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aufschneiden  

auf|schnei|den <unr. V.; hat> [3: urspr. = (den Braten) mit dem großen Messer aufschneiden (= große Stücke abschneiden u. vorlegen)]:

1.durch Schneiden, durch einen Schnitt öffnen: die Verpackung, einen Verband a.; ein Buch a. (seine außen zusammenhängenden Seiten trennen); [jmdm.] ein Geschwür a.; ich habe mir an dem Grashalm den Finger aufgeschnitten; jmdm. den Bauch a. (salopp; jmdn. operieren).


2.in Scheiben od. Stücke schneiden: den Braten, die Torte, den Käse, das Brot a.


3.(ugs. abwertend) großsprecherisch übertreiben: wenn er von seinen Erlebnissen berichtet, schneidet er immer fürchterlich auf.
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auf|schnei|den (ugs. auch für prahlen)
aufschneiden  


1. öffnen; (ugs.): aufmachen; (Jägerspr.): aufschärfen.

2. durchschneiden, in Scheiben/Stücke schneiden, vorschneiden, zerlegen, zerschneiden, zerteilen; (ugs.): zerschnippeln; (Kochk.): tranchieren.

3. sich dick machen, sich herausstreichen, sich in den Vordergrund drängen/rücken/schieben/spielen, sich in die Brust werfen, prahlen, prunken, sich rühmen, übertreiben, viel Aufhebens von sich machen; (ugs.): angeben, auf den Putz/die Pauke hauen, den Mund aufreißen/vollnehmen, einen großen Mund haben, große Reden schwingen, sich großmachen, protzen, [viel] Wind machen; (salopp): angeben wie eine Tüte voll Mücken/wie zehn Sack Seife, die Schnauze aufreißen, eine große Schnauze haben; (derb): das Maul/die Fresse [weit] aufreißen, eine große Fresse haben, ein großes Maul führen/haben; (abwertend): sich aufblähen, sich brüsten, großtun, Schaum schlagen; (ugs. abwertend): sich aufblasen [wie ein Frosch], sich aufplustern, sich aufspielen, dick auftragen, große Töne schwingen/spucken, Sprüche klopfen/machen, tönen; (ugs., oft abwertend): sich wichtigmachen, wichtigtun; (Jugendspr.): eine Schau machen.

[aufschneiden]
[Aufschneidens, schneide auf, schneidest auf, schneidet auf, schneiden auf, schnitt auf, schnittest auf, schnitten auf, schnittet auf, schnitte auf, schneid auf, aufgeschnitten, aufschneidend]
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auf|schnei|den <unr. V.; hat> [3: urspr. = (den Braten) mit dem großen Messer aufschneiden (= große Stücke abschneiden u. vorlegen)]:

1.durch Schneiden, durch einen Schnitt öffnen: die Verpackung, einen Verband a.; ein Buch a. (seine außen zusammenhängenden Seiten trennen); [jmdm.] ein Geschwür a.; ich habe mir an dem Grashalm den Finger aufgeschnitten; jmdm. den Bauch a. (salopp; jmdn. operieren).


2.in Scheiben od. Stücke schneiden: den Braten, die Torte, den Käse, das Brot a.


3.(ugs. abwertend) großsprecherisch übertreiben: wenn er von seinen Erlebnissen berichtet, schneidet er immer fürchterlich auf.
aufschneiden  

[unr.V.; hat] [3: urspr. = (den Braten) mit dem großen Messer aufschneiden (=große Stücke abschneiden u. vorlegen)]: 1. durch Schneiden, durch einen Schnitt öffnen: die Verpackung, einen Verband a.; ein Buch a. (seine außen zusammenhängenden Seiten trennen); [jmdm.] ein Geschwür a.; ich habe mir an dem Grashalm den Finger aufgeschnitten; jmdm. den Bauch a. (salopp; jmdn. operieren). 2. in Scheiben od. Stücke schneiden: den Braten, die Torte, den Käse, das Brot a. 3. (ugs. abwertend) großsprecherisch übertreiben: wenn er von seinen Erlebnissen berichtet, schneidet er immer fürchterlich auf.
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n.
<V. 224; hat>
1 <V.t.> durch Schneiden öffnen; in Scheiben schneiden (Braten, Wurst); ein Buch ~ <früher> seine außen zusammenhängenden Seiten trennen;
2 <V.i.> prahlen, übertreiben
['auf|schnei·den]
[aufschneidens, schneide auf, schneidest auf, schneidet auf, schneiden auf, schnitt auf, schnittest auf, schnitten auf, schnittet auf, schnitte auf, schneid auf, aufgeschnitten, aufschneidend]