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aufstehen  

auf|ste|hen <unr. V.>:

1. <ist> a)sich [von seinem Sitzplatz] erheben: mühsam [von seinem Platz], vom Stuhl a.; zur Begrüßung stand er [vor der alten Dame] auf;

b)sich aus liegender Stellung aufrichten, auf die Füße stellen: der Gestürzte stand mühsam auf;

*nicht mehr, nicht wieder a. (verhüll.; nicht mehr genesen u. sterben);

c)(nach dem Schlaf, nach einem Krankenlager) das Bett verlassen: in aller Herrgottsfrühe, spät a.; der Kranke darf noch nicht a.; aus dem Bett a.; <subst.:> das frühe Aufstehen fällt ihm schwer;

R da musst du früher, eher a. (salopp; da musst du dir mehr Mühe geben, um zu erreichen, was du im Sinne hast).




2.(geh. veraltend) sich auflehnen, Widerstand leisten, rebellieren <ist>: gegen die Unterdrücker, gegen die Unterdrückung a.


3.(geh.) in jmdm. wach werden, aufleben, entstehen <ist>: Hass stand in den Gepeinigten auf.


4.(ugs.) auf etw. stehen; aufruhen <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: der Tisch steht nicht fest, nur mit drei Beinen [auf dem Boden] auf.


5.offen stehen, geöffnet sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: der Schrank, die Tür, das Fenster steht auf.
aufstehen  

auf|ste|hen
aufstehen  


1. a) aufkommen, sich aufraffen, sich erheben; (geh.): sich heben; (ugs.): sich aufrappeln, hochkommen, sich hochrappeln; (geh. veraltend): sich aufheben.

b) sich aufarbeiten, auf die Beine kommen, sich erheben, sich hochraffen; (ugs.): sich aufrappeln, hochkommen, sich hochrappeln; (geh. veraltend): sich aufheben.

c) auf die Beine/Füße springen, aus dem Bett springen, das Bett verlassen; (ugs.): aus den Federn kommen/kriechen, herausmüssen, hochkommen, hochmüssen, rausmüssen.

2. sich aufbäumen, sich auflehnen, die Stirn bieten, sich empören, entgegentreten, entgegenwirken, Front machen, meutern, opponieren, sich sträuben, Sturm laufen, sich wehren, sich widersetzen, Widerstand leisten, sich zur Wehr setzen; (geh.): aufbegehren, frondieren, trotzen, wider/gegen den Stachel löcken; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): auf die Barrikaden gehen/steigen, sich auf die Hinterbeine stellen/setzen, aufmucken, sich querlegen, sich querstellen.

[aufstehen]
[stehe auf, stehst auf, steht auf, stehen auf, stand auf, standest auf, standen auf, standet auf, stehest auf, stehet auf, stände auf, stünde auf, ständest auf, stündest auf, ständen auf, stünden auf, ständet auf, stündet auf, steh auf, aufgestanden, aufstehend]
aufstehen  

auf|ste|hen <unr. V.>:

1. <ist>
a)sich [von seinem Sitzplatz] erheben: mühsam [von seinem Platz], vom Stuhl a.; zur Begrüßung stand er [vor der alten Dame] auf;

b)sich aus liegender Stellung aufrichten, auf die Füße stellen: der Gestürzte stand mühsam auf;

*nicht mehr, nicht wieder a. (verhüll.; nicht mehr genesen u. sterben);

c)(nach dem Schlaf, nach einem Krankenlager) das Bett verlassen: in aller Herrgottsfrühe, spät a.; der Kranke darf noch nicht a.; aus dem Bett a.; <subst.:> das frühe Aufstehen fällt ihm schwer;

Rda musst du früher, eher a. (salopp; da musst du dir mehr Mühe geben, um zu erreichen, was du im Sinne hast).




2.(geh. veraltend) sich auflehnen, Widerstand leisten, rebellieren <ist>: gegen die Unterdrücker, gegen die Unterdrückung a.


3.(geh.) in jmdm. wach werden, aufleben, entstehen <ist>: Hass stand in den Gepeinigten auf.


4.(ugs.) auf etw. stehen; aufruhen <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: der Tisch steht nicht fest, nur mit drei Beinen [auf dem Boden] auf.


5.offen stehen, geöffnet sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: der Schrank, die Tür, das Fenster steht auf.
aufstehen  

[unr.V.]: 1. [ist] a) sich [von seinem Sitzplatz] erheben: mühsam [von seinem Platz], vom Stuhl a.; zur Begrüßung stand er [vor der alten Dame] auf; vom Tisch a. (die Mahlzeit beenden); b) sich aus liegender Stellung aufrichten, auf die Füße stellen: der Gestürzte stand mühsam auf; *nicht mehr, nicht wieder a. (verhüll.; nicht mehr genesen u. sterben); c) (nach dem Schlaf, nach einem Krankenlager) das Bett verlassen: in aller Herrgottsfrühe, spät a.; der Kranke darf noch nicht a.; aus dem Bett a.; [subst.:] das frühe Aufstehen fällt ihm schwer; R da musst du früher, eher a. (salopp; da musst du dir mehr Mühe geben, um zu erreichen, was du im Sinne hast). 2. (geh. veraltend) sich auflehnen, Widerstand leisten, rebellieren [ist]: gegen die Unterdrücker, gegen die Unterdrückung a. 3. (geh.) in jmdm. wach werden, aufleben, entstehen [ist]: Hass stand in den Gepeinigten auf. 4. auf etw. stehen; aufruhen [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: der Tisch steht nicht fest, nur mit drei Beinen [auf dem Boden] auf. 5. offen stehen, geöffnet sein [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: der Schrank, die Tür, das Fenster steht auf.
aufstehen  

v.
<V.i. 251; ist>
1 sich auf die Füße stellen, sich zum Stehen aufrichten, sich erheben; das Bett verlassen; <fig.> an die Öffentlichkeit treten (Prophet);<umg.> offen stehen (Fenster, Tür, Schubfach); das Aufstehen am Morgen fällt mir schwer
2 ;früh, spät ~; da musst du (schon) früher ~ (wenn du mich übers Ohr hauen willst)! da musst du dich beeilen, besser aufpassen;
3 auf etwas ~ auf einem Untergrund stehen; der Schrank steht mit der ganzen Unterseite auf dem Boden auf; aus dem Bett ~; beim Aufstehen schmerzt mich der Fuß noch; ~ gegen sich auflehnen, empören, erheben gegen, revoltieren; mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden sein <fig.> schon morgens schlechte Laune haben; ich stehe jeden Tag um 6 Uhr auf; vom Boden, vom Stuhl ~; vom Essen, vom Tisch ~ die Mahlzeit beenden; in der Straßenbahn vor alten Leuten/für alte Leute ~ ihnen seinen Platz anbieten; nach einer Krankheit wieder ~
['auf|ste·hen]
[stehe auf, stehst auf, steht auf, stehen auf, stand auf, standest auf, standen auf, standet auf, stehest auf, stehet auf, stände auf, stünde auf, ständest auf, stündest auf, ständen auf, stünden auf, ständet auf, stündet auf, steh auf, aufgestanden, aufstehend]