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ausbrechen  

aus|bre|chen <st. V.>:

1.a) (aus etw.) herausbrechen <hat>: Steine [aus der Mauer, aus der Wand], eine Wand a.; ich habe mir einen Zahn ausgebrochen;

b)aus einer Verankerung herausbrechen, sich aus etw. lösen <ist>: der Bolzen ist ausgebrochen;

c)durch Herausbrechen von Mauerwerk herstellen <hat>: eine zusätzliche Tür, ein Fenster a.



2.<hat> (Gartenbau, Weinbau) a)unfruchtbare, überzählige Triebe ausschneiden, entfernen: Geize a.;

b)von überzähligen Trieben befreien: die Reben, Tomaten a.;

c)(landsch.) durch Ablösen von der Pflanze ernten: Bohnen a.



3.(etw., was man gegessen hat) wieder erbrechen <hat>: der Kranke brach das Essen [wieder] aus.


4.<ist> a)aus einem Gewahrsam entkommen: ein Gefangener ist [aus dem Gefängnis] ausgebrochen; die Raubtiere brachen [aus den Käfigen] aus;

b)(Milit.) eine Einkreisung durch feindliche Truppen durchbrechen: aus einem Kessel a.;

c)sich aus einer Bindung lösen, eine Gemeinschaft verlassen: aus seiner Ehe, aus der bürgerlichen Gesellschaft, aus dem Alltag a.



5.<ist> a)(von Reittieren) vor einem Hindernis verweigern u. sich seitwärts aus der vorgesehenen Richtung wegdrehen, wegbewegen: das Pferd ist vor der Hürde ausgebrochen;

b)die eingeschlagene Richtung, Bahn verlassen: bei einer Bremsprobe war [ihm] der Wagen seitlich ausgebrochen (aus der Spur geraten); in der Kurve wollte der Wagen mit dem Heck a.



6.<ist> a)(vom Schweiß) aus den Poren austreten: mir, dem Kranken brach der Schweiß aus;

b)mit Heftigkeit einsetzen; plötzlich beginnen: Jubel, Streit, eine Meuterei, ein Aufstand, der Frühling, eine Panik, ein Krieg, eine Feuersbrunst bricht aus;

c)(von Krankheiten o. Ä.) zum Ausbruch kommen; mit Heftigkeit auftreten: eine Epidemie, Krankheit bricht aus; der Wohlstand ist ausgebrochen (allgemein verbreitet).



7. (von einem Vulkan) in Tätigkeit treten <ist>: ein Vulkan bricht aus.


8.(in Bezug auf Gefühlsäußerungen) plötzlich u. heftig in etw. verfallen, mit etw. beginnen <ist>: in Gelächter, Weinen, Zorn a.; in Klagen, Tränen, Schluchzen a.; die Menge war in Jubel ausgebrochen.
ausbrechen  

aus|bre|chen
ausbrechen  


1. herausbrechen, entfernen, [sich] lösen.

2. erbrechen, sich übergeben; (geh.): ausspeien; (ugs.): ausspucken, brechen, wieder von sich geben; (derb): auskotzen.

3. das Weite suchen, davonlaufen, die Flucht ergreifen, entfliehen, entkommen, entlaufen, entspringen, entweichen, fliehen, flüchten, fortlaufen, weglaufen; (geh.): entrinnen; (ugs.): abhauen, sich absetzen, sich aus dem Staub machen, auskneifen, ausreißen, sich davonmachen, sich dünnmachen, durchbrennen, entwischen, Reißaus nehmen, stiften gehen, türmen, sich verdrücken, verduften, sich verziehen; (ugs. scherzh.): ausbüxen; (salopp): die Flatter/Fliege machen.

4. aus der Kurve getragen werden, aus der Spur geraten, ins Rutschen kommen, ins Schleudern geraten.

5. a) austreten.

b) anfangen, anlaufen, beginnen, einbrechen, einsetzen, entstehen, kommen, losbrechen, starten, um sich greifen; (geh.): anbrechen, anheben; (ugs.): angehen, sich anlassen, in Gang/ins Rollen kommen.

6. eruptieren.

[ausbrechen]
[breche aus, brichst aus, bricht aus, brechen aus, brecht aus, brach aus, brachst aus, brachen aus, bracht aus, brechest aus, brechet aus, bräche aus, brächest aus, brächst aus, brächen aus, brächet aus, brächt aus, brich aus, ausgebrochen, ausbrechend]
ausbrechen  

aus|bre|chen <st. V.>:

1.
a) (aus etw.) herausbrechen <hat>: Steine [aus der Mauer, aus der Wand], eine Wand a.; ich habe mir einen Zahn ausgebrochen;

b)aus einer Verankerung herausbrechen, sich aus etw. lösen <ist>: der Bolzen ist ausgebrochen;

c)durch Herausbrechen von Mauerwerk herstellen <hat>: eine zusätzliche Tür, ein Fenster a.



2.<hat> (Gartenbau, Weinbau)
a)unfruchtbare, überzählige Triebe ausschneiden, entfernen: Geize a.;

b)von überzähligen Trieben befreien: die Reben, Tomaten a.;

c)(landsch.) durch Ablösen von der Pflanze ernten: Bohnen a.



3.(etw., was man gegessen hat) wieder erbrechen <hat>: der Kranke brach das Essen [wieder] aus.


4.<ist>
a)aus einem Gewahrsam entkommen: ein Gefangener ist [aus dem Gefängnis] ausgebrochen; die Raubtiere brachen [aus den Käfigen] aus;

b)(Milit.) eine Einkreisung durch feindliche Truppen durchbrechen: aus einem Kessel a.;

c)sich aus einer Bindung lösen, eine Gemeinschaft verlassen: aus seiner Ehe, aus der bürgerlichen Gesellschaft, aus dem Alltag a.



