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aufkommen  

Auf|kom|men, das; -s, -:

1.(Wirtsch.) a)Summe der Einnahmen (aus Steuerabgaben u. a.) in einem bestimmten Zeitraum: das A. [aus] der Körperschaftssteuer;

b)(DDR) in der Höhe festgelegte Abgabe; Pflichtablieferung landwirtschaftlicher Güter, Soll: das staatliche A. an Eiern.



2.<o. Pl.> (geh.) Genesung: wir dürfen wohl nicht mehr mit ihrem A. rechnen.
auf|kom|men <st. V.; ist>:

1. [unvermutet] entstehen: Wind kommt auf; tagsüber stark bewölkt, aufkommende Niederschläge; <subst:> diese Wetterlage begünstigt das A. von Nebel; es kamen Gerüchte auf, er wolle zurücktreten; Misstrauen kam auf (regte sich); um keinerlei Zweifel a. zu lassen; es wollte keine rechte Stimmung a.; im 18. Jahrhundert kam der Frack auf (wurde er Mode); <subst.:> das A. der Kunststoffe.


2.a)entstehende Kosten übernehmen: für die Kinder, für den Unterhalt der Kinder a.; für den entstandenen Sachschaden a.;

b)für etw. tätige Verantwortung tragen: für die Sicherheit Berlins a.



3.a)sich gegenüber jmdm., etw. durchsetzen: gegen einen mächtigen Mann nicht a. können; gegen die berechtigten Ansprüche war schwer aufzukommen;

b)jmdm. gleichkommen; an jmdn. heranreichen (meist verneint): du wolltest niemanden neben dir a. lassen.



4.a)sich erheben, wieder aufstehen können: sie kam nur mit Mühe vom Boden auf;

b)(geh.) wieder gesund werden: sie hat einen so schlimmen Rückfall erlitten, dass sie wohl nicht mehr a. wird.



5.(landsch.) entdeckt werden, bekannt werden, herauskommen: der Schwindel kam auf.


6.beim Sprung od. Fall auf etw. auftreffen, aufsetzen: die Akrobatin kam auf das/auf dem Netz auf; der Skispringer kommt nicht so mühelos auf.


7.(Sport) aufholen; (1 b); besser, überlegen werden: dann aber kam die gegnerische Mannschaft auf und beherrschte das Geschehen bis zur Pause.


8.(Seemannsspr.) (von Schiffen) in Sicht kommen, herankommen.
aufkommen  

Auf|kom|men, das; -s, - (Summe der [Steuer]einnahmen)auf|kom|men
aufkommen  


1. a) sich abzeichnen, sich anbahnen, sich andeuten, anfangen, sich ankündigen, aufblühen, aufkeimen, auflodern, aufsteigen, auftauchen, sich ausbilden, sich ausprägen, beginnen, sich bilden, sich breit machen, sich entfalten, sich entspinnen, entstehen, sich entwickeln, sich erheben, erkennbar werden, erscheinen, sich formen, sich heranbilden, heraufkommen, heraufziehen, sich herausbilden, sich herauskristallisieren, im Anzug sein, in Erscheinung treten, werden, sich zeigen, zum Vorschein kommen, sich zusammenbrauen; (geh.): anheben, erwachen, sich regen; (geh. veraltend): sich ankünden.

b) en vogue sein, [Hoch]konjunktur haben, in Mode kommen, im Schwange sein, Mode werden, Verbreitung finden; (ugs.): angesagt sein; (Jargon): hip sein; (Mode, Wirtsch.): aktuell werden.

2. aufbringen, bestreiten, bezahlen, die Kosten tragen, finanzieren, übernehmen, unterhalten, zahlen; (ugs.): blechen; (ugs. abwertend): aushalten.

3. ankommen, beikommen, sich behaupten, sich durchsetzen, fertig werden, gewachsen sein, zurechtkommen; (ugs.): ankönnen, zurande kommen.

[aufkommen]
[komme auf, kommst auf, kommt auf, kommen auf, kam auf, kamst auf, kamen auf, kamt auf, kommest auf, kommet auf, käme auf, kämest auf, kämen auf, kämet auf, komm auf, aufgekommen, aufkommend]
aufkommen  

Auf|kom|men, das; -s, -:

1.(Wirtsch.)
a)Summe der Einnahmen (aus Steuerabgaben u. a.) in einem bestimmten Zeitraum: das A. [aus] der Körperschaftssteuer;

b)(DDR) in der Höhe festgelegte Abgabe; Pflichtablieferung landwirtschaftlicher Güter, Soll: das staatliche A. an Eiern.



2.<o. Pl.> (geh.) Genesung: wir dürfen wohl nicht mehr mit ihrem A. rechnen.
auf|kom|men <st. V.; ist>:

1. [unvermutet] entstehen: Wind kommt auf; tagsüber stark bewölkt, aufkommende Niederschläge; <subst:> diese Wetterlage begünstigt das A. von Nebel; es kamen Gerüchte auf, er wolle zurücktreten; Misstrauen kam auf (regte sich); um keinerlei Zweifel a. zu lassen; es wollte keine rechte Stimmung a.; im 18. Jahrhundert kam der Frack auf (wurde er Mode); <subst.:> das A. der Kunststoffe.


