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aufnehmen  

auf|neh|men <st. V.; hat>:

1.a) vom Boden zu sich heraufnehmen: den Handschuh [vom Boden] a.; die Mutter nahm das Kind auf (auf den Arm); den Rucksack a. (auf den Rücken nehmen);

b)(bes. Fußball) den Ball an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: eine Flanke a.;

c)(nordd.) (vom Boden o. Ä.) aufwischen: die verschüttete Milch mit dem Lappen a.;

*es mit jmdm. a. [können] (den Wettstreit mit jmdm. nicht zu scheuen brauchen; mit jmdm. konkurrieren, sich messen können; eigtl. = die Waffen aufnehmen): mit dem nehme ich es [im Trinken] noch allemal auf.



2.etw. zu tun, zu schaffen, herzustellen beginnen: den Kampf, die Verfolgung a.; Verhandlungen [mit jmdm.] a.; diplomatische Beziehungen mit einem Land, zu einem Staat a.; mit jmdm. Kontakt, Fühlung a.; ein Studium a.; ein Thema, einen Gedanken, eine Anregung a. (aufgreifen u. weiterführen).


3. empfangen; bei sich unterbringen, beherbergen: jmdn. freundlich a.; Flüchtlinge [bei sich, in seinem Haus] a.; in ein/einem Krankenhaus aufgenommen werden.


4.a)die Mitgliedschaft gewähren, ein-, beitreten lassen: jmdn. als Teilhaber in sein Geschäft a.; sie wurde in den Verein aufgenommen;

b)(österr.) an-, einstellen: eine Hilfskraft a.;

c)in etw. mit hineinnehmen, [mit] einbeziehen: ein Stück in den Spielplan a.; einen Punkt in die Tagesordnung a.; einen Artikel ins Sortiment a.



5.Platz für jmdn., etw. bieten; fassen: eine Gondel der Seilbahn nimmt 40 Personen auf; der Arbeitsmarkt nimmt noch Arbeitskräfte auf.


6.in sein Bewusstsein dringen lassen; erfassen: ich wollte neue Eindrücke, die Atmosphäre [in mich/(selten:) in mir] a.; das Gedächtnis kann das nicht alles a.; der Schüler nimmt leicht, schnell auf.


7.in sich hineinnehmen u. als chemischen Stoff verarbeiten: der Rasen hat das Wasser aufgenommen; die Zellen nehmen Sauerstoff auf.


8.(Geld) von jmdm. leihen: Geld, ein Darlehen, eine Hypothek, einen Kredit a.


9.in bestimmter Weise auf etw., was sich an einen wendet, reagieren: einen Vorschlag, eine Darbietung, ein Theaterstück beifällig, freundlich, kühl, mit Zurückhaltung a.; eine vom Publikum begeistert aufgenommene Uraufführung.


10.a)aufzeichnen, schriftlich festhalten: ein Diktat, Telegramm, jmds. Personalien, ein Protokoll, eine Bestellung a.; ein Gelände [in einer genauen Karte] a. (kartografisch vermessen u. aufzeichnen);

b)fotografieren, filmen: jmdn. [für die Zeitung] a.; eine Szene, mehrere Bilder a.;

c)auf einem Tonträger festhalten: ein Konzert a.; ein Gespräch auf ein neues Band a.; eine Platte, eine CD a. (besingen, bespielen).



11. (Handarb.) (von Maschen) beim Stricken zusätzlich auf die Nadel nehmen: 10 Maschen a.
aufnehmen  

auf|neh|men
aufnehmen  


1. a) anheben, aufgreifen, aufheben, auflesen, aufraffen, aufsuchen, hochheben, in die Höhe heben, lüften, lüpfen; (geh.): emporheben; (südd., schweiz., österr.): lupfen; (bes. südd., österr.): aufklauben, zusammenklauben; (landsch., bes. sächs.): ansacken; (bes. Technik): liften.

b) aufwischen; (nordd.): auffeudeln; (landsch.): aufziehen; (landsch., bes. rhein., südd., schweiz.): aufputzen, putzen.

