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aufschwingen  

auf|schwin|gen <st. V.; hat>:

1. <a. + sich> sich in die Höhe schwingen, emporfliegen: der Bussard schwingt sich [in die Luft] auf.


2.(Turnen) einen Aufschwung machen: am Beginn der Übung schwingt der Turner auf.


3.<a. + sich> a)sich hocharbeiten: sie hat sich zur Klassenbesten aufgeschwungen;

b)sich zu etw. aufwerfen (4) : er schwingt sich zum Richter über andere auf;

c)sich zu etw. aufraffen: endlich hast du dich zu einem Brief aufgeschwungen.



4.sich schwingend öffnen: die Flügeltüren schwangen auf.
aufschwingen  

auf|schwin|gen
aufschwingen  


1. aufflattern, auffliegen, aufrauschen, aufsteigen, sich erheben, hochfliegen, hochsteigen, in die Höhe fliegen/steigen, sich in die Höhe schwingen, nach oben fliegen; (geh.): aufstieben, aufwölken, emporfliegen, emporstieben; (Jägerspr.): aufstehen; (Jagdw.): aufgehen.

2. a) aufrücken, aufsteigen, eine höhere Position/Stellung erreichen, emporsteigen, Erfolg haben, erfolgreich sein, es bringen zu, sich hinaufarbeiten, sich hocharbeiten, hochkommen, Karriere machen, vorankommen, vorwärtskommen, weiterkommen; (geh.): sich emporarbeiten; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe hinauffallen/hochfallen; (veraltend): avancieren.

b) sich anmaßen, sich aufwerfen, sich ernennen, sich hinstellen; (geh.): sich erdreisten, sich erfrechen, sich erkühnen, sich vermessen; (ugs. abwertend): sich aufspielen.

c) sich aufraffen, sich bequemen, sich durchkämpfen, sich durchringen, sich ermuntern, es über sich bringen, seinem Herzen einen Stoß geben, über seinen Schatten springen, sich überwinden, sich zwingen; (geh.): sich ermannen; (ugs.): sich aufrappeln, sich berappeln, sich [innerlich] einen Ruck geben, sich zusammenraffen; (häufig iron.): sich herbeilassen; (geh. veraltend): es über sich gewinnen.

[aufschwingen, sich]
[sich aufschwingen, schwinge auf, schwingst auf, schwingt auf, schwingen auf, schwang auf, schwangst auf, schwangen auf, schwangt auf, schwingest auf, schwinget auf, schwänge auf, schwängest auf, schwängen auf, schwänget auf, schwing auf, aufgeschwungen, aufschwingend, aufzuschwingen, aufschwingen sich]
aufschwingen  

auf|schwin|gen <st. V.; hat>:

1. <a. + sich> sich in die Höhe schwingen, emporfliegen: der Bussard schwingt sich [in die Luft] auf.


2.(Turnen) einen Aufschwung machen: am Beginn der Übung schwingt der Turner auf.


3.<a. + sich>
a)sich hocharbeiten: sie hat sich zur Klassenbesten aufgeschwungen;

b)sich zu etw. aufwerfen (4): er schwingt sich zum Richter über andere auf;

c)sich zu etw. aufraffen: endlich hast du dich zu einem Brief aufgeschwungen.



4.sich schwingend öffnen: die Flügeltüren schwangen auf.
aufschwingen  

[st.V.; hat]: 1. [a. + sich] sich in die Höhe schwingen, emporfliegen: der Bussard schwingt sich [in die Luft] auf. 2. (Turnen) einen Aufschwung machen: am Beginn der Übung schwingt der Turner auf. 3. [a. + sich] a) sich hocharbeiten: er hat sich zum Klassenbesten aufgeschwungen; b) sich zu etw. aufwerfen (4): er schwingt sich zum Richter über andere auf; c) sich zu etw. aufraffen: endlich hast du dich zu einem Brief aufgeschwungen. 4. sich schwingend öffnen: die Flügeltüren schwangen auf.
aufschwingen  

v.
<V.refl. 233; hat> sich ~ emporfliegen (Vogel); <fig.> sich in die Höhe schwingen (Gedanken); sich zu etwas ~ <fig.; umg.> sich mit Mühe entschließen, etwas zu tun, sich aufraffen zu etwas; ich kann mich nicht (dazu) ~, dieses Buch zu lesen; er hat sich zu einem Auto aufgeschwungen nach langem Überlegen, Rechnen usw. ein Auto gekauft, sich ein Auto geleistet;
['auf|schwin·gen]
[schwinge auf, schwingst auf, schwingt auf, schwingen auf, schwang auf, schwangst auf, schwangen auf, schwangt auf, schwingest auf, schwinget auf, schwänge auf, schwängest auf, schwängen auf, schwänget auf, schwing auf, aufgeschwungen, aufschwingend, aufzuschwingen]