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aufschließen  

auf|schlie|ßen <st. V.; hat>:

1. durch Betätigen eines Schlosses öffnen, zugänglich machen: den Schrank, die Haustür [mit einem Nachschlüssel] a.; sie hat mir [das Zimmer] aufgeschlossen; der Lehrer hat den Schülern den Sinn des Gedichts aufgeschlossen (geh.; erklärt); eine neue Welt schloss sich ihr auf (tat sich ihr auf, erschloss sich ihr).


2. (geh.) offenbaren; mitteilen: jmdm. sein Herz, sein Inneres a.


3.(Bergbau) für den Abbau erschließen, abbaureif machen: Uranvorkommen a.


4.(Hüttenw.) durch Zerkleinern aufbereiten: Erze a.


5.(Chemie, Biol.) löslich machen; auflösen: Eiweiß a.; die Nahrung wird im Magen aufgeschlossen.


6.(Amtsspr.) an die öffentlichen Versorgungsanlagen anschließen: einen Distrikt [für die Bebauung] a.


7.a)aufrücken; den Abstand zu jmdm., der einen Vorsprung hat, verringern, beseitigen: bitte a.!; der Fahrer schloss zum Hauptfeld auf;

b)(Sport) einen führenden Spieler, eine führende Mannschaft einholen, erreichen: mit diesem Sieg schloss die Mannschaft zur Spitzengruppe auf; weitere Reformen sind in China unerlässlich, um zu den Industriestaaten des Westens aufzuschließen.

aufschließen  

auf|schlie|ßen vgl. aufgeschlossen
aufschließen  


1. aufmachen, öffnen, zugänglich machen; (landsch., bes. südd., österr.): aufsperren; (geh. veraltend): auftun.

2. sich anschließen, auffahren, aufrücken, den Abstand verringern, einholen, nachrücken.

[aufschließen]
[schließe auf, schließt auf, schließen auf, schloss auf, schloß auf, schlossest auf, schloßt auf, schlosst auf, schlossen auf, schließest auf, schließet auf, schlösse auf, schlössest auf, schlössen auf, schlösset auf, schließ auf, aufgeschlossen, aufschließend]
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auf|schlie|ßen <st. V.; hat>:

1. durch Betätigen eines Schlosses öffnen, zugänglich machen: den Schrank, die Haustür [mit einem Nachschlüssel] a.; sie hat mir [das Zimmer] aufgeschlossen; der Lehrer hat den Schülern den Sinn des Gedichts aufgeschlossen (geh.; erklärt); eine neue Welt schloss sich ihr auf (tat sich ihr auf, erschloss sich ihr).


2. (geh.) offenbaren; mitteilen: jmdm. sein Herz, sein Inneres a.


3.(Bergbau) für den Abbau erschließen, abbaureif machen: Uranvorkommen a.


4.(Hüttenw.) durch Zerkleinern aufbereiten: Erze a.


5.(Chemie, Biol.) löslich machen; auflösen: Eiweiß a.; die Nahrung wird im Magen aufgeschlossen.


6.(Amtsspr.) an die öffentlichen Versorgungsanlagen anschließen: einen Distrikt [für die Bebauung] a.


7.
a)aufrücken; den Abstand zu jmdm., der einen Vorsprung hat, verringern, beseitigen: bitte a.!; der Fahrer schloss zum Hauptfeld auf;

b)(Sport) einen führenden Spieler, eine führende Mannschaft einholen, erreichen: mit diesem Sieg schloss die Mannschaft zur Spitzengruppe auf; weitere Reformen sind in China unerlässlich, um zu den Industriestaaten des Westens aufzuschließen.

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[st.V.; hat]: 1. durch Betätigen eines Schlosses öffnen, zugänglich machen: den Schrank, die Haustür [mit einem Nachschlüssel] a.; sie hat mir [das Zimmer] aufgeschlossen; Ü der Lehrer hat den Schülern den Sinn des Gedichts aufgeschlossen (geh.; erklärt); eine neue Welt schloss sich ihr auf (tat sich ihr auf, erschloss sich ihr). 2. (geh.) offenbaren; mitteilen: jmdm. sein Herz, sein Inneres a. 3. (Bergbau) für den Abbau erschließen, abbaureif machen: Uranvorkommen a. 4. (Hüttenw.) durch Zerkleinern aufbereiten: Erze a. 5. (Chemie, Biol.) löslich machen; auflösen: Eiweiß a.; die Nahrung wird im Magen aufgeschlossen. 6. (Amtsspr.) an die öffentlichen Versorgungsanlagen anschließen: einen Distrikt [für die Bebauung] a. 7. a) aufrücken; den Abstand zu jmdm., der einen Vorsprung hat, verringern, beseitigen: bitte a.!; der Fahrer schloss zum Hauptfeld auf; b) (Sport) einen führenden Spieler, eine führende Mannschaft einholen, erreichen: mit diesem Sieg schloss die Mannschaft zur Spitzengruppe auf; Ü weitere Reformen sind in China unerlässlich, um zu den Industriestaaten des Westens aufzuschließen.
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v.
<V. 220; hat>
1 <V.t.> mit Schlüssel öffnen (Tür, Schubfach); <Bgb.> abbaureif machen (Mine); <Chem.> in wasserlösl. Stoffe umwandeln (wasserunlösl. Stoffe); <fig.> zugänglich machen, (für bestimmte Eindrücke) aufnahmebereit machen; Erde ~ aufbereiten, zerkleinern; er schloß/ schloss ihr sein Herz auf <fig.> öffnete ihr sein Herz, vertraute sich ihr an; die Verdauungssäfte schließen die Nahrung auf lösen sie auf, wandeln sie chemisch um;
2 <V.refl.> sich ~ sich anvertrauen, andere am eigenen Erleben teilnehmen lassen;
3 <V.i.> = aufrücken (1); → a. aufgeschlossen
['auf|schlie·ßen]
[schließe auf, schließt auf, schließen auf, schloss auf, schloß auf, schlossest auf, schloßt auf, schlosst auf, schlossen auf, schließest auf, schließet auf, schlösse auf, schlössest auf, schlössen auf, schlösset auf, schließ auf, aufgeschlossen, aufschließend]