2. Aufnahme gewähren, beherbergen, empfangen, Gastfreundschaft gewähren, unterbringen, Unterkunft anbieten; (veraltend): logieren.

3. a) beitreten lassen, die Mitgliedschaft gewähren, einschreiben, eintragen, eintreten lassen, erfassen, registrieren.

b) anstellen, einstellen.

c) eingliedern, einfügen, mit hineinnehmen, mit einbeziehen; (bildungsspr.): integrieren.

4. aufsaugen, einsaugen, einziehen, verarbeiten; (bes. Biol., Med.): absorbieren, resorbieren.

5. aufschreiben, aufzeichnen, notieren, protokollieren, [schriftlich] festhalten.

6. a) ablichten, ein Bild/eine Aufnahme/eine Fotografie/ein Foto machen, ein Foto schießen, einen Schnappschuss machen, fotografieren; (ugs.): knipsen.

b) [ab]drehen, [ver]filmen; (ugs.): kurbeln.

[aufnehmen]
[nehme auf, nimmst auf, nimmt auf, nehmen auf, nehmt auf, nahm auf, nahmst auf, nahmen auf, nahmt auf, nehmest auf, nehmet auf, nähme auf, nähmest auf, nähmen auf, nähmet auf, nimm auf, aufgenommmen, aufnehmend]

eine Tätigkeit aufnehmen
anfangen, angehen, anknüpfen, anpacken, beginnen, darangehen, den Anfang machen, den ersten Schritt tun, die Initiative ergreifen, einleiten, eröffnen, gründen, herangehen, herstellen, in Angriff nehmen, in die Wege leiten, in Gang bringen, ins Leben rufen, schaffen, starten; (geh.): anheben, sich begeben; (ugs.): sich daranmachen, sich daransetzen, sich hermachen, ins Rollen bringen, loslegen; (landsch., bes. nordd.): beigehen.

Geld aufnehmen
borgen, eine Anleihe machen, leihen; (geh.): erborgen; (salopp): pumpen; (landsch.): ausborgen, lehnen; (veraltet): entlehnen; (Kaufmannsspr.): Verbindlichkeiten eingehen.
[• aufnehmen]
[nehme auf, nimmst auf, nimmt auf, nehmen auf, nehmt auf, nahm auf, nahmst auf, nahmen auf, nahmt auf, nehmest auf, nehmet auf, nähme auf, nähmest auf, nähmen auf, nähmet auf, nimm auf, aufgenommmen, aufnehmend]
aufnehmen  

auf|neh|men <st. V.; hat>:

1.
a) vom Boden zu sich heraufnehmen: den Handschuh [vom Boden] a.; die Mutter nahm das Kind auf (auf den Arm); den Rucksack a. (auf den Rücken nehmen);

b)(bes. Fußball) den Ball an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: eine Flanke a.;

c)(nordd.) (vom Boden o. Ä.) aufwischen: die verschüttete Milch mit dem Lappen a.;

*es mit jmdm. a. [können] (den Wettstreit mit jmdm. nicht zu scheuen brauchen; mit jmdm. konkurrieren, sich messen können; eigtl. = die Waffen aufnehmen): mit dem nehme ich es [im Trinken] noch allemal auf.



2.etw. zu tun, zu schaffen, herzustellen beginnen: den Kampf, die Verfolgung a.; Verhandlungen [mit jmdm.] a.; diplomatische Beziehungen mit einem Land, zu einem Staat a.; mit jmdm. Kontakt, Fühlung a.; ein Studium a.; ein Thema, einen Gedanken, eine Anregung a. (aufgreifen u. weiterführen).


3. empfangen; bei sich unterbringen, beherbergen: jmdn. freundlich a.; Flüchtlinge [bei sich, in seinem Haus] a.; in ein/einem Krankenhaus aufgenommen werden.


4.
a)die Mitgliedschaft gewähren, ein-, beitreten lassen: jmdn. als Teilhaber in sein Geschäft a.; sie wurde in den Verein aufgenommen;

b)(österr.) an-, einstellen: eine Hilfskraft a.;

c)in etw. mit hineinnehmen, [mit] einbeziehen: ein Stück in den Spielplan a.; einen Punkt in die Tagesordnung a.; einen Artikel ins Sortiment a.



