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auflaufen  

auf|lau|fen <st. V.>:

1. <ist> a)(Seemannsspr.) von oben her auf etw. auffahren, auf Grund laufen, sich festfahren: der Dampfer lief auf eine Klippe auf; auf eine[r] Sandbank a.; der Kanzler lief mit seiner Atompolitik auf (konnte sich nicht durchsetzen);

b)im Lauf, in der Fahrt gegen jmdn., etw. prallen: ich wäre beinahe auf dich aufgelaufen; der Wagen lief auf die Fahrbahnbegrenzung auf; der Verteidiger ließ seinen Gegenspieler a. (Fußball; veranlasste, dass sein Gegner im Lauf gegen ihn prallte [um ihn vom Ball zu trennen]).



2.<ist> a)(selten, landsch.) anschwellen: ihm liefen die Adern auf über den Schläfen;

b)anwachsen, zunehmen; sich anhäufen: die Zinsen sind auf 150 Euro aufgelaufen; die eingegangene Post ist während seines Urlaubs stark aufgelaufen.



3.(vom Wasser) mit der Flut ansteigen <ist>: das Wasser lief so schnell auf, dass die Schafe ertranken; auflaufendes Wasser (landwärts gerichtete durch die Tide bewirkte Strömung).


4. (Landw.) (von Gesätem o. Ä.) aufgehen <ist>: die Erbsen sind aufgelaufen.


5.(Sport) an jmdn. Anschluss gewinnen; aufrücken <ist>: im Endspurt lief sie zur Spitzengruppe auf; Hemingway lief erst betrunken zu großer Form auf.


6.<a. + sich> (ugs.) sich etw. wund laufen <hat>: sich die Füße a.


7.(Sport) einlaufen <ist>.
auflaufen  

auf|lau|fen (anwachsen [von Schulden]; Seemannsspr. auf Grund geraten; Sport zum Spielbeginn aufs Spielfeld laufen)
auflaufen  


1. a) auffahren, auf Grund laufen/geraten, sich festfahren, stoßen, stranden; (Seemannsspr.): aufbrummen, aufsitzen.

b) auf Ablehnung stoßen, eine Abfuhr erhalten, keinen Erfolg haben, sich nicht durchsetzen können, scheitern; (geh.): keinen Zuspruch finden, stranden.

c) anrennen, prallen, rammen, streifen, zusammenstoßen; (ugs.): bumsen.

d) abgewiesen werden, die kalte Schulter gezeigt bekommen, eine Abfuhr erhalten, einen Korb bekommen, sich einen Korb holen, keine Gegenliebe/Zustimmung finden, keinen Anklang finden, zurückgewiesen werden; (ugs.): abblitzen, abgefertigt werden, abgewimmelt werden, nicht ankommen; (salopp): abfahren, abserviert werden.

2. sich anhäufen, sich ansammeln, ansteigen, anwachsen, größer/mehr werden, sich steigern, sich summieren, wachsen, zunehmen, zusammenkommen; (bildungsspr.): sich agglomerieren; (bildungsspr., Fachspr.): sich [ak]kumulieren; (ugs.): sich zusammenläppern.

[auflaufen]
[laufe auf, läufst auf, läuft auf, laufen auf, lauft auf, lief auf, liefst auf, liefen auf, lieft auf, laufest auf, laufet auf, liefe auf, liefest auf, liefet auf, lauf auf, aufgelaufen, auflaufend]
auflaufen  

auf|lau|fen <st. V.>:

1. <ist>
a)(Seemannsspr.) von oben her auf etw. auffahren, auf Grund laufen, sich festfahren: der Dampfer lief auf eine Klippe auf; auf eine[r] Sandbank a.; der Kanzler lief mit seiner Atompolitik auf (konnte sich nicht durchsetzen);

b)im Lauf, in der Fahrt gegen jmdn., etw. prallen: ich wäre beinahe auf dich aufgelaufen; der Wagen lief auf die Fahrbahnbegrenzung auf; der Verteidiger ließ seinen Gegenspieler a. (Fußball; veranlasste, dass sein Gegner im Lauf gegen ihn prallte [um ihn vom Ball zu trennen]).



2.<ist>
a)(selten, landsch.) anschwellen: ihm liefen die Adern auf über den Schläfen;

b)anwachsen, zunehmen; sich anhäufen: die Zinsen sind auf 150 Euro aufgelaufen; die eingegangene Post ist während seines Urlaubs stark aufgelaufen.



3.(vom Wasser) mit der Flut ansteigen <ist>: das Wasser lief so schnell auf, dass die Schafe ertranken; auflaufendes Wasser (landwärts gerichtete durch die Tide bewirkte Strömung).


4. (Landw.) (von Gesätem o. Ä.) aufgehen <ist>: die Erbsen sind aufgelaufen.


5.(Sport) an jmdn. Anschluss gewinnen; aufrücken <ist>: im Endspurt lief sie zur Spitzengruppe auf; Hemingway lief erst betrunken zu großer Form auf.


6.<a. + sich> (ugs.) sich etw. wund laufen <hat>: sich die Füße a.


7.(Sport) einlaufen <ist>.
auflaufen  

[st.V.]: 1. [ist] a) (Seemannsspr.) von oben her auf etw. auffahren, auf Grund laufen, sich festfahren: der Dampfer lief auf eine Klippe auf; auf eine[r] Sandbank a.; Ü der Kanzler lief mit seiner Atompolitik auf (konnte sich nicht durchsetzen); b) im Lauf, in der Fahrt gegen jmdn., etw. prallen: ich wäre beinahe auf dich aufgelaufen; der Wagen lief auf die Fahrbahnbegrenzung auf; der Verteidiger ließ seinen Gegenspieler a. (Fußball; veranlasste, dass sein Gegner im Lauf gegen ihn prallte [um ihn vom Ball zu trennen]). 2. [ist] a) (selten, landsch.) anschwellen: ihm liefen die Adern auf über den Schläfen; b) anwachsen, zunehmen; sich anhäufen: die Zinsen sind auf 150DM aufgelaufen; die eingegangene Post ist während seines Urlaubs stark aufgelaufen. 3. (vom Wasser) mit der Flut ansteigen [ist]: das Wasser lief so schnell auf, dass die Schafe ertranken; auflaufendes Wasser (landwärts gerichtete durch die Tide bewirkte Strömung). 4. (Landw.) (von Gesätem o.Ä.) aufgehen [ist]: die Erbsen sind aufgelaufen. 5. (Sport) an jmdn. Anschluss gewinnen; aufrücken [ist]: im Endspurt lief sie zur Spitzengruppe auf; Ü Hemingway lief erst betrunken zu großer Form auf. 6. [a.+sich] (ugs.) sich etw. wund laufen [hat]: sich die Füße a. 7. (Sport) einlaufen [ist].
auflaufen  

n.
<V. 175>
1 <V.i.; ist> anschwellen (Beule); sich ansammeln (Beträge); in die Höhe steigen (Wasser, Flut); auf Grund stoßen, festfahren (Schiff); das Schiff ist auf ein Riff, eine Sandbank aufgelaufen
2 <V.t.; hat> sich die Füße ~ wund laufen;
['auf|lau·fen]
[auflaufens, laufe auf, läufst auf, läuft auf, laufen auf, lauft auf, lief auf, liefst auf, liefen auf, lieft auf, laufest auf, laufet auf, liefe auf, liefest auf, liefet auf, lauf auf, aufgelaufen, auflaufend]