5.<ist>
a)(von Reittieren) vor einem Hindernis verweigern u. sich seitwärts aus der vorgesehenen Richtung wegdrehen, wegbewegen: das Pferd ist vor der Hürde ausgebrochen;

b)die eingeschlagene Richtung, Bahn verlassen: bei einer Bremsprobe war [ihm] der Wagen seitlich ausgebrochen (aus der Spur geraten); in der Kurve wollte der Wagen mit dem Heck a.



6.<ist>
a)(vom Schweiß) aus den Poren austreten: mir, dem Kranken brach der Schweiß aus;

b)mit Heftigkeit einsetzen; plötzlich beginnen: Jubel, Streit, eine Meuterei, ein Aufstand, der Frühling, eine Panik, ein Krieg, eine Feuersbrunst bricht aus;

c)(von Krankheiten o. Ä.) zum Ausbruch kommen; mit Heftigkeit auftreten: eine Epidemie, Krankheit bricht aus; der Wohlstand ist ausgebrochen (allgemein verbreitet).



7. (von einem Vulkan) in Tätigkeit treten <ist>: ein Vulkan bricht aus.


8.(in Bezug auf Gefühlsäußerungen) plötzlich u. heftig in etw. verfallen, mit etw. beginnen <ist>: in Gelächter, Weinen, Zorn a.; in Klagen, Tränen, Schluchzen a.; die Menge war in Jubel ausgebrochen.
ausbrechen  

[st.V.]: 1. a) (aus etw.) herausbrechen [hat]: Steine [aus der Mauer, aus der Wand], eine Wand a.; (mit der Nebenvorstellung des Unabsichtlichen:) ich habe mir einen Zahn ausgebrochen; b) aus einer Verankerung herausbrechen, sich aus etw. lösen [ist]: der Bolzen ist ausgebrochen; c) durch Herausbrechen von Mauerwerk herstellen [hat]: eine zusätzliche Tür, ein Fenster a. 2. [hat] (Gartenbau, Weinbau) a) unfruchtbare, überzählige Triebe ausschneiden, entfernen: Geize a.; b) von überzähligen Trieben befreien: die Reben, Tomaten a.; c) (landsch.) durch Ablösen von der Pflanze ernten: Bohnen a. 3. (etw., was man gegessen hat) wieder erbrechen [hat]: der Kranke brach das Essen [wieder] aus. 4. [ist] a) aus einem Gewahrsam entkommen: ein Gefangener ist [aus dem Gefängnis] ausgebrochen; die Raubtiere brachen [aus den Käfigen] aus; b) (Milit.) eine Einkreisung durch feindliche Truppen durchbrechen: aus einem Kessel a.; c) sich aus einer Bindung lösen, eine Gemeinschaft verlassen: aus seiner Ehe, aus der bürgerlichen Gesellschaft, aus dem Alltag a. 5. [ist] a) (von Reittieren) vor einem Hindernis verweigern u. sich seitwärts aus der vorgesehenen Richtung wegdrehen, wegbewegen: das Pferd ist vor der Hürde ausgebrochen; b) die eingeschlagene Richtung, Bahn verlassen: bei einer Bremsprobe war [ihm] der Wagen seitlich ausgebrochen (aus der Spur geraten); in der Kurve wollte der Wagen mit dem Heck a. 6. [ist] a) (vom Schweiß) aus den Poren austreten: mir, dem Kranken brach der Schweiß aus; b) mit Heftigkeit einsetzen; plötzlich beginnen: Jubel, Streit, eine Meuterei, ein Aufstand, der Frühling, eine Panik, ein Krieg, eine Feuersbrunst bricht aus; c) (von Krankheiten o.Ä.) zum Ausbruch kommen; mit Heftigkeit auftreten: eine Epidemie, Krankheit bricht aus; Ü der Wohlstand ist ausgebrochen (allgemein verbreitet); 7. (von einem Vulkan) in Tätigkeit treten [ist]: ein Vulkan bricht aus. 8. (in Bezug auf Gefühlsäußerungen) plötzlich u. heftig in etw. verfallen, mit etw. beginnen [ist]: in Gelächter, Weinen, Zorn a.; in Klagen, Tränen, Schluchzen a.; die Menge war in Jubel ausgebrochen.
ausbrechen  

ausbrechen, herausbrechen, hervorbrechen, hervorkommen, kalben (Gletscher), losbrechen, sprießen
[herausbrechen, hervorbrechen, hervorkommen, kalben, losbrechen, sprießen]
ausbrechen  

v.
<V. 116>
1 <V.t.; hat> durch Brechen herauslösen (Mauersteine, Zähne); ausspeien, erbrechen (Speisen)
2 <V.i.; ist> sich mit Gewalt befreien; plötzlich beginnen, entstehen (Brand, Feuer, Krieg, Seuche, Streik); der Häftling ist ausgebrochen; der Schweiß brach mir aus ich begann heftig zu schwitzen; ein Vulkan bricht aus wird plötzlich tätig, beginnt zu arbeiten; aus dem Gefängnis ~; aus dem Käfig ~ (von großen Tieren); in etwas ~ heftig mit etwas beginnen; in Gelächter ~; in Schmähungen ~; in Tränen ~; mit plötzlich ~dem Zorn
['aus|bre·chen]
[breche aus, brichst aus, bricht aus, brechen aus, brecht aus, brach aus, brachst aus, brachen aus, bracht aus, brechest aus, brechet aus, bräche aus, brächest aus, brächst aus, brächen aus, brächet aus, brächt aus, brich aus, ausgebrochen, ausbrechend]