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ausbaden  

aus|ba|den <sw. V.; hat> [früher musste im öffentlichen Bad der letzte Badegast das von mehreren Badenden benutzte Badewasser ausgießen u. das Bad säubern]: (ugs.) die Folgen tragen für etw., was man selbst od. (häufiger) ein anderer verschuldet hat: <meist in Verbindung mit einem Modalverb, bes. mit »müssen«> das musst du allein a.; er lässt sie die Sache a.
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aufkommen, bereinigen, bezahlen, büßen, die Folgen/Konsequenzen tragen, die Verantwortung übernehmen, einstehen, geradestehen, haften, herhalten, in Ordnung bringen, wieder gutmachen, zur Verantwortung gezogen werden; (ugs.): auf seine [eigene] Kappe nehmen, den Buckel/Kopf hinhalten, die Kastanien aus dem Feuer holen, die Suppe auslöffeln, die Zeche [be]zahlen; (salopp): ausbügeln.
[ausbaden]
[bade aus, badest aus, badet aus, baden aus, badete aus, badetest aus, badeten aus, badetet aus, bad aus, ausgebadet, ausbadend, auszubaden]
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aus|ba|den <sw. V.; hat> [früher musste im öffentlichen Bad der letzte Badegast das von mehreren Badenden benutzte Badewasser ausgießen u. das Bad säubern]: (ugs.) die Folgen tragen für etw., was man selbst od. (häufiger) ein anderer verschuldet hat: <meist in Verbindung mit einem Modalverb, bes. mit »müssen«> das musst du allein a.; er lässt sie die Sache a.
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[sw.V.; hat] [1: früher musste im öffentlichen Bad der letzte Badegast das von mehreren Badenden benutzte Badewasser ausgießen u. das Bad säubern]: (ugs.): die Folgen tragen für etw., was man selbst od. (häufiger) ein anderer verschuldet hat [meist in Verbindung mit einem Modalverb, bes. mit ?müssen?]: das musst du allein a.; er lässt sie die Sache a.
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v.
<V.t.; hat> etwas ~ müssen die Folgen von etwas (was man meist nicht selbst verschuldet hat) tragen müssen;
['aus|ba·den]
[bade aus, badest aus, badet aus, baden aus, badete aus, badetest aus, badeten aus, badetet aus, bad aus, ausgebadet, ausbadend, auszubaden]