5.Platz für jmdn., etw. bieten; fassen: eine Gondel der Seilbahn nimmt 40 Personen auf; der Arbeitsmarkt nimmt noch Arbeitskräfte auf.


6.in sein Bewusstsein dringen lassen; erfassen: ich wollte neue Eindrücke, die Atmosphäre [in mich/(selten:) in mir] a.; das Gedächtnis kann das nicht alles a.; der Schüler nimmt leicht, schnell auf.


7.in sich hineinnehmen u. als chemischen Stoff verarbeiten: der Rasen hat das Wasser aufgenommen; die Zellen nehmen Sauerstoff auf.


8.(Geld) von jmdm. leihen: Geld, ein Darlehen, eine Hypothek, einen Kredit a.


9.in bestimmter Weise auf etw., was sich an einen wendet, reagieren: einen Vorschlag, eine Darbietung, ein Theaterstück beifällig, freundlich, kühl, mit Zurückhaltung a.; eine vom Publikum begeistert aufgenommene Uraufführung.


10.
a)aufzeichnen, schriftlich festhalten: ein Diktat, Telegramm, jmds. Personalien, ein Protokoll, eine Bestellung a.; ein Gelände [in einer genauen Karte] a. (kartografisch vermessen u. aufzeichnen);

b)fotografieren, filmen: jmdn. [für die Zeitung] a.; eine Szene, mehrere Bilder a.;

c)auf einem Tonträger festhalten: ein Konzert a.; ein Gespräch auf ein neues Band a.; eine Platte, eine CD a. (besingen, bespielen).



11. (Handarb.) (von Maschen) beim Stricken zusätzlich auf die Nadel nehmen: 10 Maschen a.
aufnehmen  

[st.V.; hat]: 1. a) vom Boden zu sich heraufnehmen: den Handschuh [vom Boden] a.; den Rucksack a. (auf den Rücken nehmen); die Mutter nahm das Kind auf (auf den Arm); b) (bes. Fußball) den Ball an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: eine Flanke a.; c) (nordd.) (vom Boden o.Ä.) aufwischen: die verschüttete Milch mit dem Lappen a.; *es mit jmdm. a. [können] (den Wettstreit mit jmdm. nicht zu scheuen brauchen; mit jmdm. konkurrieren, sich messen können; eigtl. = die Waffen aufnehmen): mit dem nehme ich es [im Trinken] noch allemal auf. 2. etw. zu tun, zu schaffen, herzustellen beginnen: den Kampf, die Verfolgung a.; Verhandlungen [mit jmdm.] a.; diplomatische Beziehungen mit einem Land, zu einem Staat a.; mit jmdm. Kontakt, Fühlung a.; ein Studium a.; ein Thema, einen Gedanken, eine Anregung a. (aufgreifen u. weiterführen). 3. empfangen; bei sich unterbringen, beherbergen: jmdn. freundlich a.; Flüchtlinge [bei sich, in seinem Haus] a.; in ein/einem Krankenhaus aufgenommen werden. 4. a) die Mitgliedschaft gewähren, ein-, beitreten lassen: jmdn. als Teilhaber in sein Geschäft a.; sie wurde in den Verein aufgenommen; b) (österr.) an-, einstellen: eine Hilfskraft a.; c) in etw. mit hineinnehmen, [mit] einbeziehen: ein Stück in den Spielplan a.; einen Punkt in die Tagesordnung a.; einen Artikel ins Sortiment a. 5. Platz für jmdn., etw. bieten; fassen: eine Gondel der Seilbahn nimmt 40 Personen auf; der Arbeitsmarkt nimmt noch Arbeitskräfte auf. 6. in sein Bewusstsein dringen lassen; erfassen: ich wollte neue Eindrücke, die Atmosphäre [in mich/(selten:) in mir] a.; das Gedächtnis kann das nicht alles a.; der Schüler nimmt leicht, schnell auf. 7. in sich hineinnehmen u. als chemischen Stoff verarbeiten: der Rasen hat das Wasser aufgenommen; die Zellen nehmen Sauerstoff auf. 8. (Geld) von jmdm. leihen: Geld, ein Darlehen, eine Hypothek, einen Kredit a. 9. in bestimmter Weise auf etw., was sich an einen wendet, reagieren: einen Vorschlag, eine Darbietung, ein Theaterstück beifällig, freundlich, kühl, mit Zurückhaltung a.; eine vom Publikum begeistert aufgenommene Uraufführung. 10. a) aufzeichnen, schriftlich festhalten: ein Diktat, Telegramm, jmds. Personalien, ein Protokoll, eine Bestellung a.; ein Gelände [in einer genauen Karte] a. (kartographisch vermessen u. aufzeichnen); b) fotografieren, filmen: jmdn. [für die Zeitung] a.; eine Szene, mehrere Bilder a.; c) auf einem Tonträger festhalten: ein Konzert a.; ein Gespräch auf Band a.; eine Platte, eine CD a. (besingen, bespielen). 11. (Handarb.) (von Maschen) beim Stricken zusätzlich auf die Nadel nehmen: 10 Maschen a.
aufnehmen  

