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aufsetzen  

auf|set|zen <sw. V.; hat>:

1. auf den Kopf, die Nase setzen: sich, dem Kind eine Mütze a.; die Brille a.; eine freundliche Miene a. (bewusst zeigen, zur Schau tragen); ihr Lächeln wirkt aufgesetzt (nicht natürlich, unecht).


2. ein Gefäß mit etw. zum Kochen auf den Herd stellen: Milch, das Essen, das Kaffeewasser, einen Topf mit Kartoffeln a.


3.etw. in einem bestimmten Wortlaut angemessen schriftlich formulieren: ein Protokoll, einen Vertrag, eine Anzeige, [jmdm., für jmdn.] einen Brief, eine Rede a.


4.(landsch.) aufschichten: Holz a.


5.wieder aufrecht hinstellen: Kegel a.


6.auf etw. bereits Vorhandenes bauen; auf etw. bereits Vorhandenem errichten: ein weiteres Stockwerk, einen Dachreiter a.


7.aufnähen: Taschen auf das Kleid a.; einen Flicken a.


8.mit einer Unterlage, dem Boden in Berührung bringen: den Tonarm [auf die Schallplatte] a.; die Füße auf den Boden a.


9.bei einer Landung in bestimmter Weise auf dem Boden auftreffen: das Flugzeug setzte hart, weich auf der/(seltener:) auf die Piste auf; (Skisport:) der Skispringer setzte im zweiten Durchgang schon bei 93,5 m auf.


10.aufrichten u. aufrecht hinsetzen: sich, das Kind [im Bett] a.


11.(Fußball, Handball) a)den Ball auf dem Boden aufprallen lassen: der Torwart setzte den Ball auf;

b)(von einem Ball) einmal kurz auf den Boden aufprallen: der Ball setzte noch einmal auf und sprang dann ins Netz.

aufsetzen  

auf|set|zen
aufsetzen  


1. aufstülpen, setzen, stülpen, überstülpen; (geh.): anlegen, antun; (landsch.): anziehen.

2. auf den Herd stellen; (landsch.): aufstellen.

3. abfassen, anfertigen, aufnehmen, aufschreiben, aufzeichnen, ausarbeiten, ein Konzept machen, entwerfen, erarbeiten, formulieren, ins Unreine schreiben, konzipieren, niederschreiben, schreiben, skizzieren, texten, verfassen, zu Papier bringen, zusammenstellen; (geh.): aufs Papier werfen, niederlegen; (Papierdt.): erstellen.

4. anbringen, ansetzen, aufheften, aufnähen, aufsteppen, nähen, steppen; (landsch.): aufflicken; (Textilw., Schneiderei): applizieren.

5. aufrecht hinsetzen, aufrichten, gerade richten, hochrichten, in die Höhe richten, sich aufrecht setzen; (geh.): sich emporrichten.

[aufsetzen]
[setze auf, setzt auf, setzen auf, setzte auf, setztest auf, setzten auf, setztet auf, setzest auf, setzet auf, setz auf, aufgesetzt, aufsetzend]

sich aufrecht setzen/hinsetzen, sich aufrichten, sich hochrichten; (geh.): sich emporrichten.
[aufsetzen, sich]
[sich aufsetzen, setze auf, setzt auf, setzen auf, setzte auf, setztest auf, setzten auf, setztet auf, setzest auf, setzet auf, setz auf, aufgesetzt, aufsetzend, aufsetzen sich]
aufsetzen  

auf|set|zen <sw. V.; hat>:

1. auf den Kopf, die Nase setzen: sich, dem Kind eine Mütze a.; die Brille a.; eine freundliche Miene a. (bewusst zeigen, zur Schau tragen); ihr Lächeln wirkt aufgesetzt (nicht natürlich, unecht).


2. ein Gefäß mit etw. zum Kochen auf den Herd stellen: Milch, das Essen, das Kaffeewasser, einen Topf mit Kartoffeln a.


3.etw. in einem bestimmten Wortlaut angemessen schriftlich formulieren: ein Protokoll, einen Vertrag, eine Anzeige, [jmdm., für jmdn.] einen Brief, eine Rede a.


4.(landsch.) aufschichten: Holz a.


5.wieder aufrecht hinstellen: Kegel a.


6.auf etw. bereits Vorhandenes bauen; auf etw. bereits Vorhandenem errichten: ein weiteres Stockwerk, einen Dachreiter a.


