auf, haltet auf, hielt auf, hieltst auf, hielten auf, hieltet auf, haltest auf, hielte auf, hieltest auf, halt auf, aufgehalten, aufhaltend]


1. sich abgeben, sich auseinandersetzen, sich befassen, sich beschäftigen, eingehen auf, sich einlassen, sich Gedanken machen, sich kümmern, nachdenken, seine Aufmerksamkeit richten auf, sich widmen, sich zuwenden; (schweiz): eintreten; (ugs.): sich hineinknien, kauen an, zugange sein.

2. sich befinden, bleiben, leben, sein, sitzen, verweilen, wohnen; (geh.): weilen.

[aufhalten, sich]
[sich aufhalten, halte auf, hältst auf, hält auf, halten auf, haltet auf, hielt auf, hieltst auf, hielten auf, hieltet auf, haltest auf, hielte auf, hieltest auf, halt auf, aufgehalten, aufhaltend, aufhalten sich]
aufhalten  

auf|hal|ten <st. V.; hat>:

1.
a) [für eine Weile] daran hindern, weiterzugelangen: einen Fliehenden, scheuende Pferde, den Vormarsch der feindlichen Truppen a.; ich bin durch meine Nachbarin aufgehalten worden; eine Entwicklung, die Katastrophe nicht a. (verhindern, abwenden) können; das hält doch bloß den ganzen Betrieb auf (wirkt hemmend);

b)[für eine Weile] von einer anderen [wichtigeren] Tätigkeit abhalten; stören: sie wollte ihn mit ihren Fragen nicht unnötig a.; lassen Sie sich durch mich nicht a.!;

c)<a. + sich> sich mit jmdm., etw. zu eingehend befassen: sie kann sich nicht mit jedem schwachen Schüler a.; wir wollen uns nicht länger bei, mit diesen Fragen a.



2.<a. +sich> bei jmdm., irgendwo vorübergehend leben, verweilen, sein: sich zu Hause, bei Freunden a.; ich halte mich viel in Museen auf.


3.[für einen anderen] öffnen u. geöffnet halten: jmdm. die Tür aufhalten; halten Sie bitte das Netz auf, damit ich die Kartoffeln hineinschütten kann; das Kind hielt seine, die Hand auf (hielt sie mit der Innenfläche nach oben, um etwas hineingelegt zu bekommen).


4. <a. + sich> sich über einen andern u. seine Angelegenheiten o. Ä., die einen nichts angehen, entrüsten u. abfällig äußern: sich über jmds. Lebenswandel, Aussehen a.


5.(nordd.) aufhören: kannst du nicht endlich mit dem Quatsch a.?
aufhalten  

[st.V.; hat]: 1. a) [für eine Weile] daran hindern, weiterzugelangen: einen Fliehenden, scheuende Pferde, den Vormarsch der feindlichen Truppen a.; ich bin durch meine Nachbarin aufgehalten worden; Ü eine Entwicklung, die Katastrophe nicht a. (verhindern, abwenden) können; das hält doch bloß den ganzen Betrieb auf (wirkt hemmend); b) [für eine Weile] von einer anderen [wichtigeren] Tätigkeit abhalten; stören: sie wollte ihn mit ihren Fragen nicht unnötig a.; lassen Sie sich durch mich nicht a.!; c) [a.+sich] sich mit jmdm., etw. zu eingehend befassen: sie kann sich nicht mit jedem schwachen Schüler a.; wir wollen uns nicht länger bei, mit diesen Fragen a. 2. [a.+sich] bei jmdm., irgendwo vorübergehend leben, verweilen, sein: sich zu Hause, bei Freunden a.; ich halte mich viel in Museen auf. 3. [für einen anderen] öffnen u. geöffnet halten: jmdm. die Tür a.; halten Sie bitte das Netz auf, damit ich die Kartoffeln hineinschütten kann; das Kind hielt seine, die Hand auf (hielt sie mit der Innenfläche nach oben, um etwas hineingelegt zu bekommen). 4. [a.+sich] sich über einen andern u. seine Angelegenheiten o.Ä., die einen nichts angehen, entrüsten u. abfällig äußern: sich über jmds. Lebenswandel, Aussehen a. 5. (nordd.) aufhören: kannst du nicht endlich mit dem Quatsch a.?
aufhalten  

(sich) aufhalten, bleiben, verweilen
[bleiben, verweilen]
aufhalten  

v.
<V. 160; hat>
I <V.t.>
1 zurückhalten, am Weitergehen hindern, an einer Tätigkeit hindern, stören; den Lauf, Betrieb unterbrechen, anhalten (Maschine); auffangen, abwehren (Hieb, Schlag); <umg.> offen, geöffnet halten
2 ;den Ansturm des Feindes ~; die Hand ~ die H. geöffnet hinhalten (damit etwas hineingelegt werden kann); die durchgehenden Pferde ~; jmdm. die Türe ~ <umg.>
3 ;ich will Sie nicht (länger) ~; lassen Sie sich bitte (durch mich, uns) nicht ~
4 ;ich komme etwas später, ich bin aufgehalten worden
II <V.refl.> sich ~
5 an einem Ort sein; bleiben, verweilen; ich kann mich (gar) nicht lange ~; er hält sich zur Zeit bei seinem Onkel auf; ich kann mich nicht bei, mit Kleinigkeiten ~; du solltest dich mehr im Freien ~; sich über etwas od. jmdn. ~ sich tadelnd od. spöttisch äußern; er hat sich lange über die schlechten Gewohnheiten seines Sohnes aufgehalten
['auf|hal·ten]
[halte auf, hältst auf, hält auf, halten auf, haltet auf, hielt auf, hieltst auf, hielten auf, hieltet auf, haltest auf, hielte auf, hieltest auf, halt auf, aufgehalten, aufhaltend]