2.
a)entstehende Kosten übernehmen: für die Kinder, für den Unterhalt der Kinder a.; für den entstandenen Sachschaden a.;

b)für etw. tätige Verantwortung tragen: für die Sicherheit Berlins a.



3.
a)sich gegenüber jmdm., etw. durchsetzen: gegen einen mächtigen Mann nicht a. können; gegen die berechtigten Ansprüche war schwer aufzukommen;

b)jmdm. gleichkommen; an jmdn. heranreichen (meist verneint): du wolltest niemanden neben dir a. lassen.



4.
a)sich erheben, wieder aufstehen können: sie kam nur mit Mühe vom Boden auf;

b)(geh.) wieder gesund werden: sie hat einen so schlimmen Rückfall erlitten, dass sie wohl nicht mehr a. wird.



5.(landsch.) entdeckt werden, bekannt werden, herauskommen: der Schwindel kam auf.


6.beim Sprung od. Fall auf etw. auftreffen, aufsetzen: die Akrobatin kam auf das/auf dem Netz auf; der Skispringer kommt nicht so mühelos auf.


7.(Sport) aufholen; (1 b)besser, überlegen werden: dann aber kam die gegnerische Mannschaft auf und beherrschte das Geschehen bis zur Pause.


8.(Seemannsspr.) (von Schiffen) in Sicht kommen, herankommen.
aufkommen  

[st.V.; ist]: 1. [unvermutet] entstehen: Wind kommt auf; tagsüber stark bewölkt, aufkommende Niederschläge; [subst:] diese Wetterlage begünstigt das A. von Nebel; Ü es kamen Gerüchte auf, er wolle zurücktreten; Misstrauen kam auf (regte sich); um keinerlei Zweifel a. zu lassen; es wollte keine rechte Stimmung a.; im 18. Jahrhundert kam der Frack auf (wurde er Mode); [subst.:] das A. der Kunststoffe. 2. a) entstehende Kosten übernehmen: für die Kinder, für den Unterhalt der Kinder a.; für den entstandenen Sachschaden a.; b) für etw. tätige Verantwortung tragen: für die Sicherheit Berlins a. 3. a) sich gegenüber jmdm., etw. durchsetzen: gegen einen mächtigen Mann nicht a. können; gegen die berechtigten Ansprüche war schwer aufzukommen; b) jmdm. gleichkommen; an jmdn. heranreichen (meist verneint): du wolltest niemanden neben dir a. lassen. 4. a) sich erheben, wieder aufstehen können: sie kam nur mit Mühe vom Boden auf; b) (geh.) wieder gesund werden: sie hat einen so schlimmen Rückfall erlitten, dass sie wohl nicht mehr a. wird. 5. (landsch.) entdeckt werden, bekannt werden, herauskommen: der Schwindel kam auf. 6. beim Sprung od. Fall auf etw. auftreffen, aufsetzen: die Akrobatin kam auf das/auf dem Netz auf; der Skispringer kommt nicht so mühelos auf. 7. (Sport) aufholen (1 b); besser, überlegen werden: dann aber kam die gegnerische Mannschaft auf und beherrschte das Geschehen bis zur Pause. 8. (Seemannsspr.) (von Schiffen) in Sicht kommen, herankommen.
aufkommen  

n.
<n. 14> erhobener Ertrag, Leistung (Steuer~); Genesung; man zweifelt an seinem ~
['Auf·kom·men]
[Aufkommens]n.
<V.i. 170; ist>
1 entstehen, sich bilden, sich erheben
2 ein Gewitter kommt auf zieht sich zusammen, kommt näher; eine neue Mode, Sitte kommt auf; ein Schiff kommt auf wird am Horizont sichtbar; bei der Sammlung ist eine beträchtliche Summe aufgekommen <umg.> eingegangen, zusammengekommen;
3 ;wir wollen kein Misstrauen ~ lassen; ich möchte keinen Zweifel darüber ~ lassen, dass …; niemanden neben sich ~ lassen niemanden neben sich hochkommen, sich emporarbeiten lassen, keinen Gleichberechtigten, Mitbewerber usw. neben sich dulden;
4 ~ für zahlen, haften für, ersetzen; ich komme für nichts auf; er muss für den Schaden, den Verlust ~; gegen etwas ~ etwas gegen etwas tun können; gegen jmdn. ~ ihm in der Leistung gleichkommen; er kommt gegen ihn (in seiner Leistung) nicht auf; ich komme gegen seinen Einfluss nicht auf; er ist von seiner Krankheit nur langsam, schwer wieder aufgekommen gesund geworden, genesen;
['auf|kom·men]
[aufkommens, komme auf, kommst auf, kommt auf, kommen auf, kam auf, kamst auf, kamen auf, kamt auf, kommest auf, kommet auf, käme auf, kämest auf, kämen auf, kämet auf, komm auf, aufgekommen, aufkommend]