7.aufnähen: Taschen auf das Kleid a.; einen Flicken a.


8.mit einer Unterlage, dem Boden in Berührung bringen: den Tonarm [auf die Schallplatte] a.; die Füße auf den Boden a.


9.bei einer Landung in bestimmter Weise auf dem Boden auftreffen: das Flugzeug setzte hart, weich auf der/(seltener:) auf die Piste auf; (Skisport:) der Skispringer setzte im zweiten Durchgang schon bei 93,5 m auf.


10.aufrichten u. aufrecht hinsetzen: sich, das Kind [im Bett] a.


11.(Fußball, Handball)
a)den Ball auf dem Boden aufprallen lassen: der Torwart setzte den Ball auf;

b)(von einem Ball) einmal kurz auf den Boden aufprallen: der Ball setzte noch einmal auf und sprang dann ins Netz.

aufsetzen  

[sw.V.; hat]: 1. auf den Kopf, die Nase setzen: sich, dem Kind eine Mütze a.; die Brille a.; Ü eine freundliche Miene a. (bewusst zeigen, zur Schau tragen); ihr Lächeln wirkt aufgesetzt (nicht natürlich, unecht). 2. ein Gefäß mit etw. zum Kochen auf den Herd stellen: Milch, das Essen, das Kaffeewasser, einen Topf mit Kartoffeln a. 3. etw. in einem bestimmten Wortlaut angemessen schriftlich formulieren: ein Protokoll, einen Vertrag, eine Anzeige, [jmdm., für jmdn.] einen Brief, eine Rede a. 4. (landsch.) aufschichten: Holz a. 5. wieder aufrecht hinstellen: Kegel a. 6. auf etw. bereits Vorhandenes bauen; auf etw. bereits Vorhandenem errichten: ein weiteres Stockwerk, einen Dachreiter a. 7. aufnähen: Taschen auf das Kleid a.; einen Flicken a. 8. mit einer Unterlage, dem Boden in Berührung bringen: den Tonarm [auf die Schallplatte] a.; die Füße auf den Boden a. 9. bei einer Landung in bestimmter Weise auf dem Boden auftreffen: das Flugzeug setzte hart, weich auf der/(seltener:) auf die Piste auf; (Skisport:) der Skispringer setzte im zweiten Durchgang schon bei 93,5m auf. 10. aufrichten u. aufrecht hinsetzen: sich, das Kind [im Bett] a. 11. (Fußball, Handball) a) den Ball auf dem Boden aufprallen lassen: der Torwart setzte den Ball auf; b) (von einem Ball) einmal kurz auf den Boden aufprallen: der Ball setzte noch einmal auf und sprang dann ins Netz.
aufsetzen  

aufsetzen, einschweben (umgangssprachlich), herabfliegen, landen
[einschweben, herabfliegen, landen]
aufsetzen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> auf etwas anderes setzen, bauen, nähen usw.; aufstützen; (vorläufig schriftlich) abfassen, entwerfen, aufstellen, ins Unreine schreiben (Rechnung, Text); die Brille ~ auf die Nase setzen; Essen, Kartoffeln, Wasser ~ zum Kochen auf den Herd stellen; den Hut ~ auf den Kopf setzen; seinen Dickkopf, Trotzkopf ~ <fig.> eigensinnig, trotzig sein; einem Bild Lichter ~ Lichtreflexe, beleuchtete Stellen darauf malen; das setzt der Sache die Krone auf! das ist das Schlimmste an, bei der Sache; eine mürrische, unfreundliche Miene ~ <umg.> ein mürrisches, unfreundliches Gesicht machen; ein Stockwerk (auf ein Haus) ~; Taschen (auf einen Mantel) ~; den Text für eine Rede ~
2 <V.i.; Jägerspr.> Hirsche, Rehe setzen auf bilden Gehörn, Geweih neu; <Flugw.> das Flugzeug setzte hart, weich (auf dem Boden) auf landete, berührte den Boden hart, weich;
3 <V.refl.> sich ~ sich (aus dem Liegen) zum Sitzen aufrichten;
['auf|set·zen]
[setze auf, setzt auf, setzen auf, setzte auf, setztest auf, setzten auf, setztet auf, setzest auf, setzet auf, setz auf, aufgesetzt, aufsetzend]