aufnehmen, einlassen, hereinlassen, zulassen
[einlassen, hereinlassen, zulassen]
aufnehmen  

v.
<V.t. 187; hat>
1 (vom Boden, vom Tisch) aufheben, einsammeln; (mechanisch) abbilden, nachbilden (durch Fernsehen, Film, Funk, Fotografie, Schallplatte, Tonband); mit dazunehmen, einfügen; aufschreiben, schriftl. festhalten; zu sich nehmen (Nahrung); ein-, aufsaugen; empfangen, bewirten, willkommen heißen; beherbergen, Obdach, Zuflucht gewähren; zulassen, Eintritt, Zutritt, Teilnahme gewähren; auffassen, aufgreifen, ergreifen, annehmen (Gedanken, Vorschlag); beginnen (Arbeit, Gespräch, Kampf); leihen (Geld, Kredit)
2 ;eine Anleihe ~; den Bestand ~; Beziehungen ~ (zu); Gäste, Flüchtlinge ~; ein Gelände ~; ein Gespräch od. den Faden eines Gesprächs (wieder) ~ ein abgebrochenes Gespräch fortsetzen; eine Landschaft ~ <Fot.> eine Masche ~ auffangen, festhalten, mehr dazustricken; wie hat sie die Nachricht aufgenommen?; die Spur ~ finden u. verfolgen; ein Stenogramm ~; das Studium (an der Universität) ~
3 ;einen Vorschlag gut, günstig, schlecht, übel ~; das Stück ist vom Publikum gut aufgenommen worden; er ist von den Verwandten seiner Braut gut aufgenommen worden; jmdn. freundlich, herzlich, kühl, unfreundlich ~; einen Brief stenografisch ~
4 etwas als Beleidigung ~ als B. auffassen, empfinden, verstehen; jmdn. als Gast ~; jmdn. als Mitglied ~; eine Hypothek auf ein Grundstück, Haus ~ es mit einer Hypothek belasten; ein Musikstück auf Platten, auf Tonband ~; einen Eindruck in sich ~; jmdn. in ein Krankenhaus ~; jmdn. in eine Partei, einen Verein ~; wollen Sie bitte diese Aussage noch ins Protokoll ~; ein Theaterstück in den Spielplan ~; ein Wort in ein Wörterbuch ~; es mit jmdm. ~ können sich mit ihm messen können, ihm gleichkommen; Schmutz mit einem Lappen ~ aufwischen;
['auf|neh·men]
[nehme auf, nimmst auf, nimmt auf, nehmen auf, nehmt auf, nahm auf, nahmst auf, nahmen auf, nahmt auf, nehmest auf, nehmet auf, nähme auf, nähmest auf, nähmen auf, nähmet auf, nimm auf, aufgenommmen, aufnehmend]