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aufsitzen  

auf|sit|zen <unr. V.>:

1. <ist> a)sich auf ein Reittier setzen: die Reiter saßen auf und ritten davon; aufgesessen!;

b)als Mitfahrer auf ein Fahrzeug aufsteigen: auf dem Rücksitz des Motorrads a.; hinter jmdm. a.;

c)(Turnen) auf dem Gerät in den Sitz springen od. schwingen: auf einen Holm a.



2.<hat; südd., österr., schweiz. auch: ist> (ugs.) a)(im Bett) aufgerichtet sitzen: der Kranke hat [im Bett] aufgesessen;

b)während der Nacht aufbleiben, nicht zu Bett gehen: über seiner Arbeit nächtelang a.



3.auf etw. ausruhen, fest auf etw. sitzen <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: das Gebälk sitzt [auf] den tragenden Wänden auf.


4.(Seemannsspr.) auf Grund geraten sein; festsitzen <hat>: das Schiff saß [auf der Sandbank] auf.


5.(landsch.) lästig werden <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: sie sitzen ihren Nachbarn auf.


6.auf jmdn., etw. hereinfallen <ist>: einem Betrüger, einem Gerücht a.


7.(ugs.) im Stich gelassen werden <ist>: ich bin ganz schön aufgesessen; der Handwerker hat uns a. lassen (im Stich gelassen; ist nicht, wie vereinbart, gekommen).
aufsitzen  


1. a) aufsteigen, besteigen, sich hinaufschwingen, sich in den Sattel schwingen, sich setzen, steigen; (landsch.): sich aufhocken.

b) aufspringen; (Turnen): aufhocken, aufschwingen.

2. a) aufgerichtet/aufrecht sitzen.

b) nicht schlafen, nicht zu Bett gehen, wach bleiben; (geh.): wachen; (ugs.): aufbleiben, auf sein.

3. ausruhen, gestützt/getragen werden, liegen, ruhen, sitzen, stehen.

4. im Stich gelassen werden; (ugs.): sitzen gelassen werden, versetzt werden.

[aufsitzen]
[sitze auf, sitzt auf, sitzen auf, saß auf, saßt auf, saßen auf, sitzest auf, sitzet auf, säße auf, säßest auf, säßen auf, säßet auf, sitz auf, aufgesessen, aufsitzend]
aufsitzen  

auf|sit|zen <unr. V.>:

1. <ist>
a)sich auf ein Reittier setzen: die Reiter saßen auf und ritten davon; aufgesessen!;

b)als Mitfahrer auf ein Fahrzeug aufsteigen: auf dem Rücksitz des Motorrads a.; hinter jmdm. a.;

c)(Turnen) auf dem Gerät in den Sitz springen od. schwingen: auf einen Holm a.



2.<hat; südd., österr., schweiz. auch: ist> (ugs.)
a)(im Bett) aufgerichtet sitzen: der Kranke hat [im Bett] aufgesessen;

b)während der Nacht aufbleiben, nicht zu Bett gehen: über seiner Arbeit nächtelang a.



3.auf etw. ausruhen, fest auf etw. sitzen <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: das Gebälk sitzt [auf] den tragenden Wänden auf.


4.(Seemannsspr.) auf Grund geraten sein; festsitzen <hat>: das Schiff saß [auf der Sandbank] auf.


5.(landsch.) lästig werden <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: sie sitzen ihren Nachbarn auf.


6.auf jmdn., etw. hereinfallen <ist>: einem Betrüger, einem Gerücht a.


7.(ugs.) im Stich gelassen werden <ist>: ich bin ganz schön aufgesessen; der Handwerker hat uns a. lassen (im Stich gelassen; ist nicht, wie vereinbart, gekommen).
aufsitzen  

[unr.V.]: 1. [ist] a) sich auf ein Reittier setzen: die Reiter saßen auf und ritten davon; aufgesessen! (Reiterkommando); b) als Mitfahrer auf ein Fahrzeug aufsteigen: auf dem Rücksitz des Motorrads a.; hinter jmdm. a.; c) (Turnen) auf dem Gerät in den Sitz springen od. schwingen: auf einen Holm a. 2. [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist] (ugs.) a) (im Bett) aufgerichtet sitzen: der Kranke hat [im Bett] aufgesessen; b) während der Nacht aufbleiben, nicht zu Bett gehen: über seiner Arbeit nächtelang a. 3. auf etw. ausruhen, fest auf etw. sitzen [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: das Gebälk sitzt [auf] den tragenden Wänden auf. 4. (Seemannsspr.) auf Grund geraten sein; festsitzen [hat]: das Schiff saß [auf der Sandbank] auf. 5. (landsch.) lästig werden [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: sie sitzen ihren Nachbarn auf. 6. auf jmdn., etw. hereinfallen [ist]: einem Betrüger, einem Gerücht a. 7. (ugs.) im Stich gelassen werden [ist]: ich bin ganz schön aufgesessen; der Handwerker hat uns a. lassen (im Stich gelassen; ist nicht, wie vereinbart, gekommen).
aufsitzen  

v.
<V.i. 242; ist/hat> aufs Pferd, aufs Motorrad steigen; <Mar.>auf-, festlaufen, stranden; nicht zu Bett gehen, aufbleiben; jmdm. ~ <umg.> sich von ihm täuschen, betrügen lassen; jmdm. beschwerlich fallen, lästig werden; er ist ihm (schön) aufgesessen <umg.>; er hat die ganze Nacht aufgesessen; jmdn. ~ lassen jmdn. (aufs Pferd, Motorrad) aufsteigen lassen; <fig.; umg.> jmdn. durch Nichteinhalten einer Verabredung od. Zusage in eine unangenehme Lage bringen; da bist du ihm schön aufgesessen!; aufgesessen! zu Pferde! (Kommando);
['auf|sit·zen]
[sitze auf, sitzt auf, sitzen auf, saß auf, saßt auf, saßen auf, sitzest auf, sitzet auf, säße auf, säßest auf, säßen auf, säßet auf, sitz auf, aufgesessen, aufsitzend]